Aktivitäten

Trekking und Wandern

Vom Küstenpfad mit Meerblick bis zum Hochgebirge am Schwarzen Meer, Pilgerwege und Alpen in Japan, dazu SAC-Hütten, Lechweg und Malerweg vor der Haustür: fünf Wanderländer, ehrlich verglichen.

Beste Monate: JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Der Lykische Weg: Küste, Ruinen und 500 Kilometer Auswahl

Der Lykische Weg (Likya Yolu) verläuft von Fethiye bis vor Antalya, meist zwischen Meer und Taurus. Niemand wandert ihn komplett in einem Urlaub; die meisten nehmen sich einen Abschnitt von vier bis sieben Tagen. Der beliebteste Teil liegt zwischen Ölüdeniz und Kaş: Butterfly Valley, Kabak, Patara-Strand, dann Kekova mit den versunkenen Ruinen. Ein zweiter Klassiker ist der Abschnitt Olympos bis Tekirova über den Tahtalı-Vorberg. Die Markierung besteht aus rot-weissen Farbstrichen, teilweise verblasst; eine GPS-Datei (etwa über die Lycian Way App oder Komoot) ist Pflicht. Übernachtet wird in Pensionen in den Dörfern, CHF 25 bis 45 pro Nacht mit Frühstück, oft mit Abendessen für CHF 8 bis 12. Wasser ist im Sommer knapp, Quellen sind in den Apps eingetragen. Im Juli und August ist es mit 35 Grad zu heiss, dann wandert niemand freiwillig.

Kaçkar-Gebirge: das alpine Gegenstück am Schwarzen Meer

Das Kaçkar-Gebirge bei Rize sieht aus wie ein feuchtes, grünes Berner Oberland ohne Infrastruktur. Der höchste Gipfel, Kaçkar Dağı, misst 3937 Meter und ist ohne Kletterausrüstung machbar, aber nur mit Führer und bei stabilem Wetter. Ausgangspunkte sind die Dörfer Ayder (Nordseite) und Yaylalar oder Olgunlar (Südseite, über Yusufeli erreichbar). Die klassische Durchquerung von Süden nach Norden dauert drei bis vier Tage mit Zelt oder in einfachen Almhütten (Yayla). Wichtig: Nebel zieht hier fast täglich ab Mittag auf. Früh starten, bis 13 Uhr oben sein. Ein lokaler Führer kostet CHF 60 bis 100 pro Tag für die Gruppe, Maultiere fürs Gepäck ähnlich. Die Saison ist kurz, Ende Juni bis Mitte September; davor liegt auf den Pässen Schnee. Ayder selbst ist touristisch, mit Thermalbad und Pensionen für CHF 40 bis 70.

Kappadokien: Tagestouren durch die Täler

Kappadokien ist kein Mehrtagestrekking, sondern das beste Gebiet für Halbtags- und Tageswanderungen. Die Täler rund um Göreme sind flach bis leicht hügelig und ohne Führer begehbar: Rosental und Rotes Tal (Güllüdere, Kızılçukur) mit Felsenkirchen und Sonnenuntergangsblick, Love Valley und Pigeon Valley zwischen Göreme und Uçhisar, das Zemi-Tal, und mit etwas Distanz das Ihlara-Tal mit 14 Kilometern Canyon. Rechne mit zwei bis vier Stunden pro Tal. Der Boden ist Tuffstein, bei Regen rutschig und bei Trockenheit staubig; Wanderschuhe mit Profil sind nötig, auch wenn die Strecken kurz wirken. Es gibt keinen Eintritt, keine Schranken und kaum Beschilderung; die Wege verzweigen sich oft. Eine Offline-Karte reicht. Im Sommer ist es ab 11 Uhr heiss, also entweder früh los oder ab 16 Uhr. Im Winter mit Schnee sind die Täler leer und besonders schön.

St. Paul Trail: vom Meer in den Taurus

Der St. Paul Trail beginnt in Perge bei Antalya (ein zweiter Ast in Aspendos) und führt rund 500 Kilometer nach Norden bis Yalvaç, grob auf den Spuren des Apostels Paulus. Er ist weniger begangen als der Lykische Weg, höher (bis 2200 Meter) und einsamer. Höhepunkte sind der Köprülü-Canyon, die Ruinen von Selge, der Eğirdir-See und die Bergdörfer, in denen du oft der einzige Gast bist. Unterkünfte sind dünner gesät, Zelt oder Vorausplanung sind nötig. Die Markierung ist ebenfalls rot-weiss, aber stellenweise schwach; ohne GPS-Track geht es nicht. Beste Zeit ist Mai bis Juni und September bis Oktober. Für die Hochlagen braucht es auch im Juni warme Kleidung. Wer nur einen Vorgeschmack will, nimmt den Abschnitt rund um Köprülü und kombiniert ihn mit Rafting.

Kosten, Anreise und was du mitnehmen solltest

Eine Woche Lykischer Weg auf eigene Faust kostet mit Pensionen, Essen und Transfers etwa CHF 400 bis 600 pro Person, ohne Flug. Geführte Gruppenwochen mit Gepäcktransport liegen bei CHF 900 bis 1500. Anreise: Flug nach Dalaman oder Antalya, dann Bus oder Dolmuş. Ausrüstung: leichte Wanderschuhe mit Profil, drei Liter Wasserkapazität, Sonnenschutz, ein leichter Schlafsack, falls du in einfachen Pensionen übernachtest. Zecken gibt es im Frühling, Mücken an der Küste. Handyempfang ist meist vorhanden, eine türkische SIM oder eSIM lohnt sich. Typische Fehler: Im Juli starten, zu wenig Wasser mitnehmen, Etappen nach Kilometern statt Höhenmetern planen und den Führern in Bussen vertrauen, die behaupten, der nächste Ort sei «ganz nah». Rettung in den Bergen ist nicht wie in der Schweiz organisiert; eine Auslandversicherung mit Bergung ist sinnvoll.

Japan

Japan: Kumano Kodo und Nakasendo, Wandern auf alten Pilgerwegen

Der Kumano Kodo auf der Halbinsel Kii südlich von Osaka ist neben dem Jakobsweg der einzige Pilgerweg mit Welterbestatus. Die klassische Route Nakahechi führt in vier bis fünf Tagen von Takijiri nach Hongu und weiter nach Nachi mit dem höchsten Wasserfall Japans, durch Zedernwälder, über Pässe und durch Dörfer, die seit tausend Jahren Pilger beherbergen. Die Etappen sind 10 bis 25 Kilometer lang, gut markiert, mit Ryokan und Minshuku in jedem Etappenort: CHF 70 bis 130 pro Person mit Abendessen und Frühstück, Gepäcktransport zwischen den Orten CHF 10 bis 20. Buchen musst du Monate im Voraus, die Betten sind knapp. In Yunomine badest du in einem Onsen, das Pilger seit dem 9. Jahrhundert nutzen. Der Nakasendo zwischen Magome und Tsumago im Kiso-Tal ist der sanfte Einstieg: acht Kilometer in zwei bis drei Stunden über den Magome-Pass, zwischen zwei perfekt erhaltenen Poststädten der Edo-Zeit. Von Nagoya oder Matsumoto als Tagesausflug machbar, mit Gepäckservice für wenige Franken. Beste Zeit: April bis Mai und Oktober bis November; im Juni regnet es, im August ist es schwül.

Japan

Japanische Alpen und Fuji: Kamikochi, Hütten und der heilige Berg

Kamikochi ist das Tor zu den Nordalpen: ein autofreies Hochtal auf 1500 Metern bei Matsumoto, erreichbar nur per Bus (CHF 20 bis 30 ab Matsumoto einfach), geöffnet von Mitte April bis Mitte November. Entlang des glasklaren Azusa-Flusses wanderst du flach drei bis vier Stunden zwischen Kappa-Brücke, Myojin-Teich und Tokusawa. Wer hoch will, steigt in zwei Tagen auf den Yari (3180 Meter) oder den Hotaka. Die Hütten sind vorbildlich: Futon, warmes Abendessen, CHF 70 bis 100 pro Nacht mit zwei Mahlzeiten, Reservation nötig. Der Fuji (3776 Meter) ist mit über 200'000 Besteigungen pro Sommer kein einsames Erlebnis, aber ein eindrückliches. Die Saison dauert nur von Anfang Juli bis Anfang September. Auf dem Yoshida-Weg ab der 5. Station gilt seit 2025 eine Gebühr von rund CHF 25, eine Tagesobergrenze und eine Schranke ab 14 Uhr für alle ohne Hüttenreservation; Hütten kosten CHF 60 bis 90 mit Abendessen. Der Aufstieg dauert fünf bis sieben Stunden, der Abstieg drei bis vier, Höhenkrankheit ist das reale Risiko. Du erreichst die 5. Station per Bus ab Kawaguchiko in der Fuji-Fünf-Seen-Region oder direkt ab Shinjuku.

Schweiz

Schweiz: Berner Oberland, Wallis und die Hütten des SAC

Das Berner Oberland und das Wallis sind das Wandern, an dem sich alles andere misst: der Eiger Trail von der Station Eigergletscher nach Alpiglen unter der Nordwand, der Panoramaweg von der Schynigen Platte über das Faulhorn zur First (sechs Stunden, der Klassiker schlechthin), das Lauterbrunnental mit 72 Wasserfällen und der Höhenweg von Mürren nach Grütschalp. Im Wallis führt der Europaweg von Grächen nach Zermatt über die 494 Meter lange Charles-Kuonen-Hängebrücke, und über dem Aletschgletscher wanderst du vom Bettmerhorn zur Riederalp mit dem grössten Eisstrom der Alpen neben dir. Verbier ist Etappenort der Walker's Haute Route von Chamonix nach Zermatt. Die Hütten des SAC sind das Rückgrat der Mehrtagestouren: Übernachtung für Nichtmitglieder CHF 40 bis 55, Halbpension dazu CHF 40 bis 50, Mitglieder zahlen für die Übernachtung rund die Hälfte. Eine SAC-Mitgliedschaft kostet je nach Sektion CHF 100 bis 150 im Jahr und lohnt sich ab drei Hüttennächten. Reserviere online über die Hüttenseite; Hütten wie die Konkordiahütte, die Cabane du Mont Fort oder die Hörnlihütte sind im Sommer Wochen im Voraus voll, und beachte die Stornoregeln. Bergbahnen sind teuer (Schilthorn, Gornergrat und Jungfraujoch kosten CHF 100 bis 220 retour), sparen aber tausend Höhenmeter; mit Halbtax zahlst du meist die Hälfte.

Österreich

Österreich: Lechweg, Adlerweg und die Hütten der Alpenvereine

Österreich hat die Weitwanderwege, die sich ohne Zelt und ohne Hochtourenerfahrung gehen lassen. Der Lechweg folgt dem letzten Wildfluss der Nordalpen vom Formarinsee oberhalb von Lech bis nach Füssen im Allgäu, rund 125 Kilometer in sechs bis acht Etappen, meist talnah und mit Gasthöfen statt Hütten; Gepäcktransport ist für CHF 10 bis 15 pro Etappe buchbar. Der Adlerweg durchquert Tirol von St. Johann bis St. Anton in 24 Etappen und über 400 Kilometern, teils alpin mit Hüttenübernachtungen, teils in Dörfern; die meisten wandern eine Woche davon, etwa die Etappen im Karwendel ab Innsbruck. Der Berliner Höhenweg im Zillertal ist die anspruchsvolle Hüttenrunde für Geübte, der Dachstein-Rundwanderweg ab Schladming oder Hallstatt die sanftere Variante für gut eine Woche mit Welterbe-Blick, und rund um Zell am See und Bad Gastein liegen die Täler der Hohen Tauern mit Höhenwegen bis zu den Gletschern. Die Hütten des Österreichischen Alpenvereins und des DAV sind etwas günstiger als die des SAC: Lager für Nichtmitglieder CHF 25 bis 35, Zimmer bis CHF 60, Mitglieder zahlen etwa die Hälfte, und das günstige «Bergsteigeressen» für rund CHF 12 ist Pflichtangebot. SAC-Mitglieder bekommen dank Gegenrecht denselben Rabatt. Bergbahnen kosten CHF 30 bis 50 retour, oft inklusive mit Gästekarten wie der Kitzbüheler Alpen Sommer Card oder der Zillertal Activcard.

Deutschland

Deutschland: Malerweg, Harzer Hexenstieg und Zugspitze

Deutschland wandert anders als die Alpenländer: weniger Höhenmeter, mehr Wald, Fels und Fluss, und ein dichtes Netz an Pensionen. Der Malerweg in der Sächsischen Schweiz ist der schönste Weitwanderweg des Landes: 116 Kilometer in acht Etappen durch die Sandsteinfelsen des Elbsandsteingebirges, über die Bastei, durch die Schwedenlöcher, zu den Schrammsteinen und auf den Grossen Winterberg, mit Stiegen, Leitern und Blicken, die an Kappadokien erinnern. Dresden ist eine halbe Stunde mit der S-Bahn entfernt, Pensionen kosten CHF 60 bis 100. Der Harzer Hexenstieg führt in fünf bis sechs Etappen und rund 95 Kilometern von Osterode über den Brocken (1141 Meter) nach Thale, durch Moore, an den Teichen des Oberharzer Wasserregals vorbei und durch das Bodetal; wer will, nimmt für den Brocken die Dampfbahn. Alpin wird es nur im Süden: Auf die Zugspitze führen drei Routen, das Reintal ist die lange, technisch einfache Zweitagesvariante mit Übernachtung in der Reintalangerhütte oder der Knorrhütte des DAV, das Höllental ein Klettersteig mit Gletscherquerung, nur mit Erfahrung und Ausrüstung. Am Königssee bei Berchtesgaden führen Wege zum Watzmannhaus und über das Steinerne Meer zum Kärlingerhaus am Funtensee. DAV-Hütten kosten wie in Österreich CHF 25 bis 35 im Lager für Nichtmitglieder. Beste Zeit für Malerweg und Hexenstieg ist Mai bis Oktober, für die Zugspitze Juli bis September.

Touren, die sich lohnen

Geführte Tageswanderung Rosental und Rotes Tal

Halbtagswanderung ab Göreme durch die beiden schönsten Täler Kappadokiens, mit Felsenkirchen, Aussichtspunkten und einem Guide, der die Abzweigungen kennt. Ideal am ersten Tag, um sich zu orientieren.

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Lykischer Weg Tageswanderung ab Kaş

Ein Tag auf dem Lykischen Weg ohne Rucksackgewicht: Transfer, Guide, Wanderung über die Küstenpfade mit Badestopp in einer Bucht. Gut, um zu sehen, ob dir die Mehrtagesvariante liegt.

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Ihlara-Tal und Derinkuyu Tagestour

Die klassische Südtour ab Göreme: Wanderung durch den Ihlara-Canyon entlang des Flusses, dann die unterirdische Stadt Derinkuyu und Mittagessen am Wasser. Inklusive Transport und Eintritten.

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Butterfly Valley und Kabak ab Fethiye

Wanderung und Bootsfahrt kombiniert: Vom Lykischen Weg hinunter ins Butterfly Valley, Badepause, Rückfahrt per Boot nach Ölüdeniz. Steiler Abstieg, nur mit Trittsicherheit.

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Kaçkar-Gebirge Mehrtagestrekking mit Führer

Drei bis vier Tage im Kaçkar mit lokalem Bergführer, Zelt oder Almhütte und Verpflegung. Abfahrt in Ayder oder Yusufeli. Für Geübte mit Kondition für 1200 Höhenmeter am Tag.

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Köprülü-Canyon Wanderung und Rafting

Tagestour ab Antalya oder Side: kurze Wanderung im Canyon auf einem Stück des St. Paul Trails, dann Rafting auf dem Köprüçay. Lockere Mischung aus Natur und Wasser.

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Japan

Nakasendo Wanderung Magome bis Tsumago mit Guide

Geführte Tageswanderung über den Magome-Pass zwischen den beiden Poststädten, mit Erklärungen zur Edo-Zeit, Teepause im Wanderrasthaus und Zugverbindungen ab Nagoya oder Nagano. Rund acht Kilometer, leicht.

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Japan

Fuji-Besteigung mit Bergführer und Hüttenübernachtung

Zweitägige Besteigung ab der 5. Station mit englischsprachigem Führer, Übernachtung in einer Berghütte und Sonnenaufgang auf dem Gipfel. Inklusive Transport ab Tokio bei den meisten Anbietern. Nur Juli bis Anfang September.

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Schweiz

Grindelwald First: Cliff Walk, Bachalpsee und Abstieg zu Fuss

Gondel von Grindelwald auf die First, Cliff Walk am Felsen entlang, Wanderung zum Bachalpsee mit Schreckhorn im Wasser (eine Stunde flach) und wahlweise Abstieg über Bussalp oder Rückfahrt mit der Bahn. Der einfachste grosse Bergtag im Berner Oberland.

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Österreich

Hallstatt und Dachstein: Eishöhle, 5 Fingers und Welterbeblick

Tagestour ab Salzburg oder Hallstatt mit Seilbahn auf den Krippenstein, Aussichtsplattform 5 Fingers, Riesen- oder Mammuthöhle und Zeit im Ort. Wer selbst wandert, nimmt nur das Bahnticket und geht die Heilbronner Rundwanderung.

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Deutschland

Geführte Wanderung Bastei und Schwedenlöcher ab Dresden

Tagestour mit S-Bahn oder Bus in die Sächsische Schweiz, Basteibrücke früh vor den Reisebussen, Abstieg durch die Schwedenlöcher und Rückweg über Rathen mit der Fähre. Eine Etappe des Malerwegs in einem Tag, mit Guide, der die ruhigen Pfade kennt.

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Wo

Antalya Flug ca. 250 CHF
Mittelmeer

Antalya

Direktflug ab Zürich, türkisfarbenes Wasser, 2000 Jahre alte Altstadt – und weit mehr als das All-inclusive-Resort, das die meisten buchen.

Fethiye Flug ca. 310 CHF
Mittelmeer

Fethiye

Türkisfarbene Lagunen, antike lykische Felsengräber und eine der wildesten Schluchten der Türkei: Fethiye ist mehr als der berühmteste Paragliding-Spot des Landes.

Kaş Flug ca. 350 CHF
Mittelmeer

Kaş

Was eine Woche im entspanntesten Ort der türkischen Mittelmeerküste kostet, warum hier keine Pauschalbusse halten und welche Erlebnisse sich wirklich lohnen.

Kappadokien Flug ca. 320 CHF
Zentralanatolien

Kappadokien

Was eine Woche in den Feenkaminen wirklich kostet, wie du vor Ort nicht in die Touristen-Falle läufst und welche Erlebnisse sich lohnen.

Rize Flug ca. 360 CHF
Schwarzmeer

Rize

Was eine Woche zwischen Teeplantagen und Hochalmen kostet, wann Ayder leer ist und wie du das Fırtına-Tal ohne Reisebus erlebst.

Kyoto Flug ca. 1000 CHF
Kansai

Kyoto

Was eine Woche in der alten Kaiserstadt wirklich kostet, wann du an welchem Tempel sein musst, damit du ihn überhaupt siehst, und warum das Velo hier den Bus schlägt.

Takayama Flug ca. 1000 CHF
Chūbu

Takayama

Was ein paar Tage in der Holzstadt der Japanischen Alpen wirklich kosten, wann die Altstadt leer ist, wo das Hida-Rind bezahlbar bleibt und wie du von hier nach Shirakawa-go weiterkommst.

Matsumoto Flug ca. 980 CHF
Chūbu

Matsumoto

Was ein paar Tage in der Stadt mit der schwarzen Burg wirklich kosten, wie du Kamikochi als Tagesausflug schaffst, wo die Soba am besten ist und ob sich die Alpenroute lohnt.

Fuji-Fünf-Seen Flug ca. 980 CHF
Chūbu

Fuji-Fünf-Seen

Was zwei Tage am Fuss des Fuji wirklich kosten, warum du eine Nacht bleiben musst, um den Berg zu sehen, wie der Highway-Bus ab Shinjuku funktioniert und was eine Besteigung im Sommer bedeutet.

Interlaken und Jungfraujoch Anreise ca. 70 CHF
Bern & Berner Oberland

Interlaken und Jungfraujoch

Was die Fahrt aufs Jungfraujoch wirklich kostet, wann sie sich lohnt und wann nicht, und warum Interlaken selbst nur die Basis ist, nicht das Ziel.

Grindelwald Anreise ca. 80 CHF
Bern & Berner Oberland

Grindelwald

Was eine Woche unter der Eiger-Nordwand im Sommer und im Winter wirklich kostet, welche Bergbahn welche Aussicht bringt und warum du den First vor 9 Uhr nimmst.

Lauterbrunnen Anreise ca. 80 CHF
Bern & Berner Oberland

Lauterbrunnen

Was das Tal der 72 Wasserfälle wirklich kostet, warum du oben in Mürren oder Wengen schlafen solltest statt unten im Dorf, und wie du Lauterbrunnen trotz Instagram-Ansturm für dich hast.

Zermatt Anreise ca. 150 CHF
Genfersee & Wallis

Zermatt

Was ein paar Tage unter dem Matterhorn wirklich kosten, warum du den Gornergrat vor 8 Uhr fahren solltest und wie du mit Halbtax, Peak Pass und dem richtigen Monat ein Drittel sparst.

Aletsch Arena Anreise ca. 120 CHF
Genfersee & Wallis

Aletsch Arena

Was ein paar Tage über dem grössten Gletscher der Alpen wirklich kosten, warum die drei autofreien Dörfer das bessere Wallis für Familien sind und wie du mit Gästekarte und Bergbahn-Pass unter dem Zermatter Preis bleibst.

Verbier Anreise ca. 110 CHF
Genfersee & Wallis

Verbier

Was eine Skiwoche oder ein Wandersommer im Freeride-Mekka des Wallis wirklich kostet, warum du in Le Châble schläfst und in Verbier fährst und wo die Bisses dich im Juli durch den Hang führen.

Sächsische Schweiz Anreise ca. 175 CHF
Sachsen & Harz

Sächsische Schweiz

Was eine Wanderwoche im Elbsandsteingebirge wirklich kostet, warum du die Bastei um 7 Uhr und nicht um 11 Uhr besuchst und wie du ohne Auto durch den ganzen Nationalpark kommst.

Harz Anreise ca. 180 CHF
Sachsen & Harz

Harz

Was eine Woche im nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands wirklich kostet, ob die Brockenbahn ihre CHF 50 wert ist und warum Quedlinburg die schönste Stadt ist, von der du noch nie gehört hast.

Garmisch-Partenkirchen und Zugspitze Anreise ca. 100 CHF
Bayern & Alpen

Garmisch-Partenkirchen und Zugspitze

Was der höchste Berg Deutschlands wirklich kostet, warum die Partnachklamm und der Wank den Tag retten, wenn der Gipfel in den Wolken hängt, und ob der Ausflug nach Neuschwanstein den Stress wert ist.

Berchtesgaden und Königssee Anreise ca. 130 CHF
Bayern & Alpen

Berchtesgaden und Königssee

Was ein paar Tage im südöstlichsten Zipfel Deutschlands wirklich kosten, warum du das erste Boot über den Königssee nehmen musst und wie du Kehlsteinhaus und Obersalzberg einordnest, ohne dass es eine Hitler-Tour wird.

Hallstatt und Salzkammergut Anreise ca. 120 CHF
Salzburger Land & Salzkammergut

Hallstatt und Salzkammergut

Hallstatt ist zwischen 10 und 16 Uhr ein Selfie-Korridor und davor und danach eines der schönsten Dörfer der Alpen. Hier steht, wie du es richtig machst, was die Seen rundherum kosten und warum du nicht in Hallstatt selbst schlafen musst.

Zell am See und Kaprun Anreise ca. 110 CHF
Salzburger Land & Salzkammergut

Zell am See und Kaprun

See, Gletscher und die höchste Strasse Österreichs an einem Ort: Was eine Woche in Zell am See im Sommer und im Winter kostet, welche Karte dir die Bergbahnen schenkt und wann der Gletscher wirklich Skifahren wert ist.

Zillertal Anreise ca. 100 CHF
Tirol

Zillertal

Was eine Woche im bekanntesten Skital Tirols wirklich kostet, welcher der vier Talabschnitte zu dir passt, wann der Gletscher die beste Wahl ist und wie du mit der Gästekarte im Sommer fast gratis fährst.

St. Anton am Arlberg Anreise ca. 80 CHF
Arlberg, Ötztal & Vorarlberg

St. Anton am Arlberg

Was eine Skiwoche im grössten Skigebiet Österreichs wirklich kostet, warum der Zug hier das Auto schlägt und wo du am Arlberg auch ohne Après-Ski glücklich wirst.

Lech Zürs Anreise ca. 90 CHF
Arlberg, Ötztal & Vorarlberg

Lech Zürs

Was der teuerste Skiort Österreichs wirklich kostet, warum er sein Geld trotzdem oft wert ist, und wie du mit Warth, Schröcken und dem Sommer am Lech deutlich günstiger davonkommst.

Schladming Anreise ca. 120 CHF
Steiermark & Kärnten

Schladming

Was eine Skiwoche auf der Planai oder eine Wanderwoche unter dem Dachstein wirklich kostet, warum Schladming günstiger ist als jeder vergleichbare Schweizer Ort und wann der Nachtslalom das Tal auf den Kopf stellt.

Häufige Fragen

Kann ich den Lykischen Weg ohne Führer wandern?

Ja, die meisten tun das. Du brauchst einen GPS-Track, eine Offline-Karte und etwas Erfahrung mit schlecht markierten Wegen. Die Dörfer liegen nah genug beieinander, dass du fast jede Nacht in einer Pension schlafen kannst. Führer lohnen sich für Gruppen oder wenn du dir das Navigieren sparen willst.

Wann ist die beste Zeit zum Wandern in der Türkei?

An der Küste April bis Anfang Juni und Ende September bis Anfang November. Im Kaçkar-Gebirge Juli bis Mitte September. Kappadokien geht fast ganzjährig, am schönsten im Mai und Oktober. Den Hochsommer meidest du an der Küste wegen der Hitze.

Wie viel kostet eine Woche Wandern?

Auf eigene Faust mit Pensionen etwa CHF 400 bis 600 pro Person ohne Flug. Geführte Wochen mit Gepäcktransport CHF 900 bis 1500. Essen in Dorfpensionen kostet CHF 8 bis 12 pro Mahlzeit, ein Dolmuş wenige Franken.

Ist Wandern in der Türkei sicher?

In den Wandergebieten ja. Die realen Risiken sind Hitze, Wassermangel, verblasste Markierungen und frei laufende Hirtenhunde, die du am besten ruhig und mit Abstand umgehst. Die Bergrettung ist nicht so ausgebaut wie in der Schweiz; eine Versicherung mit Bergungskosten gehört dazu.

Brauche ich ein Zelt?

Auf dem Lykischen Weg nicht, dort gibt es Pensionen in fast allen Etappenorten. Im Kaçkar und auf dem St. Paul Trail brauchst du ein Zelt oder musst die Etappen so legen, dass du Almhütten oder Dörfer erreichst. Wildcampen wird in den Bergen toleriert.

Wie unterscheidet sich Wandern in Japan von der Türkei?

Japan ist organisiert: markierte Wege, Berghütten mit Abendessen, Busse bis zum Ausgangspunkt, Gepäcktransport auf Kumano Kodo und Nakasendo. Dafür sind Unterkünfte knapp und müssen Monate vorher gebucht werden, und der Fuji ist im Sommer überlaufen. Die Türkei bietet Einsamkeit und tiefe Preise, verlangt aber GPS und Eigenverantwortung. Rechne in Japan mit CHF 90 bis 150 pro Tag für Unterkunft und Essen, in der Türkei mit CHF 50 bis 80.

Wie reserviere ich SAC-Hütten und was kosten sie?

Fast alle SAC-Hütten nimmst du online über die Hüttenseite oder das Reservationssystem des SAC, die bewirteten Hütten im Sommer ab Januar. Beliebte Hütten im Berner Oberland und im Wallis sind an Wochenenden im Juli und August Wochen vorher voll; unter der Woche findest du meist Platz. Nichtmitglieder zahlen CHF 40 bis 55 für die Übernachtung und CHF 40 bis 50 für Halbpension, Mitglieder deutlich weniger. Storniere rechtzeitig, sonst wird die Nacht verrechnet, und bring einen Hüttenschlafsack mit, er ist Pflicht. In Österreich und Deutschland gelten bei den Alpenvereinshütten dieselben Regeln mit tieferen Preisen; der SAC-Ausweis gilt dort dank Gegenrecht.

Passende Veranstaltungen

Mai 1

Rhein in Flammen

Fest · Deutschland

1. Mai 2027 Fünf Termine Mai bis September; 2027 voraussichtlich: Bonn 1. Mai, Rüdesheim/Bingen 3. Juli, Koblenz 14. August, Oberwesel 11. September, St. Goar 18. September Mittelrhein zwischen Bonn und Rüdesheim

An fünf Abenden im Sommerhalbjahr fährt ein Konvoi aus rund 50 beleuchteten Schiffen den Rhein hinunter, während die Burgen und Ufer bengalisch rot angestrahlt werden und mehrere Feuerwerke nacheinander über dem Fluss stehen. Jeder Termin hat eine eigene Strecke: Bonn mit dem grossen Abschlussfeuerwerk in der Rheinaue, Rüdesheim und Bingen am Binger Loch, Koblenz von Spay bis zum Deutschen Eck, Oberwesel mit der Schönburg und St. Goar mit Loreley und Burg Rheinfels. Am schönsten ist es vom Schiff aus, Plätze kosten rund CHF 60 bis 150 (EUR 65 bis 160) mit Abendessen und sind Monate vorher weg; vom Ufer aus siehst du gratis mit, musst dir aber früh am Nachmittag einen Platz sichern. Die Orte sind an diesen Abenden voll, Parkplätze gibt es nicht, und die letzten Züge zurück sind gerammelt. Bei Regen findet alles trotzdem statt.

Für Reisende: Kombiniere einen der Termine mit zwei oder drei Tagen im Oberen Mittelrheintal, die Rheinsteig-Etappen zwischen St. Goar und Oberwesel sind genau an diesen Wochenenden am lohnendsten, aber Hotels dort sind dann knapp.

Jul 1

Fuji-Klettersaison

Sport · Japan

1. Juli 2027 Yoshida-Route 1. Juli bis 10. September, Shizuoka-Routen 10. Juli bis 10. September Fuji (3776 m), Yamanashi und Shizuoka

Nur gut zwei Monate im Jahr sind die Hütten geöffnet und die Routen auf den 3776 Meter hohen Fuji schneefrei. Die beliebteste ist die Yoshida-Route ab der 5. Station auf der Yamanashi-Seite. Seit 2025 verlangen beide Präfekturen eine Gebühr von 4000 Yen (rund CHF 25) pro Person, online zu reservieren; die Yoshida-Route ist auf 4000 Bergsteiger pro Tag begrenzt, und zwischen 14 und 3 Uhr kommt nur noch durch, wer eine Hüttenreservierung hat. Hütten kosten CHF 60 bis 90 mit Abendessen und sind Monate vorher ausgebucht. Die klassische Tour: nachmittags zur Hütte, nachts weiter, Sonnenaufgang (Goraiko) am Gipfel.

Für Reisende: Wochenenden und die Obon-Woche meiden, dann stehst du am Berg im Stau; Höhenkrankheit ist das häufigste Problem, nimm dir Zeit an der 5. Station und warme Kleidung, am Gipfel hat es auch im August um null Grad.

Okt 16

Cappadocia Ultra-Trail

Sport · Türkei

16. Oktober 2027 Mitte bis Ende Oktober, ein Wochenende Ürgüp, Kappadokien

Trailrunning durch die Täler und Feenkamine Kappadokiens: Distanzen von rund 38 bis 119 Kilometern, Start und Ziel in Ürgüp, Teil internationaler Ultra-Trail-Serien. Das Rennen führt durch Rosental, Love Valley, Höhlendörfer und über Hochplateaus, mit Verpflegungsposten in Dörfern. Startgebühren CHF 80 bis 200, Anmeldung öffnet meist im Winter und ist früh voll.

Für Reisende: Unterkünfte in Ürgüp und Göreme sind am Rennwochenende knapp, Wanderwege in den Tälern sind am Samstag voller Läufer.