Aktivitäten

Skifahren und Wintersport

Pulverschnee auf 3000 Metern in der Türkei, legendärer Powder in Hokkaido und vor der Haustür die Alpen von Zermatt über den Arlberg bis zur Zugspitze: fünf Skiländer, ehrlich verglichen, mit Preisen, die weit auseinanderliegen.

Beste Monate: JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Erciyes: das modernste Skigebiet

Erciyes ist ein 3917 Meter hoher Vulkan bei Kayseri, eine Stunde von Kappadokien entfernt. Seit 2010 wurde das Gebiet mit Gondeln und Sesselbahnen nach europäischem Standard ausgebaut; heute gibt es über 100 Pistenkilometer zwischen 2200 und 3400 Metern, 18 Lifte und Beschneiung. Die Pisten sind breit, überwiegend rot und blau, mit einigen schwarzen Varianten vom Gipfelbereich. Ein Tagesskipass kostet rund CHF 30 bis 45, Verleih für Ski und Schuhe CHF 20 bis 30 pro Tag. Hotels direkt an der Piste gibt es wenige, die meisten übernachten in Kayseri oder in den Hotels am Fuss des Gebiets, CHF 80 bis 180 für ein Doppelzimmer. Der grosse Trumpf: Erciyes lässt sich mit Kappadokien im Schnee kombinieren, du fliegst nach Kayseri und hast beides. Die Saison läuft von Dezember bis April, der beste Schnee liegt im Januar und Februar.

Palandöken: Höhe, Kälte, Pulverschnee

Palandöken bei Erzurum im Osten liegt zwischen 2200 und 3176 Metern, ist damit das höchstgelegene Gebiet und hat durch das Kontinentalklima den trockensten Schnee. Im Januar werden minus 20 Grad erreicht, dafür ist der Pulverschnee nach einem Schneefall beeindruckend. Es gibt rund 40 Pistenkilometer, mehrere Gondeln und Sessellifte, eine lange Abfahrt mit über 1000 Höhenmetern und gute Freeride-Möglichkeiten. Die Hotels stehen direkt an der Piste, Halbpension für CHF 90 bis 160 pro Doppelzimmer. Skipass CHF 25 bis 40. Erzurum selbst ist eine konservative Stadt mit Seldschukenbauten und gutem Cağ Kebab, aber ohne Après-Ski. Die Anreise geht über Istanbul nach Erzurum, der Flughafen ist 15 Minuten vom Skigebiet entfernt. Palandöken ist das Gebiet für Könner, die Schnee wollen und auf Hüttenromantik verzichten.

Uludağ, Kartalkaya und Sarıkamış

Uludağ bei Bursa ist der älteste und bekannteste Skiort der Türkei, 2500 Meter hoch, mit zwei Hotelzonen und etwa 30 Pistenkilometern. Das Gebiet ist an Wochenenden voll mit Istanbulern, die Preise sind am höchsten im Land (Skipass CHF 35 bis 50, Hotels ab CHF 120), die Pisten eher kurz. Unter der Woche ist es angenehm, und die Seilbahn von Bursa hinauf ist eine Attraktion für sich. Kartalkaya bei Bolu, zwischen Istanbul und Ankara, ist ein Familiengebiet mit sanften Pisten und einigen grossen Hotels mit Vollpension. Sarıkamış bei Kars im Nordosten ist ein Geheimtipp: Pulverschnee auf 2200 bis 2600 Metern zwischen Kiefernwäldern, kaum Betrieb, Skipass unter CHF 25. Die Infrastruktur ist einfach, dafür ist Kars mit der Ruinenstadt Ani und dem Winterflair ein Ziel für sich. Ideal für die Verbindung mit einer Ostanatolien-Reise.

Vergleich mit den Schweizer Alpen

Ehrlich gerechnet: Ein Skitag in der Türkei kostet mit Pass, Verleih und Essen rund CHF 70 bis 90, in der Schweiz CHF 150 bis 200. Eine Woche mit Flug, Hotel und Skipass liegt bei CHF 900 bis 1400 pro Person, was in der Schweiz oft schon das Hotel allein kostet. Dafür sind die Gebiete kleiner, kaum eines bietet mehr als 100 Pistenkilometer, die Präparierung ist unregelmässig und ausserhalb der Hauptpisten gibt es wenig Sicherung. Die Verleihausrüstung ist meist in Ordnung, aber selten neu; wer eigene Schuhe hat, nimmt sie mit. Skischulen gibt es in allen grossen Gebieten, Privatstunden kosten CHF 30 bis 50. Das Niveau der einheimischen Fahrer ist gemischt, auf den blauen Pisten geht es manchmal chaotisch zu. Wer gute Pisten, Ruhe, Schnee und ein niedriges Budget will, ist richtig. Wer alpine Hüttenkultur sucht, bleibt besser in der Schweiz.

Saison, Anreise und Praxis

Die Saison dauert von Mitte Dezember bis Ende März, in Palandöken und Erciyes oft bis Mitte April. Die besten Bedingungen hast du von Mitte Januar bis Ende Februar. Meide die türkischen Semesterferien Ende Januar bis Anfang Februar, dann sind Uludağ und Kartalkaya voll. Anreise: Flug über Istanbul nach Kayseri (Erciyes), Erzurum (Palandöken) oder Kars (Sarıkamış), jeweils mit Transfer von 15 bis 60 Minuten. Uludağ erreichst du über Istanbul mit Bus oder Fähre nach Bursa und der Seilbahn. Buche Hotels mit Halbpension, die Auswahl an Restaurants im Skigebiet ist klein. Skiausrüstung im Flugzeug kostet wie ein Velo CHF 50 bis 100 pro Strecke. Lawinenausrüstung bringst du selbst mit, wenn du abseits fahren willst; es gibt keinen Lawinenbulletin wie vom SLF, du bist auf die lokalen Guides angewiesen.

Japan

Japan, Hokkaido: Niseko und Furano im Pulverschnee

Hokkaido ist der Grund, warum Skifahrer aus aller Welt nach Japan fliegen. Sibirische Kaltluft nimmt über dem Japanischen Meer Feuchtigkeit auf und lädt sie als extrem leichten, trockenen Schnee ab: In Niseko fallen pro Winter 13 bis 15 Meter, und es schneit im Januar fast täglich. Niseko United verbindet vier Gebiete (Grand Hirafu, Hanazono, Niseko Village, Annupuri) am Vulkan Yotei; der Verbundpass kostet rund CHF 60 bis 70 pro Tag, Leihski CHF 30 bis 50. Die Gates ins kontrollierte Backcountry sind das Besondere: Du fährst Tiefschnee durch Birkenwälder, ohne dass die Lawinenwarnung ignoriert wird. Niseko ist international, teuer und voll, Hotels kosten im Januar CHF 200 bis 500. Furano, zwei Stunden östlich, ist die ruhige Alternative mit kälterem, noch trockenerem Schnee, japanischem Publikum und Skipässen um CHF 45 bis 55. Sapporo liegt 90 Minuten von Niseko entfernt und hat eigene Stadtskigebiete (Teine, Kokusai) für Tagesausflüge. Saison Dezember bis Anfang April, der tiefste Schnee liegt von Mitte Januar bis Ende Februar.

Japan

Hakuba und die Japanischen Alpen: steiler, höher, näher an Tokio

Hakuba in der Präfektur Nagano war 1998 Olympiaort und ist das alpine Gegenstück zu Hokkaido: Gipfel bis 3000 Meter, lange Abfahrten mit bis zu 1000 Höhenmetern und steilere Hänge als in Niseko. Das Hakuba Valley umfasst zehn Gebiete, darunter Happo-One, Goryu und Cortina; der gemeinsame Pass kostet etwa CHF 55 bis 65 pro Tag, einzelne Gebiete sind günstiger. Der Schnee ist etwas schwerer als auf Hokkaido, dafür fällt er auf anspruchsvolles Gelände, und Cortina gilt als bestes Baumskigebiet der Region. Hakuba erreichst du vom Flughafen Tokio Haneda in rund vier Stunden mit Shinkansen bis Nagano und Bus, oder direkt mit Fernbussen ab Shinjuku für CHF 40 bis 60. Unterkünfte reichen von Pensionen für CHF 80 bis zu Hotels für CHF 250 pro Nacht. Zwischen den Skitagen lohnen Matsumoto mit seiner Burg und die Schneeaffen von Jigokudani bei Nagano. Praktisches: Skischulen auf Englisch gibt es in allen grossen Gebieten, Lawinenausrüstung ist bei den Gates Pflicht, und viele Onsen im Tal öffnen abends für Skifahrer, Eintritt CHF 5 bis 10.

Schweiz

Schweiz: Zermatt, Verbier, Engadin und die Preisfrage

Die Schweiz hat die höchsten Skigebiete der Alpen und die höchsten Preise. Zermatt fährt mit dem Klein Matterhorn bis auf 3883 Meter und ist mit Cervinia verbunden, Verbier gehört mit den 4 Vallées zu den grössten Verbunden, St. Moritz und Davos haben lange Sonnenhänge und Dörfer mit Geschichte, Grindelwald und Wengen liegen unter der Eigernordwand. Ehrlich gerechnet: Eine Tageskarte kostet in den grossen Gebieten CHF 80 bis 100, in Zermatt und Verbier mit dynamischen Preisen an Spitzentagen auch mehr. Wer früh online bucht oder unter der Woche fährt, zahlt weniger. Der Magic Pass ist der eigentliche Preisbrecher: ein Saisonabo für rund 90 Bergbahngebiete in der Westschweiz, im Wallis und im Berner Oberland, etwa Saas-Fee, Villars-Gryon, Grimentz-Zinal und Meiringen-Hasliberg, für CHF 400 bis 500 je nach Kaufzeitpunkt, ab dem fünften Skitag günstiger als Tageskarten. Die SBB verkauft mit Snow'n'Rail Bahnfahrt plus Skipass im Paket mit rund 20 Prozent Rabatt, und viele Gebiete erreichst du ohne Auto: Zermatt ist autofrei, Grindelwald liegt an der Berner Oberland-Bahn, Davos und St. Moritz an der Rhätischen Bahn. Übernachten kostet im Skiort CHF 150 bis 300 pro Doppelzimmer, in Chur, Brig oder Interlaken deutlich weniger, dafür pendelst du eine halbe Stunde.

Österreich

Österreich: Arlberg, Zillertal, Ski amadé und Après-Ski

Österreich ist das Skiland mit dem besten Verhältnis von Pistenkilometern zu Preis in den Alpen, und ab Zürich näher als vieles im Wallis. Ski Arlberg verbindet St. Anton, Lech, Zürs, Stuben und Warth-Schröcken zu rund 300 Pistenkilometern, mit steilen Hängen in St. Anton und ruhigen, teuren Hotels in Lech. Das Zillertal hat vier grosse Gebiete von Mayrhofen bis zum Hintertuxer Gletscher, der ganzjährig offen ist, mit dem Zillertaler Superskipass für alles zusammen. Ski amadé bündelt 25 Orte im Salzburger Land und in der Steiermark, darunter Schladming, Bad Gastein und Flachau, über 700 Pistenkilometer auf einem Pass. Dazu Kitzbühel mit der Streif, Ischgl mit der Silvretta Arena bis Samnaun und das Ötztal mit Sölden und zwei Gletschern. Tageskarten kosten in den grossen Verbunden CHF 65 bis 80, kleinere Täler und die Nebensaison liegen darunter. Hotels mit Halbpension sind günstiger als in der Schweiz, CHF 120 bis 220 pro Doppelzimmer, Frühstückspensionen ab CHF 80. Langläufer fahren nach Ramsau am Dachstein, wo auf 1100 Metern über 200 Loipenkilometer liegen. Was Österreich ausmacht: Hüttenküche mit Kaiserschmarrn, Après-Ski in St. Anton und Ischgl, das du suchen oder meiden kannst, und Zugverbindungen der ÖBB bis Innsbruck, St. Anton, Zell am See und Schladming.

Deutschland

Deutschland: Zugspitze, Berchtesgaden und Harz

Deutschland ist als Skiland kleiner als seine Nachbarn, aber nicht uninteressant, vor allem für Preisbewusste und Familien. Das Zugspitzplatt bei Garmisch-Partenkirchen ist mit 2000 bis 2720 Metern das höchste und schneesicherste Gebiet des Landes, 20 Pistenkilometer in einem Gletscherkar mit Blick über vier Länder; Garmisch-Classic mit Alpspitze, Kreuzeck und Hausberg bietet weitere 40 Kilometer und die Kandahar-Abfahrt. Tageskarten kosten CHF 55 bis 65, die Zugspitzbahn ab dem Bahnhof Garmisch ist im Skipass enthalten. Berchtesgaden hat den Jenner über dem Königssee, das Rossfeld und den Götschen, kleine Gebiete mit grosser Aussicht, Tageskarten um CHF 40 bis 50. Der Harz ist Mittelgebirge: Am Wurmberg bei Braunlage fährst du auf 970 Metern Ski, wenn es schneit, was längst nicht jeden Winter zuverlässig passiert; sicherer sind Langlauf, Winterwandern und die Brockenbahn durch die verschneiten Fichten. Für Reisende aus der Schweiz lohnt Deutschland als Kombination: Garmisch liegt rund fünf Bahnstunden von Zürich entfernt, über München oder Innsbruck, mit Skitag auf der Zugspitze und Abstecher nach München. Ausrüstung leihst du für CHF 25 bis 35 pro Tag, Skischulen sind günstiger als in Österreich. Hotels in Garmisch kosten CHF 110 bis 200, am Königssee ähnlich.

Langlauf im Engadin und Sparen in der Nebensaison

Wer nicht alpin fährt, findet im Oberengadin eines der besten Langlaufgebiete Europas: über 200 Loipenkilometer zwischen Maloja, St. Moritz und Zernez auf 1800 Metern, mit dem Engadin Skimarathon im März als Höhepunkt. Der Schweizer Langlaufpass kostet rund CHF 160 für die Saison, Tageskarten gibt es für etwa CHF 15, Ausrüstung leihst du für CHF 30 bis 40. Ramsau am Dachstein in der Steiermark und das Zillertal haben ebenfalls Loipennetze mit klassischer und Skating-Spur. Und so sparst du in den Alpen: Fahre nach Dreikönig bis Anfang Februar oder im März, wenn Sonne und Preise angenehmer sind als an Weihnachten und in den Sportferien. Meide in den Grenzgebieten die Schulferien der deutschen Bundesländer und die Zürcher Sportferien im Februar. Dynamische Preise in Zermatt, Verbier und vielen österreichischen Gebieten belohnen frühe Onlinebuchung mit 10 bis 25 Prozent. Übernachte im Tal statt im Skiort: Chur statt Lenzerheide, Innsbruck statt Kühtai, Interlaken statt Grindelwald. Mehrtagespässe ab drei Tagen senken den Tagespreis spürbar, und wer regelmässig fährt, rechnet den Magic Pass oder eine Saisonkarte früh im Jahr durch. Mit Halbtax kostet das Snow'n'Rail-Paket nochmals weniger.

Touren, die sich lohnen

Skipass und Verleih Erciyes mit Transfer ab Kappadokien

Tagesausflug von Göreme nach Erciyes mit Transfer, Skipass und Leihausrüstung. Die praktische Kombination für alle, die Kappadokien im Winter besuchen und einen Tag auf der Piste wollen.

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Uludağ Tagesausflug ab Istanbul

Fahrt nach Bursa, Seilbahn auf den Uludağ, Zeit zum Skifahren, Rodeln oder Spazieren und Rückfahrt am Abend. Lange Tagestour, aber die einzige Option für einen Schneetag ab Istanbul.

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Palandöken Skiwoche mit Hotel und Skipass

Pauschalangebot mit Hotel an der Piste, Halbpension und Skipass in Palandöken. Flug über Istanbul nach Erzurum separat. Für Fahrer, die Pulverschnee und Ruhe suchen.

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Private Skistunde in Erciyes oder Palandöken

Privatunterricht mit englischsprachigem Skilehrer für Einsteiger und Fortgeschrittene, stundenweise buchbar. Günstiger als in den Alpen und in kleinen Gruppen möglich.

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Kappadokien im Winter mit Schneeschuhwanderung

Geführte Schneeschuhwanderung durch das Rosental oder Love Valley, wenn die Feenkamine weiss sind. Ruhigste Zeit des Jahres, dazu Tee in einer Höhle zum Aufwärmen.

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Japan

Backcountry-Skitour mit Guide in Niseko

Geführter Tag im Tiefschnee ausserhalb der Pisten, mit Lawinenausrüstung, Sicherheitsbriefing und lokalem Guide, der die besten Hänge nach dem letzten Schneefall kennt. Für sichere Tiefschneefahrer.

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Japan

Schneeschuhtour und Onsen ab Hakuba

Halbtagestour auf Schneeschuhen durch verschneite Wälder der Japanischen Alpen, anschliessend Thermalbad. Gute Option für Begleitpersonen, die nicht Ski fahren, oder für den Ruhetag.

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Schweiz

Gornergrat Bahn ab Zermatt mit Matterhornblick

Die Zahnradbahn auf 3089 Meter mit Blick auf Matterhorn und Gornergletscher, auch für Begleitpersonen ohne Ski. Skifahrer steigen oben direkt in die Pisten ein, alle anderen bleiben auf der Aussichtsplattform. Halbtax wird bei den meisten Angeboten angerechnet.

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Schweiz

Jungfraujoch Tagesausflug ab Interlaken

Der teuerste Bahnausflug der Schweiz und trotzdem ein Erlebnis: Zahnradbahn und Eiger Express auf 3454 Meter, Aletschgletscher, Eispalast. Für den Ruhetag oder für alle, die mitreisen, ohne Ski zu fahren. Nur bei klarem Wetter buchen.

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Österreich

Skitag ab Innsbruck mit Transfer und Skipass

Tagesausflüge ab Innsbruck in die Axamer Lizum, nach Kühtai oder ins Stubaital, mit Transfer, Skipass und auf Wunsch Leihausrüstung. Praktisch, wenn du in der Stadt wohnst und jeden Tag ein anderes Gebiet fahren willst.

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Deutschland

Zugspitze: Zahnradbahn und Seilbahn auf den höchsten Berg Deutschlands

Ticket für Zugspitzbahn oder Seilbahn ab Garmisch-Partenkirchen oder Eibsee auf 2962 Meter, mit Gletscherplateau und Blick über vier Länder. Im Winter als Skipass fürs Zugspitzplatt, sonst als Aussichtsfahrt. Zeitfenster am Wochenende früh sichern.

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Wo

Bursa Flug ca. 280 CHF
Marmara

Bursa

Was ein paar Tage in der ersten Hauptstadt der Osmanen wirklich kosten, wo der İskender Kebab erfunden wurde und wie du Uludağ ohne Touristenaufschlag erlebst.

Kappadokien Flug ca. 320 CHF
Zentralanatolien

Kappadokien

Was eine Woche in den Feenkaminen wirklich kostet, wie du vor Ort nicht in die Touristen-Falle läufst und welche Erlebnisse sich lohnen.

Ankara Flug ca. 210 CHF
Zentralanatolien

Ankara

Die unterschätzte Hauptstadt: Weltklasse-Museum, Atatürks Mausoleum, kaum Touristen und Preise, die Istanbul alt aussehen lassen.

Kars Flug ca. 400 CHF
Ostanatolien

Kars

Was eine Reise nach Kars und zur Geisterstadt Ani wirklich kostet, wann sich der Winter lohnt und wie du den berühmten Zug ohne Nerven buchst.

Erzurum Flug ca. 370 CHF
Ostanatolien

Erzurum

Was Skiferien in Palandöken im Vergleich zur Schweiz kosten, welche seldschukischen Bauten du sehen musst und warum der Cağ Kebab hier anders ist.

Sapporo Flug ca. 1100 CHF
Hokkaidō

Sapporo

Was ein paar Tage in der Hauptstadt Hokkaidos wirklich kosten, wo du die beste Miso-Ramen isst und wie du Sapporo als Ausgangspunkt für die ganze Insel nutzt.

Niseko Flug ca. 1100 CHF
Hokkaidō

Niseko

Was eine Skiwoche im berühmtesten Pulverschnee der Welt wirklich kostet, warum die Hotels teurer sind als in Zermatt und wo du trotzdem günstig schläfst.

Furano & Biei Flug ca. 1100 CHF
Hokkaidō

Furano & Biei

Was die Lavendelfelder im Juli und die Hügel von Biei wirklich kosten, warum ohne Mietwagen die Hälfte fehlt und wie Furano im Winter zum ruhigen Skiort wird.

Grindelwald Anreise ca. 80 CHF
Bern & Berner Oberland

Grindelwald

Was eine Woche unter der Eiger-Nordwand im Sommer und im Winter wirklich kostet, welche Bergbahn welche Aussicht bringt und warum du den First vor 9 Uhr nimmst.

Zermatt Anreise ca. 150 CHF
Genfersee & Wallis

Zermatt

Was ein paar Tage unter dem Matterhorn wirklich kosten, warum du den Gornergrat vor 8 Uhr fahren solltest und wie du mit Halbtax, Peak Pass und dem richtigen Monat ein Drittel sparst.

Verbier Anreise ca. 110 CHF
Genfersee & Wallis

Verbier

Was eine Skiwoche oder ein Wandersommer im Freeride-Mekka des Wallis wirklich kostet, warum du in Le Châble schläfst und in Verbier fährst und wo die Bisses dich im Juli durch den Hang führen.

St. Moritz und Engadin Anreise ca. 110 CHF
Graubünden & Tessin

St. Moritz und Engadin

Was eine Woche im Oberengadin wirklich kostet, warum du nicht in St. Moritz selbst schlafen musst und wie du Diavolezza, Seenwanderung und Bergbahnen bezahlst, ohne dich zu ärgern.

Davos Anreise ca. 100 CHF
Graubünden & Tessin

Davos

Was eine Woche in der höchstgelegenen Stadt Europas wirklich kostet, welcher Berg zu dir passt, warum Klosters oft die bessere Basis ist und wann du Davos auf keinen Fall buchen solltest.

Harz Anreise ca. 180 CHF
Sachsen & Harz

Harz

Was eine Woche im nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands wirklich kostet, ob die Brockenbahn ihre CHF 50 wert ist und warum Quedlinburg die schönste Stadt ist, von der du noch nie gehört hast.

Garmisch-Partenkirchen und Zugspitze Anreise ca. 100 CHF
Bayern & Alpen

Garmisch-Partenkirchen und Zugspitze

Was der höchste Berg Deutschlands wirklich kostet, warum die Partnachklamm und der Wank den Tag retten, wenn der Gipfel in den Wolken hängt, und ob der Ausflug nach Neuschwanstein den Stress wert ist.

Berchtesgaden und Königssee Anreise ca. 130 CHF
Bayern & Alpen

Berchtesgaden und Königssee

Was ein paar Tage im südöstlichsten Zipfel Deutschlands wirklich kosten, warum du das erste Boot über den Königssee nehmen musst und wie du Kehlsteinhaus und Obersalzberg einordnest, ohne dass es eine Hitler-Tour wird.

Bad Gastein Anreise ca. 120 CHF
Salzburger Land & Salzkammergut

Bad Gastein

Ein Wasserfall mitten im Ort, Grandhotels aus der Kaiserzeit, die halb Ruine, halb Designhotel sind, und ein Skigebiet mit 760 Kilometern Piste: Was Bad Gastein kostet, wie du mit dem Nachtzug hinkommst und wann der Ort am besten ist.

Kitzbühel Anreise ca. 110 CHF
Tirol

Kitzbühel

Was eine Skiwoche in der teuersten Stadt Tirols wirklich kostet, wo du trotzdem sparst, warum der Sommer hier unterschätzt wird und wann du die Streif besser nur anschaust.

Zillertal Anreise ca. 100 CHF
Tirol

Zillertal

Was eine Woche im bekanntesten Skital Tirols wirklich kostet, welcher der vier Talabschnitte zu dir passt, wann der Gletscher die beste Wahl ist und wie du mit der Gästekarte im Sommer fast gratis fährst.

Mayrhofen Anreise ca. 100 CHF
Tirol

Mayrhofen

Was eine Woche im lautesten Skiort des Zillertals wirklich kostet, wo du trotz Après-Ski schlafen kannst, wann die Harakiri eine gute Idee ist und warum der Sommer hier eine andere Welt ist.

Ötztal Anreise ca. 90 CHF
Arlberg, Ötztal & Vorarlberg

Ötztal

Was eine Woche in Sölden oder Obergurgl wirklich kostet, warum das Tal im Sommer günstiger und ruhiger ist und wie du ab Zürich ohne Auto hinkommst.

St. Anton am Arlberg Anreise ca. 80 CHF
Arlberg, Ötztal & Vorarlberg

St. Anton am Arlberg

Was eine Skiwoche im grössten Skigebiet Österreichs wirklich kostet, warum der Zug hier das Auto schlägt und wo du am Arlberg auch ohne Après-Ski glücklich wirst.

Ischgl und Paznaun Anreise ca. 100 CHF
Arlberg, Ötztal & Vorarlberg

Ischgl und Paznaun

Was eine Woche in der Silvretta Arena wirklich kostet, warum du von Ischgl aus in die Schweiz skifahren und dort zollfrei einkaufen kannst und wo im Paznaun die Ruhe wohnt.

Lech Zürs Anreise ca. 90 CHF
Arlberg, Ötztal & Vorarlberg

Lech Zürs

Was der teuerste Skiort Österreichs wirklich kostet, warum er sein Geld trotzdem oft wert ist, und wie du mit Warth, Schröcken und dem Sommer am Lech deutlich günstiger davonkommst.

Schladming Anreise ca. 120 CHF
Steiermark & Kärnten

Schladming

Was eine Skiwoche auf der Planai oder eine Wanderwoche unter dem Dachstein wirklich kostet, warum Schladming günstiger ist als jeder vergleichbare Schweizer Ort und wann der Nachtslalom das Tal auf den Kopf stellt.

Häufige Fragen

Welches ist das beste Skigebiet der Türkei?

Erciyes für Pistenkilometer und moderne Lifte, Palandöken für Schneequalität und Höhe. Uludağ ist der bekannteste Ort, aber mit kurzen Pisten und hohen Preisen. Sarıkamış ist der Geheimtipp für Pulverschnee und Ruhe.

Was kostet Skifahren in der Türkei?

Tagesskipass CHF 25 bis 50, Verleih CHF 20 bis 30, Hotel mit Halbpension CHF 80 bis 180 pro Doppelzimmer. Eine Woche inklusive Flug ab CHF 900 pro Person. Das ist etwa die Hälfte bis ein Drittel der Schweizer Preise.

Wie ist die Schneequalität?

In Palandöken, Erciyes und Sarıkamış trocken und kalt dank Kontinentalklima und Höhe. Uludağ und Kartalkaya sind tiefer und haben feuchteren Schnee. Beschneiung gibt es in Erciyes und Uludağ. Januar und Februar sind die sichersten Monate.

Lässt sich Skifahren mit Sightseeing kombinieren?

Ja, und das ist der grosse Vorteil. Erciyes liegt eine Stunde von Kappadokien, Uludağ über Bursa zwei Stunden von Istanbul, Sarıkamış neben Kars mit der Ruinenstadt Ani. Eine Woche mit drei Skitagen und Kultur ist realistisch.

Gibt es Après-Ski?

Kaum. In Uludağ gibt es Hotelbars und etwas Nachtleben, in Palandöken und Erciyes beschränkt sich der Abend auf das Hotelrestaurant. Alkohol ist in den Hotels erhältlich, aber teurer als in der Schweiz. Wer Partys sucht, ist hier falsch.

Türkei oder Japan: Wo lohnt sich Skifahren mehr?

Das hängt vom Budget und vom Ziel ab. Die Türkei ist günstiger (Skipass CHF 25 bis 50, Flug ab Zürich drei Stunden) und lässt sich mit Kappadokien oder Istanbul verbinden. Japan kostet mit Flug, Skipass von CHF 50 bis 70 und Hotels deutlich mehr, bietet aber den zuverlässigsten Pulverschnee der Welt. Wer vor allem Tiefschnee will, fliegt nach Hokkaido; wer günstig Pisten fahren und Kultur sehen will, in die Türkei.

Lohnt sich der Magic Pass?

Ab etwa fünf Skitagen pro Saison ja, wenn du in den beteiligten Gebieten in der Westschweiz, im Wallis und im Berner Oberland fährst. Zermatt, Verbier, St. Moritz und Davos sind nicht dabei. Kaufe ihn im Frühling oder Sommer im Vorverkauf, danach steigt der Preis stufenweise. Für eine einzelne Skiwoche sind Mehrtagespässe vor Ort günstiger.

Schweiz, Österreich oder Deutschland: wo ist Skifahren am günstigsten?

Deutschland (CHF 55 bis 65 pro Tag) vor Österreich (CHF 65 bis 80) und der Schweiz (CHF 80 bis 100); bei Hotels und Hüttenessen ist der Abstand ähnlich. Österreich bietet dafür die grössten Verbunde, die Schweiz die höchsten und schneesichersten Gebiete. Rechne pro Skitag mit Pass, Verleih, Essen und Hotel mit CHF 180 bis 250 in der Schweiz, CHF 130 bis 190 in Österreich und CHF 110 bis 160 in Deutschland. Die Türkei und Japan liegen darunter, kosten aber den Flug.

Passende Veranstaltungen

Jan 15

Lauberhornrennen Wengen

Sport · Schweiz

15. Januar 2027 Mitte Januar, drei Renntage; 2027 voraussichtlich 15. bis 17. Januar Wengen, Berner Oberland

Die längste Abfahrt im Weltcup: 4,5 Kilometer vom Lauberhorn hinunter nach Wengen, mit Hundschopf, Kernen-S und dem Zielsprung, bei dem die Fahrer über 150 km/h schnell sind. Das autofreie Wengen erreichst du nur mit der Zahnradbahn ab Lauterbrunnen, am Abfahrtssamstag kommen gegen 30 000 Zuschauer, die Bahn fährt im Dauerbetrieb und ist trotzdem voll. Stehplätze entlang der Strecke kosten rund CHF 50 bis 80, die Tribüne im Ziel mehr, Kinder meist gratis. Die Stimmung ist familiärer als in Kitzbühel, mit Kuhglocken statt Partyzelten, dafür ist es auf der Strecke lange kalt und ohne Sitzgelegenheit. Hotels in Wengen und Lauterbrunnen sind für dieses Wochenende ein Jahr im Voraus belegt und verlangen Mindestaufenthalte.

Für Reisende: Von Interlaken oder Grindelwald aus als Tagesausflug anreisen und früh starten, der Rückweg nach dem Rennen dauert wegen der Bahnwarteschlange gern zwei Stunden.

Jan 22

Hahnenkamm-Rennen Kitzbühel

Sport · Österreich

22. Januar 2027 Drittes oder viertes Januarwochenende; 2027 voraussichtlich 22. bis 24. Januar Kitzbühel, Tirol

Die Streif ist die berüchtigtste Abfahrt der Welt: Mausefalle mit 85 Prozent Gefälle, Steilhang, Hausbergkante und ein Zielschuss, in dem die Fahrer mit 140 km/h über eine Welle springen. Das Rennwochenende bringt rund 90 000 Besucher in die 8000-Einwohner-Stadt, dazu Prominenz, Sponsorzelte und eine Partynacht, die bis in den Sonntagmorgen dauert. Stehplätze im Zielraum kosten ab rund CHF 25 (EUR 25 bis 30), Tribünenplätze deutlich mehr und sie sind im Herbst ausverkauft. Hotels in Kitzbühel verlangen das Dreifache und Mindestaufenthalte von vier Nächten, in Kirchberg und St. Johann ist es etwas entspannter. Wer Ruhe sucht, meidet dieses Wochenende: Die Pisten rund um den Hahnenkamm sind teils gesperrt, die Innenstadt ist laut.

Für Reisende: Mit dem Zug anreisen (Kitzbühel hat einen Bahnhof an der Strecke Wörgl bis Salzburg), die Strassen sind gesperrt oder verstopft; wer nur zuschauen will, kommt am Freitag zum Super-G mit weniger Gedränge.

Jan 26

Nachtslalom Schladming (The Nightrace)

Sport · Österreich

26. Januar 2027 Dienstag in der letzten Januarwoche; 2027 voraussichtlich 26. Januar Planai, Schladming

Der Weltcup-Slalom auf der Planai wird abends unter Flutlicht gefahren und ist mit rund 45 000 Zuschauern das grösste Slalomrennen der Saison. Der erste Lauf startet gegen 17.45 Uhr, der zweite gegen 20.45 Uhr, dazwischen und danach ist die ganze Stadt ein Festgelände mit Bühnen und Schirmbars. Stehplätze im Zielstadion kosten rund CHF 20 bis 30 (EUR 20 bis 30), Tribünenkarten sind seit Wochen weg. Die Stimmung ist laut, alkoholreich und sehr österreichisch, mit Fahnen, Böllern und Blasmusik; wer das nicht mag, bleibt dem Zielraum fern. Da das Rennen an einem Dienstag stattfindet, bleiben die Pisten tagsüber gut befahrbar, nur die Planai-Abfahrt ist ab Mittag gesperrt.

Für Reisende: Übernachte in Rohrmoos, Haus im Ennstal oder Ramsau statt in Schladming, dort sind die Zimmer in dieser Woche verfügbar und ruhiger; die Skibusse fahren bis spät in die Nacht.

Feb 4

Sapporo Schneefestival (Yuki Matsuri)

Kultur · Japan

4. Februar 2027 Anfang Februar, rund eine Woche; 2027 voraussichtlich 4. bis 11. Februar Sapporo

Das grösste Winterfest Japans, seit 1950: Im Odori-Park stehen auf anderthalb Kilometern rund 200 Schnee- und Eisskulpturen, darunter einige gebäudegrosse Werke, die die Selbstverteidigungsstreitkräfte in wochenlanger Arbeit aufschichten, abends mit Projektionen angestrahlt. In Susukino glitzern Eisskulpturen zwischen den Bars, auf dem Tsudome-Gelände gibt es Rutschbahnen für Kinder. Dazu Essstände mit Hokkaido-Krabben, Ramen und heissem Sake. Der Eintritt ist frei, zwei Millionen Besucher kommen in einer Woche, bei Temperaturen zwischen minus zwei und minus zehn Grad. Rutschfeste Schuhe oder Spikes sind Pflicht, die Gehwege sind blankes Eis.

Für Reisende: Hotels in Sapporo kosten in der Festwoche das Doppelte und sind Monate vorher weg, Otaru (40 Minuten) ist die Alternative und feiert gleichzeitig sein Laternenfest; Niseko liegt zwei Stunden entfernt für Skitage davor oder danach.

Mär 14

Engadin Skimarathon

Sport · Schweiz

14. März 2027 Zweiter Sonntag im März; 2027: 14. März Maloja bis S-chanf, Oberengadin

Der grösste Langlaufanlass der Schweiz: Rund 14 000 Läuferinnen und Läufer starten in Maloja und laufen 42 Kilometer Skating über die gefrorenen Seen von Sils und Silvaplana, an St. Moritz vorbei bis nach S-chanf. Der Massenstart auf dem zugefrorenen Silsersee bei Sonnenaufgang ist ein Bild, das auch Zuschauer sehen sollten, die Strecke ist von der Bahn und den Dörfern aus gut zugänglich. Startplätze kosten rund CHF 130 bis 160 und sind ab Vorverkaufsstart im Herbst innerhalb weniger Wochen weg, am Vortag läuft der Halbmarathon ab Maloja, am Mittwoch zuvor der Frauenlauf. Das Engadin ist an diesem Wochenende ausgebucht, Hotels verlangen Mindestaufenthalte, auch für Nicht-Läufer. Das Wetter kann alles sein, von minus 20 Grad bis Sulz.

Für Reisende: Als Zuschauer am besten per Bahn nach Pontresina oder Zuoz, die Loipe liegt dort direkt am Bahnhof; mit dem Auto ist die Talstrasse am Renntag gesperrt.