White Garden Pansiyon
Kleine Familienpension mitten in Kaleiçi mit Innenhof und Frühstück im Garten. Top-Bewertungen für Sauberkeit und Gastfreundschaft. Perfekte Lage, alles zu Fuss erreichbar.
Türkei · Mittelmeer · Reiseguide
Direktflug ab Zürich, türkisfarbenes Wasser, 2000 Jahre alte Altstadt – und weit mehr als das All-inclusive-Resort, das die meisten buchen.
Foto: Alan Wang / Pexels
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Schätzwerte zur Orientierung, keine Buchungspreise. Flüge & Hotels schwanken saisonal stark – aktuelle Preise findest du über die Links weiter unten.
Geld & Bezahlen: Bezahlt wird in Türkischer Lira (TRY). Der Kurs schwankt stark, deshalb stehen hier alle Preise in CHF. Kartenzahlung ist fast überall möglich, Bargeld brauchst du für Dolmuş, Märkte und Trinkgeld. Flugzeit: 3 bis 4 Stunden.
Neun Optionen in drei Preisklassen – jeweils die Häuser mit den besten Bewertungen auf Booking.com.
Budget
Kleine Familienpension mitten in Kaleiçi mit Innenhof und Frühstück im Garten. Top-Bewertungen für Sauberkeit und Gastfreundschaft. Perfekte Lage, alles zu Fuss erreichbar.
Eines der beliebtesten Budget-Häuser in Kaleiçi. Gemeinsame Terrasse mit Meerblick, saubere Zimmer, sehr freundliche Besitzer. Günstige Lage zum Hafen.
Gut bewertetes kleines Hotel in einem restaurierten Altstadthaus. Ruhige Lage, Dachterrasse, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Antalya.
Mittelklasse
Das beste Boutique-Hotel in Kaleiçi: vier restaurierte osmanische Häuser, schöner Innenhof mit Pool, aufmerksamer Service. Eine der höchsten Bewertungen aller Antalya-Hotels auf Booking.com.
Gepflegtes Mittelklassehotel in einem historischen Gebäude im Herzen der Altstadt. Pool, Frühstück auf der Terrasse, ausgezeichnet bewertet.
Grosses, gut bewertetes Stadthotel nahe Konyaaltı Beach. Modernes Interieur, Pool, direkte Busanbindung in die Altstadt. Gut für Reisende, die Strand und Stadt kombinieren wollen.
Luxus
Internationaler Luxus direkt am Konyaaltı Beach. Grosser Pool-Komplex, mehrere Restaurants, Spa. Verlässlich, sehr gut bewertet. Idealer Ausgangspunkt für Tagesausflüge in die Stadt.
Eines der opulentesten Hotels der Türkei: 560 Zimmer, zehn Pools darunter einer mit echtem Meeressand, eigener Strand, sieben Restaurants. Für alle, die Extravaganz wollen und nicht sparen möchten.
Modernes Stadtluxushotel mit direktem Zugang zum Konyaaltı Beach Park. Alle Annehmlichkeiten des Rixos-Standards, aber ohne Resort-Isolation. Beste Kombination aus Strand und Stadtleben.
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Das römische Stadttor aus dem 2. Jahrhundert steht noch vollständig in der Altstadt. Umliegend: byzantinische Mauern, der Hidirlik-Turm und der alte Hafen. Am eindrücklichsten früh morgens, wenn die Gassen noch ruhig sind.
Die unteren Düden-Fälle stürzen direkt ins Mittelmeer. Per Boot kann man die Grotte von unten anfahren. Die oberen Fälle liegen in einem kleinen Naturpark nördlich der Stadt. Beide lohnen sich.
Zwei der beeindruckendsten antiken Stätten der Türkei, an einem Tag kombinierbar. Aspendos hat das besterhaltene antike Theater weltweit. Kein Riesentourismus, man hat die Ruinen oft fast für sich.
Die schönsten Buchten rund um Antalya sind nur vom Wasser erreichbar. Tagestouren vom alten Hafen mit mehreren Schwimmstopps. Preis am Hafen direkt verhandeln.
Eines der bedeutendsten archäologischen Museen der Türkei mit Funden aus Perge, Side und der gesamten Lykien-Region. Die Galerie der Götterstatuen ist aussergewöhnlich. Unterschätzt und selten überfüllt.
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Antalya isst mediterran mit anatolischem Rückgrat: Tahini statt Olivenöl im Bohnensalat, Lamm aus dem Erdofen, Fisch vom alten Hafen und Orangen aus den eigenen Gärten. Die Hotelbuffets haben damit wenig zu tun. Die echte Küche findest du im Kaleiçi, in den Lokantas rund um den Basar und in Konyaaltı.
Weisse Bohnen mit Tahini, Essig, Knoblauch, Zwiebeln, Tomaten und hartgekochtem Ei. Nur in Antalya wird Piyaz mit Tahini gemacht, und das macht den Unterschied. CHF 3 bis 5 als Beilage, als Hauptgericht mit Köfte CHF 8 bis 12.
Tipp:Zu Köfte bestellen, nicht allein, und etwas Brot in die Tahini-Sauce tunken.
Lamm, stundenlang im Erdofen (Tandır) gegart, bis es vom Knochen fällt, serviert auf Fladenbrot mit Zwiebeln und Sumach. CHF 10 bis 16 pro Portion.
Tipp:Mittags gehen, Tandır ist ein Mittagsgericht, abends ist es oft aus.
Hackfleischspiesse vom Holzkohlegrill, mit Petersilie und Paprika gewürzt, dazu Bulgur, gegrillte Peperoni und Piyaz. CHF 7 bis 11.
Tipp:Mit Ayran, nicht Bier, und die Peperoni auf dem Teller ist zum Essen gedacht, nicht zur Deko.
Antalyas Dip: Tahini mit Kreuzkümmel, Zitrone, Paprika und Knoblauch, cremig und würzig, mit Brot gegessen. CHF 2 bis 4 als Meze.
Tipp:Als erstes Meze bestellen, es kommt schnell und überbrückt die Wartezeit auf den Fisch.
Dorade (Çipura), Wolfsbarsch (Levrek) oder Rotbarbe (Barbun), gegrillt, mit Rucola und Zitrone. CHF 15 bis 30 pro Portion je nach Fisch und Lage.
Tipp:Nach dem Kilopreis fragen, bevor der Fisch auf den Grill geht, und die Lokale am Wasser sind teurer als die eine Gasse dahinter.
Antalya ist Orangenland, die Bäume stehen in der ganzen Stadt. Frisch gepresst am Stand CHF 1.50 bis 3 pro Glas, Granatapfelsaft im Herbst genauso.
Tipp:Von November bis März ist Saison, dann schmeckt er am besten und kostet am wenigsten.
Sesampaste mit Zucker zu bröckeliger Süssigkeit verarbeitet, in Antalya oft mit Pistazien oder Kakao. Ein Stück CHF 1.50 bis 3, dazu Tee für CHF 0.50 bis 1.
Tipp:Zum Sonnenuntergang über dem Meer, der Blick auf die Taurusberge kostet nichts.
Mit Guide durch Märkte und Lokale, inklusive Kostproben.
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Antalya liegt am Nordrand des östlichen Mittelmeers, wo die Taurusgebirge steil ins Meer abfallen. Die Stadt wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. vom pergamenischen König Attalos II. gegründet und trug damals seinen Namen: Attaleia. Schon die Römer erkannten den natürlichen Hafen und bauten ihn aus. Das Hadrianstor, heute der eindrucksvollste antike Überrest in der Altstadt, wurde 130 n. Chr. zum Besuch von Kaiser Hadrian errichtet und steht noch vollständig. Im Mittelalter war Antalya unter dem Namen Satalia ein wichtiger Kreuzfahrerhafen; die Seldschuken hinterliessen im 13. Jahrhundert die Yivli Minare, das gerippte Minarett, das noch heute die Silhouette des alten Hafens prägt. Kaleiçi, die Altstadt, wurde in den 1980er Jahren unter Denkmalschutz gestellt und sorgfältig restauriert. Heute wechseln sich osmanische Holzhäuser, byzantinische Mauern, römische Ruinen und kleine Pensionen auf engstem Raum ab. Jenseits der Altstadt ist Antalya vor allem als Ausgangspunkt der türkischen Riviera bekannt, doch wer nur im Resort bleibt, verpasst das Beste.
Kaleiçi ("Innere Burg") ist der historische Kern Antalyas, eingefasst von römisch-byzantinischen Mauern. Das Hadrianstor aus dem 2. Jahrhundert ist kostenlos zu besichtigen und kaum überlaufen, weil die meisten Touristen direkt ins Resort fahren. Im Viertel selbst: enge Gassen, osmanische Holzhäuser, kleine Cafés direkt am Hafen. Eine Übernachtung in einer der Pensionen oder Boutique-Hotels in Kaleiçi ist deutlich günstiger als ein Resort und gibt dir die Stadt in Gehdistanz.
Antalya hat zwei Wasserfälle, die direkt ins Mittelmeer stürzen. Die unteren Düden-Fälle (Aşağı Düden) liegen am Stadtrand und sind per Dolmuş erreichbar; der Wasserfall bricht in einer Grotte direkt ins Meer hinab, man kann von unten mit dem Boot darunterfahren. Die oberen Düden-Fälle (Yukarı Düden) liegen nördlicher in einem kleinen Park. Beide sind kostenlos oder fast kostenlos. Deutlich beeindruckender als in Reiseführern beschrieben.
Rund 20 km östlich von Antalya liegt Perge, eine der besterhaltenen antiken Städte Kleinasiens: Kolonnaden, Stadttor, Bäder, Agora. Nochmals 20 km weiter steht das Theater von Aspendos, eines der am vollständigsten erhaltenen antiken Theater weltweit mit einer Kapazität von 15.000 Zuschauern. Beide Stätten sind mit einem Mietwagen oder einem günstigen Tagesausflug erreichbar. Wer noch weiter fährt, erreicht Side, eine antike Hafenstadt mit zwei Tempeln direkt am Meer.
Die schönsten Buchten rund um Antalya sind nur per Boot erreichbar. Tagesausflüge vom alten Hafen (Yat Limanı) fahren mehrere Buchten an, mit Schwimm- und Schnorchel-Stopps. Nicht das teuerste Angebot nehmen: Am Hafen direkt verhandeln, Preise zwischen CHF 15 und 30 pro Person sind realistisch. Wer Konyaaltı Beach oder Lara Beach will, kommt dagegen auch per Bus hin.
Piyaz ist die lokale Spezialität Antalyas: ein Weisse-Bohnen-Salat mit hartgekochtem Ei, Zwiebeln und Tahini-Dressing. In Restaurants an der Küste wird er als Beilage serviert, für CHF 3 bis 5. Der alte Hafen ist touristisch, aber abends lohnenswert: Setz dich mit einem Çay an den Rand, nicht in die teuren Restaurants am Wasser. Der Blick auf die Yivli Minare und die Hafeneinfahrt ist kostenlos.
Ja, mehr noch. Die Stadt Antalya mit ihrer Altstadt Kaleiçi, den Wasserfällen, dem Hafen und den antiken Stätten in der Umgebung bietet deutlich mehr als ein Resort-Strand. Wer selbstständig reist, zahlt oft weniger und erlebt mehr.
Mai bis Juni und September bis Oktober: angenehme Temperaturen zwischen 22 und 30 Grad, das Meer ist warm, aber die Hochsaisonpreise noch nicht in voller Kraft. Juli und August sind heiss (bis 40 Grad) und teuer. Im Winter ist Antalya mild (15 bis 18 Grad), viele Resorts sind geschlossen, die Stadt selbst aber gut besucht.
Ja. Antalya ist eines der wenigen türkischen Ziele mit Direktverbindungen ab Zürich. Im Sommer fliegen mehrere Airlines direkt, auch Charterverbindungen. Ausserhalb der Saison ist ein Umstieg in Istanbul üblich.
Mit einem Mietwagen ist man flexibelst: Perge und Aspendos lassen sich gut an einem Tag kombinieren. Alternativ gibt es günstige Dolmuş-Verbindungen nach Perge (Abfahrt beim Otogar). Nach Aspendos fahren keine direkten Dolmuşe, ein geführter Tagesausflug oder Taxi lohnt sich dort.
Antalya · Kaş · Fethiye
Die D400 entlang der Lykischen Küste ist die schönste Küstenstrasse der Türkei. Du fährst sie in zehn Tagen von Antalya nach Fethiye, mit Badestopps, Ruinen und drei Quartieren statt täglichem Kofferpacken.
Antalya · Side · Alanya
Drei Orte, nie mehr als eine Stunde Fahrt, immer ein Pool am Abend: Familienferien an der türkischen Riviera, bei denen die Kinder Strände, Höhlen und Boote bekommen und du mehr als die Hotelanlage siehst.
Der Runtalya ist der Marathon der türkischen Riviera: Marathon, Halbmarathon und 10 Kilometer entlang der Küste von Antalya mit Blick auf Taurus und Meer, bei angenehmen 15 bis 20 Grad. Flaches Profil, gut für Bestzeiten, internationales Feld aus Russland, Europa und der Türkei. Startgebühren liegen bei rund CHF 30 bis 60, Anmeldung online bis wenige Wochen vorher.
Für Reisende: Die Küstenstrasse Lara bis Konyaaltı ist am Sonntagvormittag gesperrt, Hotels in Antalya sind sonst im März günstig.
Die wichtigste Radrundfahrt der Türkei, Teil der UCI ProSeries, führt meist von der Mittelmeerküste über die Ägäis nach Istanbul mit Zielankunft am Bosporus. Profiteams aus Europa fahren mit, am Strassenrand ist der Zugang gratis. Die Etappen führen durch Antalya, Fethiye, Marmaris, Bodrum, Çeşme oder Izmir, mit Bergankünften im Taurus und am Babadağ bei Ölüdeniz.
Für Reisende: Küstenstrassen und Stadtzentren sind an den Etappentagen stundenweise gesperrt, Hotelbuchungen in den Etappenorten früh machen.
Oper und Ballett im besterhaltenen römischen Theater der Welt, dem Theater von Aspendos aus dem 2. Jahrhundert, mit Platz für 15 000 Zuschauer und perfekter Akustik. Die staatlichen Opern- und Balletthäuser spielen Klassiker wie Aida, Carmen oder Schwanensee unter freiem Himmel. Tickets rund CHF 15 bis 40, Programm meist erst im Frühsommer veröffentlicht.
Für Reisende: Aspendos liegt 45 Minuten von Antalya und 30 Minuten von Side, Hotels organisieren Transfers; Sitzkissen mitnehmen, die Steinstufen sind hart.
Das älteste Filmfestival der Türkei, seit 1964, mit dem Goldenen Orangen-Preis für den besten türkischen Film. Premieren, Wettbewerbe und Open-Air-Vorführungen in Antalya, Eröffnung mit Parade und Stars auf der Strasse. Für Reisende eine Chance, das türkische Kino mit Untertiteln zu sehen. In den letzten Jahren gab es politische Streitigkeiten und Absagen, das Programm wird spät bekannt.
Für Reisende: Hotels in der Altstadt Kaleiçi sind in der Festivalwoche gut gebucht, Oktober ist in Antalya ohnehin eine der besten Reisezeiten.
Der Halbdistanz-Ironman an der türkischen Riviera: 1,9 Kilometer Schwimmen im Mittelmeer, 90 Kilometer flache Radstrecke durch Belek und die Ebene, 21 Kilometer Laufen entlang der Hotels. Das Wasser hat im Herbst noch über 20 Grad, die Strecke gilt als schnell. Startgebühren rund CHF 300 bis 400, Anmeldung über die Ironman-Seite, Slots sind meist bis zum Sommer verfügbar.
Für Reisende: Die Hotels in Belek bieten Athletenpakete mit Frühfrühstück, die Strassen rund um Belek sind am Rennsonntag bis Mittag gesperrt.
Türkisfarbene Lagunen, antike lykische Felsengräber und eine der wildesten Schluchten der Türkei: Fethiye ist mehr als der berühmteste Paragliding-Spot des Landes.
Was eine Woche im entspanntesten Ort der türkischen Mittelmeerküste kostet, warum hier keine Pauschalbusse halten und welche Erlebnisse sich wirklich lohnen.
Was eine Woche in Alanya wirklich kostet, warum die Burg und der Dim-Fluss mehr sind als Resort-Beigabe und wie du All-inclusive und Stadt klug kombinierst.
Was eine Woche in Side kostet, wie du Antike und Strand an einem Tag verbindest und welche Ausflüge ab dem Resort sich wirklich lohnen.