Unterkunft und Preisfallen: Belle-Époque, Kurhotels und das Kleingedruckte
Bad Gastein hat drei Hotelwelten. Die renovierten Belle-Époque-Häuser rund um den Wasserfall (Straubinger, Badeschloss, Haus Hirt, Miramonte, Regina) sind das, weswegen du herkommst: Stuck, hohe Räume, Dachterrassen, Kunst, Preise ab CHF 180 bis 450. Die klassischen Kurhotels mit Thermalbad im Haus, eigener Kurabteilung und Halbpension sind oft etwas altmodisch, dafür mit Thermalwasser inklusive, CHF 110 bis 180, und ihr Publikum ist im Schnitt älter. Und dann die Pensionen und Appartements in Böckstein und oberhalb des Bahnhofs ab CHF 70, ideal für Skifahrer, die nur schlafen. Hotels am Bahnhof sind für Skifahrer perfekt (Stubnerkogelbahn in zwei Minuten), für den Ort aber 15 Minuten Treppe. Preisfallen: Die Kurtaxe von CHF 3 bis 4 pro Person und Nacht, Thermalbad oft nur zu bestimmten Zeiten, Mindestaufenthalt sieben Nächte in den Winterferien, Garagen extra. Saison: Weihnachten bis Dreikönig, Februar und Ostern sind teuer und voll, Januar und März günstig und gut. Der Sommer ist ruhiger, hier zählen Wanderer, Thermengäste und Kurgäste, Mitte Juli bis Ende August voll, Juni und September schön und leer. In der Zwischensaison (Mitte April bis Mitte Mai, Ende Oktober bis Anfang Dezember) schliessen viele Häuser, die Thermen bleiben offen. Buchen: Winterferien im Herbst, Rest sechs bis acht Wochen vorher. Das Sommerfestival sommer.frische.kunst im August und die Snow Jazz Gastein im März sind Gründe, genau dann zu kommen.