Aktivitäten

Velotouren und Radreisen

Die Türkei ist kein Veloland wie die Schweiz, Japan dagegen ein überraschend gutes, und zwischen Bodensee, Donau und Mosel liegen die flachsten Flussrouten Europas: Wer die richtigen Strecken kennt, erlebt alle fünf Länder vom Sattel aus besser als aus jedem Bus.

Beste Monate: JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Kappadokien mit dem Mountainbike

Kappadokien ist der beste Ort, um in der Türkei Velo zu fahren. Die Täler zwischen Göreme, Uçhisar, Çavuşin und Ürgüp sind von Pisten und Singletrails durchzogen, die Steigungen sind kurz und der Verkehr ist gering. Mountainbikes und E-Bikes leihst du in Göreme für CHF 15 bis 30 pro Tag, E-Bikes etwas mehr; die Qualität schwankt, prüfe Bremsen und Schaltung vor der Abfahrt. Schöne Runden: Göreme über das Rosental nach Çavuşin und zurück (zwei bis drei Stunden), oder nach Ortahisar und zum Aussichtspunkt. Der Tuffstein ist weich, nach Regen klebt er an den Reifen. Geführte Touren mit Guide kosten CHF 40 bis 70 und ersparen dir das Suchen der Abzweigungen. Im Sommer fährst du früh, ab Mittag ist es zu heiss. Helm mitbringen, die Leihhelme sind oft in schlechtem Zustand.

Ägäisküste und Lykien mit Rennvelo und Gravel

Die Küstenstrassen zwischen Bodrum, Datça und Fethiye sowie weiter nach Kaş sind landschaftlich grossartig, aber wellig. Die Halbinsel Datça ist ein Geheimtipp: wenig Verkehr, Olivenhaine, Blick auf beide Meere, allerdings mit Steigungen bis 10 Prozent. Die Strecke Kaş bis Demre an der Küste ist eine der schönsten Rennveloetappen der Türkei. Problematisch sind die Hauptachse D400 mit Lastwagen und die Tunnels ohne Beleuchtung. Plane über Komoot oder ähnliche Apps mit Nebenstrassen. Rennvelos leihst du am ehesten in Antalya, Fethiye oder Bodrum für CHF 30 bis 50 pro Tag, besser bringst du dein eigenes mit. Frühling und Herbst sind ideal, im Sommer ist es zu heiss für längere Etappen. Wasser nachfüllen geht in jedem Dorf, Reparaturwerkstätten gibt es in den Städten, auf dem Land improvisiert der Motorradmechaniker.

Izmir und der Kordon: Velo in der Stadt

Izmir ist die velofreundlichste Grossstadt der Türkei. Der Kordon, die Uferpromenade von Alsancak bis Konak, hat einen durchgehenden Veloweg mit Meerblick, dazu ein städtisches Leihsystem (BİSİM) mit Stationen entlang der Bucht. Du zahlst mit einer Verkehrskarte oder per App, wenige Franken pro Stunde. Die Strecke lässt sich bis nach Bostanlı auf der Nordseite verlängern, mit Fähre zurück. Istanbul ist dagegen nur stellenweise fahrbar: Die Inseln (Büyükada, Heybeliada) und der Küstenweg entlang des Marmarameers von Bakırköy bis Florya sind gut, der Rest ist Verkehrschaos. Auf den Prinzeninseln leihst du Velos für CHF 5 bis 10 pro Tag, am besten gleich am Fähranleger. Für Städtetrips gilt: Velo als Ausflugsmittel ja, als Transportmittel durch die Stadt besser nicht. Auch in Izmir hältst du dich an die Promenade; die Strassen dahinter sind eng und voll.

Bikepacking durch Anatolien

Wer eine grosse Tour will, findet in Anatolien eine der letzten weiten Landschaften Europas. Beliebt sind die Strecke von Istanbul über Kappadokien nach Antalya (rund 1200 Kilometer), die Schwarzmeerküste oder der Osten von Kars bis Van über Hochebenen auf 2000 Metern. Die Infrastruktur ist besser als erwartet: Tankstellen mit Tee und Toiletten alle 30 bis 50 Kilometer, Lebensmittel in jedem Dorf, Wildcampen ausserhalb von Orten wird toleriert und du wirst häufig eingeladen. Rechne mit CHF 15 bis 30 pro Tag, wenn du zeltest und einfach isst. Anstrengend sind die Hunde, die Fahrradfahrer verfolgen (langsam fahren, absteigen hilft), Steigungen über lange Distanzen und die Hitze im Juli und August im Landesinneren. Mai, Juni, September und Oktober sind die Monate der Wahl. Eine türkische SIM mit Datenvolumen ist für Navigation und Übersetzung unverzichtbar.

Velo transportieren: Flug, Bus, Zug

Turkish Airlines und Swiss transportieren Velos als Sportgepäck, meist für CHF 50 bis 120 pro Strecke, je nach Tarif; ein Karton vom Velohändler oder eine Tasche ist Pflicht. Innerhalb der Türkei nehmen Fernbusse Velos oft im Gepäckraum mit, wenn Platz ist und das Vorderrad ausgebaut ist; manche verlangen eine kleine Gebühr, manche lehnen ab. Frag beim Busunternehmen, nicht am Schalter. Die Hochgeschwindigkeitszüge (YHT) nehmen nur verpackte, gefaltete Velos mit; konventionelle Züge sind kulanter. Fähren sind kein Problem. Im Inland ist der Mietwagen mit Veloträger oft die einfachste Variante für Gruppen. Verzichte darauf, dein Velo unverschlossen abzustellen; Diebstahl ist selten, aber nicht unbekannt. Werkzeug, Ersatzschläuche und Bremsbeläge bringst du mit, in Kleinstädten gibt es kaum Rennvelo-Teile. Wer das Velo vor Ort kaufen will, findet in Istanbul, Izmir und Antalya Händler mit bekannten Marken, aber zu Preisen, die über der Schweiz liegen.

Japan

Japan: Shimanami Kaido, die schönste Veloroute des Landes

Der Shimanami Kaido verbindet Onomichi auf Honshu mit Imabari auf Shikoku über sechs Inseln und sieben Brücken der Seto-Inlandsee, rund 70 Kilometer auf einer blau markierten Spur, die du nicht verfehlen kannst. Die Brücken haben eigene Velorampen, die Steigungen sind sanft, der Verkehr ist gering, und zwischendurch warten Zitrusplantagen, Fischerdörfer und Tempel. Geübte fahren die Strecke an einem Tag in fünf bis sieben Stunden, entspannter sind zwei Tage mit Übernachtung auf Ikuchijima oder Omishima für CHF 60 bis 120. Leihvelos gibt es an den öffentlichen Terminals in Onomichi und Imabari für rund CHF 15 bis 20 pro Tag inklusive Rückgabe am anderen Ende; E-Bikes und gute Rennvelos kosten CHF 40 bis 80. Hiroshima liegt 90 Minuten mit dem Zug von Onomichi entfernt, viele kombinieren die Tour mit Miyajima. Die Brückengebühren sind für Velos seit Jahren erlassen. Beste Zeit: März bis Mai und Oktober bis November; im Sommer ist es heiss und schwül, aber machbar mit frühem Start.

Japan

Biwa-See und Kyoto: Seerunde und Stadt per Velo

Der Biwa-See nordöstlich von Kyoto ist der grösste See Japans, und die Umrundung (Biwaichi, rund 200 Kilometer) ist eine Art Nationalsport mit markiertem Uferweg, Pausenstationen und Hotels, die Veloräume haben. Die meisten planen zwei bis drei Tage und starten in Otsu oder Maibara, beide per Zug von Kyoto in 15 bis 60 Minuten erreichbar. Das Nordufer ist ruhig und ländlich, das Südufer städtisch. Rennvelos leihst du am Bahnhof Maibara oder in Otsu für CHF 30 bis 60 pro Tag. In Kyoto selbst ist das Velo das beste Verkehrsmittel: Die Stadt ist flach, die Tempel liegen verstreut, und die Busse sind voll. Stadtvelos kosten CHF 6 bis 12 pro Tag, E-Bikes etwa das Doppelte, Verleiher gibt es am Bahnhof und in Gion. Schöne Routen: der Kamo-Fluss nach Norden, der Philosophenweg bis Ginkakuji, Arashiyama mit dem Bambuswald früh am Morgen. Wichtig: In der Innenstadt gilt Parkverbot für Velos ausserhalb der bezahlten Abstellplätze (CHF 1 bis 2 pro Tag), abgeschleppte Velos kosten CHF 15 Auslöse. Gefahren wird links, auf vielen Trottoirs ist Velofahren ausdrücklich erlaubt.

Schweiz

Schweiz: Veloland, Herzroute und Rheinradweg

Die Schweiz ist mit Veloland Schweiz das am besten beschilderte Veloland Europas: neun nationale Routen, nummeriert und mit roten Wegweisern markiert, von der Rhone-Route (1) über die Rhein-Route (2) bis zur Seen-Route (9), dazu Dutzende regionale Routen, alle auf SchweizMobil mit Karte und Höhenprofil. Die Rhein-Route folgt dem Rheinradweg (EuroVelo 15) vom Oberalppass über Chur, den Bodensee und den Rheinfall bei Schaffhausen bis Basel, ab Chur meist flach und mit Bahnhöfen an fast jeder Etappe, falls die Beine streiken. Der Bodensee-Radweg umrundet den See in 260 Kilometern durch drei Länder, flach, familientauglich und im Juli und August entsprechend voll; Mai, Juni und September sind die besseren Monate. Die Herzroute (Route 99) ist die E-Bike-Strecke von Lausanne bis Rorschach, 720 Kilometer in 13 Etappen über die Hügel von Emmental, Napf und Appenzell, mit Akkuwechselstationen und E-Bike-Miete von Rent a Bike an den Etappenorten. Mietpreise: Velo CHF 35 bis 45 pro Tag, E-Bike CHF 60 bis 80, Einwegmiete zwischen Bahnhöfen möglich. In der SBB brauchst du für das eigene Velo eine Velo-Tageskarte für CHF 14 und in Intercity-Zügen von März bis Oktober eine Reservation für CHF 2, die du in der App buchst. Bern mit seinen Aare-Wegen und Basel als Start des Dreiländer-Abschnitts am Rhein lohnen als Etappenorte.

Österreich

Österreich: Donauradweg von Passau nach Wien und der Neusiedler See

Der Donauradweg zwischen Passau und Wien ist die meistgefahrene Flussroute Europas, und das zu Recht: rund 320 Kilometer flussabwärts, fast ohne Steigung, auf beiden Ufern asphaltiert und so beschildert, dass du keine Karte brauchst. Die Etappen ergeben sich von selbst: Passau nach Schlögen mit der Donauschlinge, weiter nach Linz, über Grein und den Strudengau nach Melk, dann die Wachau mit Dürnstein, Weissenkirchen und den Marillengärten bis Krems, zuletzt über Tulln nach Wien. Fünf bis sieben Tage sind üblich, Radfähren setzen dich für wenige Franken über. Pensionen und Gasthöfe kosten CHF 70 bis 120 pro Doppelzimmer, Veranstalter wie Eurobike oder Donau Touristik bieten Wochen mit Hotels und Gepäcktransport ab CHF 700 pro Person an, E-Bike-Miete für die Woche CHF 150 bis 250. Wer mehr will, hängt den Tauernradweg von Krimml bis Passau davor oder fährt ab Bregenz den Bodensee an. Der Neusiedler See-Radweg im Burgenland ist 120 Kilometer flach durch Schilf, Weinorte und bis nach Ungarn, mit Radfähre zwischen Illmitz und Mörbisch, ideal für zwei Tage ab Wien. Im Zug: Die ÖBB nimmt Velos im Railjet mit Reservation für rund CHF 3 plus Fahrradticket (zehn Prozent des Fahrpreises, mindestens CHF 2) mit, im Regionalverkehr ohne Reservation. Ab Zürich erreichst du Passau über München in rund sechs Stunden.

Deutschland

Deutschland: Moselradweg, Mittelrhein und Velo in der Deutschen Bahn

Deutschland hat über 200 ausgeschilderte Fernradwege, und drei davon sind für ein verlängertes Wochenende ab der Schweiz ideal. Der Moselradweg von Trier nach Koblenz ist 240 Kilometer flach durch Weinberge und Flussschleifen, über Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach und Cochem, mit Winzerhöfen, Straussenwirtschaften und Pensionen für CHF 70 bis 110; drei bis vier Tage reichen, Fähren verbinden die Ufer. Der Rheinradweg im Oberen Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz führt an über 40 Burgen und der Loreley vorbei, 65 Kilometer, die du an einem Tag fährst und mit Fähren und Regionalzügen beliebig kürzt; weiter oben bei Mainz und Frankfurt wird es flach und städtisch. Der Elberadweg ab Dresden ist die dritte Option: flussaufwärts in die Sächsische Schweiz bis Bad Schandau und Děčín, flussabwärts nach Meissen, beide Richtungen flach und an einem Tag machbar. Auf Rügen und Sylt gibt es Küstenradwege mit Wind als Hauptgegner, Velomiete überall für CHF 15 bis 25, E-Bikes CHF 35 bis 50 pro Tag. In der Deutschen Bahn brauchst du im Fernverkehr eine Fahrradkarte für rund CHF 9 und einen reservierten Stellplatz, davon gibt es pro ICE nur acht bis zwölf, also früh buchen; Regionalzüge nehmen Velos meist ohne Reservation mit, teils gegen Aufpreis, und das Deutschlandticket gilt nicht fürs Velo. Ab Basel bist du mit dem ICE in drei bis vier Stunden in Mainz oder Koblenz.

Touren, die sich lohnen

Geführte Mountainbike-Tour durch die Täler Kappadokiens

Halb- oder Ganztagestour ab Göreme mit Guide, Mountainbike und Helm durch Rosental, Çavuşin und Love Valley. Für normale Kondition machbar, mit Pausen an den Aussichtspunkten.

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E-Bike-Tour Kappadokien bei Sonnenuntergang

Entspannte Abendrunde mit E-Bike zu den Aussichtspunkten über dem Roten Tal. Wenig Anstrengung, viel Licht. Gute Option für Paare und alle, die nicht sportlich fahren wollen.

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Velotour über die Prinzeninseln ab Istanbul

Tagestour mit Fähre nach Büyükada, Veloverleih vor Ort und Runde um die Insel mit Pinienwäldern und Holzvillen. Autofrei und darum der beste Veloausflug in Istanbul.

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Rennvelo-Tour Küstenstrasse ab Antalya

Geführte Rennveloausfahrt ab Antalya mit Begleitfahrzeug Richtung Taurus oder Küste. Mietvelo gegen Aufpreis. Für geübte Fahrer, die ihren Urlaub mit Training verbinden.

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Fahrradtour Alaçatı und Çeşme

Flache Runde durch Weinberge und Dörfer der Halbinsel Çeşme mit Badestopp. Leihvelos vor Ort, Guide optional. Beste Zeit Frühling und Herbst, im Sommer windig.

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Japan

Shimanami Kaido Velotour mit Leihvelo und Gepäcktransfer

Ein- oder Zweitagestour von Onomichi nach Imabari mit gutem Leihvelo, Routenkarte und Gepäcktransport, auf Wunsch mit Guide. Du fährst in deinem Tempo über die Brücken und wirst am Ziel abgeholt.

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Japan

Kyoto Fahrradtour zu Tempeln und durch Altstadtgassen

Geführte Halbtagestour per Velo durch Gion, entlang des Kamo-Flusses und zu Tempeln abseits der Busrouten, mit Pausen und Erklärungen. Flach, langsam, ideal am ersten Tag in Kyoto.

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Schweiz

E-Bike-Tour rund um Luzern und am Vierwaldstättersee

Geführte Halbtagestour ab Luzern mit E-Bike entlang des Sees, über Meggen oder nach Küssnacht, mit Pilatus- und Rigiblick und Badepause im Sommer. Flach bis wellig, für alle, die das Velo lieber geniessen als trainieren.

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Österreich

Velotour durch die Wachau ab Wien mit Weinprobe

Tagesausflug mit Zug nach Krems oder Melk, Leihvelo und Fahrt durch Dürnstein, Weissenkirchen und Spitz mit Halt bei einem Heurigen. Der schönste Abschnitt des Donauradwegs an einem Tag, auch ohne eigenes Velo.

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Deutschland

Geführte Fahrradtour an der Mosel mit Winzerbesuch

Halb- oder Ganztagestour ab Cochem oder Bernkastel-Kues flussauf oder flussab, mit Leihvelo oder E-Bike, Halt bei einem Weingut und Rückfahrt mit Zug oder Schiff. Ideal, um zu prüfen, ob der ganze Moselradweg etwas für dich ist.

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Wo

Istanbul Flug ca. 220 CHF
Marmara

Istanbul

Was ein langes Wochenende oder eine Woche in der Stadt auf zwei Kontinenten wirklich kostet, welche Quartiere du wirklich brauchst und wo die Einheimischen essen.

Izmir Flug ca. 300 CHF
Ägäis

Izmir

Die weltoffenste Stadt der Türkei: lange Strandpromenade, ein lebendiges Bazaarviertel und nur 40 Kilometer vom besterhaltenen antiken Ephesus entfernt.

Bodrum Flug ca. 290 CHF
Ägäis

Bodrum

Weiss getünchte Gassen, ein Kreuzritterkastell am Hafen, sieben Weltwunder in Trümmern und die ruhigsten Buchten der Ägäisküste: Bodrum ist mehr als Sommerpartyziel.

Çeşme Flug ca. 280 CHF
Ägäis

Çeşme

Was eine Woche an der Spitze der Ägäis wirklich kostet, wo Alaçatı mehr Schein als Sein ist und welche Buchten sich lohnen.

Fethiye Flug ca. 310 CHF
Mittelmeer

Fethiye

Türkisfarbene Lagunen, antike lykische Felsengräber und eine der wildesten Schluchten der Türkei: Fethiye ist mehr als der berühmteste Paragliding-Spot des Landes.

Kaş Flug ca. 350 CHF
Mittelmeer

Kaş

Was eine Woche im entspanntesten Ort der türkischen Mittelmeerküste kostet, warum hier keine Pauschalbusse halten und welche Erlebnisse sich wirklich lohnen.

Kappadokien Flug ca. 320 CHF
Zentralanatolien

Kappadokien

Was eine Woche in den Feenkaminen wirklich kostet, wie du vor Ort nicht in die Touristen-Falle läufst und welche Erlebnisse sich lohnen.

Kyoto Flug ca. 1000 CHF
Kansai

Kyoto

Was eine Woche in der alten Kaiserstadt wirklich kostet, wann du an welchem Tempel sein musst, damit du ihn überhaupt siehst, und warum das Velo hier den Bus schlägt.

Hiroshima Flug ca. 1100 CHF
Chūgoku & Shikoku

Hiroshima

Was zwei bis drei Tage in Hiroshima wirklich kosten, warum du für das Friedensmuseum einen halben Tag und keine Stunde brauchst und wo die Stadt abends lebt.

Basel Anreise ca. 50 CHF
Zürich, Basel & Luzern

Basel

Was ein Museumswochenende in Basel kostet, warum du im Sommer mit dem Rhein durch die Stadt treibst statt zu laufen und wie du mit der BaselCard die Hälfte der Eintritte sparst.

Luzern Anreise ca. 50 CHF
Zürich, Basel & Luzern

Luzern

Was drei Tage in Luzern mit einem Berg und einem Schiff wirklich kosten, warum du Pilatus, Rigi und Titlis nicht alle brauchst und wie du mit Halbtax und Saver Day Pass die Bergbahnen halbierst.

Schaffhausen und Rheinfall Anreise ca. 40 CHF
Zürich, Basel & Luzern

Schaffhausen und Rheinfall

Was ein Tag oder ein Wochenende am grössten Wasserfall Europas wirklich kostet, warum die Nordseite besser ist als Schloss Laufen und weshalb du Schaffhausen nicht nur als Umsteigebahnhof sehen solltest.

Bern Anreise ca. 40 CHF
Bern & Berner Oberland

Bern

Was ein Wochenende in der Bundesstadt wirklich kostet, warum du im Sommer die Badehose einpackst und wie du Bern in zwei Tagen gründlich siehst, ohne dich zu verzetteln.

Chur Anreise ca. 50 CHF
Graubünden & Tessin

Chur

Was zwei, drei Tage in der ältesten Stadt der Schweiz kosten, warum Chur die klügste Basis für Rheinschlucht, Arosa und Berninabahn ist und wo du Capuns isst, die nicht aus der Tiefkühltruhe kommen.

Rügen Anreise ca. 170 CHF
Berlin & Norden

Rügen

Was eine Woche auf Deutschlands grösster Insel wirklich kostet, warum du die Kreidefelsen von unten statt vom Königsstuhl aus sehen solltest und wann die Seebrücke von Sellin dir allein gehört.

Sylt Anreise ca. 200 CHF
Berlin & Norden

Sylt

Was eine Woche auf der teuersten Insel Deutschlands wirklich kostet, wie du mit dem Autozug oder der Bahn hinkommst und warum Oktober besser ist als Juli, wenn du Sylt wegen Wind, Watt und Dünen willst und nicht wegen Champagner.

Dresden Anreise ca. 170 CHF
Sachsen & Harz

Dresden

Was ein verlängertes Wochenende in Elbflorenz wirklich kostet, warum du in der Neustadt wohnen solltest und nicht in der Altstadt, und wann die Frauenkirche dir fast allein gehört.

Mosel Anreise ca. 120 CHF
Rheinland & Mosel

Mosel

Was eine Woche zwischen Trier und Koblenz wirklich kostet, wo du Riesling direkt beim Winzer trinkst, warum der Moselradweg besser ist als das Auto und wann die Dörfer dir allein gehören.

Oberes Mittelrheintal Anreise ca. 110 CHF
Rheinland & Mosel

Oberes Mittelrheintal

Was fünf Tage im Burgental zwischen Rüdesheim und Koblenz wirklich kosten, welche der 40 Burgen du besuchen solltest, wann das Schiff sich lohnt und wie du Rüdesheim überlebst.

Bodensee Anreise ca. 40 CHF
Südwesten

Bodensee

Was ein Wochenende oder eine Radwoche am deutschen Bodenseeufer wirklich kostet, welche Fähre wann fährt, was der Einkauf in Konstanz noch bringt und warum du ab Zürich in einer Stunde in einem anderen Preisgefüge bist.

Wien Anreise ca. 160 CHF
Wien, Donau & Burgenland

Wien

Was vier Tage in der Kaiserstadt wirklich kosten, warum der Nachtzug die beste Anreise ist und wie du für CHF 15 in der Staatsoper stehst statt für CHF 200 zu sitzen.

Wachau Anreise ca. 150 CHF
Wien, Donau & Burgenland

Wachau

Was zwei, drei Tage zwischen Melk und Krems wirklich kosten, warum du den Radweg und nicht das Auto nimmst und wie du Dürnstein siehst, bevor die Schiffe anlegen.

Linz Anreise ca. 120 CHF
Wien, Donau & Burgenland

Linz

Was ein oder zwei Tage in der unterschätzten Stadt an der Donau wirklich kosten, warum du auf dem Weg nach Wien hier aussteigen solltest und wo die Linzer Torte am besten schmeckt.

Neusiedler See Anreise ca. 160 CHF
Wien, Donau & Burgenland

Neusiedler See

Was drei, vier Tage am Steppensee wirklich kosten, warum der Radweg um den See besser ist als jeder Strand und wie du die Störche in Rust siehst, bevor die Busse kommen.

Bregenz und Bodensee Anreise ca. 50 CHF
Arlberg, Ötztal & Vorarlberg

Bregenz und Bodensee

Was ein Festspielabend auf der Seebühne wirklich kostet, warum Bregenz auch ohne Oper eine Reise wert ist und wie du in 1,5 Stunden ab Zürich im Bregenzerwald beim Käse sitzt.

Häufige Fragen

Ist Velofahren in der Türkei gefährlich?

Auf Hauptstrassen und in Grossstädten ja, dort fehlen Velowege und Rücksicht. Auf Nebenstrassen, in Kappadokien und auf den Inseln ist es entspannt. Plane Routen bewusst abseits der Schnellstrassen und fahre mit Licht durch Tunnels.

Wo leihe ich ein gutes Velo?

Kappadokien hat die grösste Auswahl an Mountainbikes und E-Bikes. Rennvelos findest du in Antalya, Bodrum und Fethiye, mit Vorbestellung. Für Stadtfahrten in Izmir nutzt du das Leihsystem am Kordon. Für längere Touren bringst du dein eigenes Velo mit.

Was kostet ein Velo im Flugzeug?

Bei Turkish Airlines und Swiss meist CHF 50 bis 120 pro Strecke als Sportgepäck, bei manchen Tarifen inklusive. Es muss in Karton oder Tasche verpackt sein, Pedale ab, Lenker quer. Melde das Velo beim Buchen an, nicht erst am Flughafen.

Wann ist die beste Jahreszeit?

April bis Juni und September bis Oktober. Im Sommer ist es im Inneren und an der Küste über 35 Grad heiss, im Winter liegt in Kappadokien Schnee. Die Ägäis ist im Sommer windig, was auf der Küstenstrasse anstrengend wird.

Wie gehe ich mit Hunden um?

Hirtenhunde und Strassenhunde verfolgen Velos häufig. Langsamer werden, absteigen und das Velo zwischen dich und den Hund stellen beruhigt die Situation fast immer. Nicht wegsprinten, nicht schreien. Tollwut ist selten, aber ein Biss gehört zum Arzt.

Lohnt sich Velofahren in Japan im Vergleich zur Türkei?

Ja, aber anders. Japan hat ruhige Autofahrer, ausgeschilderte Routen wie den Shimanami Kaido und Leihvelos an jedem Bahnhof, dafür höhere Preise und strenge Regeln fürs Abstellen. Im Zug musst du dein Velo in eine Tasche packen (Rinko-Bag). Die Türkei bietet grössere Freiheit und tiefere Kosten, verlangt aber mehr Aufmerksamkeit im Verkehr. Für Einsteiger ist Japan entspannter, für Abenteurer die Türkei spannender.

Wie nehme ich mein Velo in SBB, DB und ÖBB mit?

SBB: Velo-Tageskarte CHF 14 (oder Velobillett für eine Strecke), in Intercity- und Eurocity-Zügen von März bis Oktober zusätzlich eine Reservation für CHF 2, buchbar in der SBB-App bis kurz vor Abfahrt. DB: Im ICE und IC brauchst du eine Fahrradkarte für rund CHF 9 pro Fahrt und einen reservierten Stellplatz, am besten Wochen im Voraus, weil es pro Zug nur wenige gibt; im Regionalverkehr meist ohne Reservation. ÖBB: Fahrradticket zum Fahrpreis dazu (zehn Prozent, mindestens CHF 2), im Railjet mit Reservation für rund CHF 3. In allen drei Ländern gilt: Zusammengeklappt oder in einer Velotasche verpackt reist das Velo als Handgepäck gratis, und im Nightjet brauchst du einen der wenigen Stellplätze, die früh ausgebucht sind.

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Presidential Cycling Tour of Türkiye

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25. April 2027 Ende April, acht Etappen über rund eine Woche Antalya bis Istanbul (wechselnd)

Die wichtigste Radrundfahrt der Türkei, Teil der UCI ProSeries, führt meist von der Mittelmeerküste über die Ägäis nach Istanbul mit Zielankunft am Bosporus. Profiteams aus Europa fahren mit, am Strassenrand ist der Zugang gratis. Die Etappen führen durch Antalya, Fethiye, Marmaris, Bodrum, Çeşme oder Izmir, mit Bergankünften im Taurus und am Babadağ bei Ölüdeniz.

Für Reisende: Küstenstrassen und Stadtzentren sind an den Etappentagen stundenweise gesperrt, Hotelbuchungen in den Etappenorten früh machen.