Toyoko Inn Okayama-eki Nishiguchi-hiroba
Direkt am Westausgang des Bahnhofs, drei Minuten zum Shinkansen. Standardzimmer der Kette, Frühstück inklusive, zuverlässig und günstig. Für frühe Züge nach Uno oder Shikoku ideal.
Japan · Chūgoku & Shikoku · Reiseguide
Was zwei bis drei Tage zwischen Kanalviertel, Jeansfabriken und einem der drei schönsten Gärten Japans kosten, und warum Okayama der beste Knotenpunkt für die Inlandsee ist.
Foto: Derek Tsai / Pexels
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Geld & Bezahlen: Bezahlt wird in Yen (JPY). 1'000 Yen sind ungefähr CHF 6. Kartenzahlung funktioniert in Städten und Hotels, kleine Lokale, Tempel und Landbahnhöfe wollen oft Bargeld. Die IC-Karte (Suica oder ICOCA) auf dem Handy zahlt Bahn, Bus und Konbini. Flugzeit: 12 bis 14 Stunden, meist mit einem Umstieg.
Neun Optionen in drei Preisklassen – jeweils die Häuser mit den besten Bewertungen auf Booking.com.
Budget
Direkt am Westausgang des Bahnhofs, drei Minuten zum Shinkansen. Standardzimmer der Kette, Frühstück inklusive, zuverlässig und günstig. Für frühe Züge nach Uno oder Shikoku ideal.
Businesshotel direkt am Bahnhof Kurashiki, zehn Gehminuten zum Bikan-Viertel. Kleine, saubere Zimmer, gute Betten, Automaten im Gang. Nichts für lange Aufenthalte, perfekt für eine oder zwei Nächte.
Wenige Gehminuten vom Ostausgang des Bahnhofs, mit eigenem Bad aus natürlicher heisser Quelle und Frühstück inklusive. Kleine, saubere Zimmer der Kette, solide Wahl, wenn Toyoko Inn und APA voll sind.
Mittelklasse
Die efeubewachsene Spinnerei von 1889, direkt im Bikan-Viertel, mit Innenhof, Museum und Töpferwerkstatt. Zimmer sind schlicht und in die Jahre gekommen, aber abends im leeren Viertel zu wohnen ist unbezahlbar.
Zwischen Bahnhof und Bikan-Viertel, je fünf Minuten, mit Onsen-Bad auf dem Dach, Sauna und den üblichen Gratis-Ramen am Abend. Modern, ruhig, verlässlich wie die ganze Kette.
Direkt am Rand des Bikan-Viertels, klassisches Stadthotel mit grossen Zimmern, Kunst in den Gängen und Restaurant. Gepflegt, mit Personal, das Englisch spricht, und Koffer aufbewahrt.
Luxus
Direkt am Kanal in einem Kaufmannshaus und drei Speichern aus dem 18. Jahrhundert, nur wenige Suiten, Kaiseki mit Fisch aus der Inlandsee. Das Haus, in dem du Kurashiki verstehst. Früh buchen.
Das JR-Hotel direkt am Bahnhof mit Pool, mehreren Restaurants und Zimmern mit Blick über die Stadt. Nicht intim, aber der komfortabelste Stützpunkt für Ausflüge nach Kurashiki, Naoshima und Shikoku.
Hochhaus gleich neben dem Bahnhof mit Club Lounge, Restaurant im 19. Stock und grossen Betten. Businesshotel-Komfort auf gehobenem Niveau, oft mit guten Angeboten unter der Woche.
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Das erste Museum westlicher Kunst in Japan (1930) mit El Greco, Monet, Gauguin und einer Mingei-Abteilung. Eintritt rund CHF 12, zwei Stunden. Montags geschlossen.
Zwanzig Minuten im flachen Holzboot unter den Weiden durch das Bikan-Viertel, rund CHF 4. Tickets am Morgen im Touristenbüro holen, nachmittags ausverkauft.
Kimono-Verleih ab CHF 25 für den Tag, mit Frisur ab CHF 35. Im Bikan-Viertel mit Kanal und Speicherhäusern wirkt das stimmiger als in überlaufenen Kyoto-Gassen.
Kombiticket rund CHF 4.50. Garten um 7.30 Uhr zur Öffnung, dann die Burg mit Ausstellung und Bizen-Töpferwerkstatt. Zusammen drei Stunden, mit Tram ab Bahnhof bis Shiroshita.
17 flache Kilometer von Bizen-Ichinomiya nach Soja: Schreine, Hügelgräber, Pagode, Reisfelder. Mietvelo rund CHF 6 mit Abgabe am Ziel, drei bis vier Stunden. Bei Regen nicht.
Bei Betty Smith in der Jeans Street setzt du Nieten, Knöpfe und Label an deine eigene Jeans, rund CHF 60 inklusive Hose, zwei Stunden. Reservieren empfohlen, Sonntag teils geschlossen.
Velo über Inseln und Brücken der Inlandsee, Mietvelo rund CHF 18 pro Tag. Ein Tag bis Setoda mit Zitronen-Gelato und Schnellboot zurück, oder ganze 70 Kilometer nach Imabari.
In den Töpfereien des Dorfs Imbe formst du einen Becher auf der Scheibe, Brand und Versand nach Hause dauern Monate, Kurs ab CHF 25. Eine Stunde mit der Bahn ab Okayama.
Okayama ist Heimat der Reissorte Omachi, die Brauereien in Stadt und Umland verkosten ab CHF 3. Einige Touren kombinieren Brauerei, Garten und Abendessen, ab CHF 60.
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Okayama ist Obstland: weisse Pfirsiche im Sommer, Muskat-Trauben im Herbst, und daraus Parfaits, die in Japan berühmt sind. Dazu kommt Fisch aus der Inlandsee, Sushi auf Okayama-Art und Zitronen von den Shimanami-Inseln. Kurashiki hat die schöneren Cafés, Okayama die besseren Izakayas.
Reis in einer Schale, bedeckt mit Sawara-Makrele, Garnelen, Aal, Lotuswurzel und Ei. Entstand als Umgehung eines Sparedikts des Fürsten. CHF 12 bis 20.
Tipp:Im Frühling mit frischer Sawara, sonst mit Aal.
Weisser Pfirsich (Juli, August) oder Shine-Muscat-Trauben (September, Oktober) auf Glace und Rahm. Rund CHF 8 bis 15, und das Obst ist es wert.
Tipp:Ein ganzer Pfirsich kostet CHF 4 bis 8 am Markt, auch als Geschenk üblich.
Kleine Sardinenart aus der Inlandsee, in Essig eingelegt oder gegrillt. Der Name heisst «Reis beim Nachbarn borgen», weil man nicht aufhören kann. CHF 5 bis 8 als Vorspeise.
Tipp:Dazu ein Sake aus Omachi-Reis bestellen.
Weiche Reismehlbällchen mit Hirse, süss und klein, das Souvenir der Momotaro-Legende. Eine Schachtel ab CHF 4.
Tipp:Es gibt sie mit Pfirsich- und Traubengeschmack, die klassische ist die beste.
Zitronen aus Setoda auf den Shimanami-Inseln als Gelato, Kuchen, Limonade oder Zitronenbutter. Gelato rund CHF 3.
Tipp:Zitronenbutter im Glas übersteht den Rückflug.
Gebratene Nudeln mit Huhn und Kohl in Miso-Sauce aus dem Hochland Hiruzen, in Okayama als Stadtgericht angekommen. Rund CHF 6 bis 8.
Tipp:Nicht mit dem Hiroshima-Yakisoba verwechseln, hier ist es Miso statt Sauce.
Kurashiki hat eine alte Kaffeekultur: Filterkaffee in Holzspeichern mit Jazz, Käsekuchen oder Pfirsichtörtchen dazu. Kaffee rund CHF 4, Kuchen CHF 4 bis 6.
Tipp:Rauchfrei ist nicht überall garantiert, vorher reinschauen.
Klare Soja-Hühnerbrühe mit schwimmenden Schweinefettwürfeln und flachen Nudeln, die Spezialität der Shimanami-Hafenstadt. Rund CHF 5 bis 7.
Tipp:Mittags Schlange, vor 11.30 Uhr kommen.
Mit Guide durch Märkte und Lokale, inklusive Kostproben.
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Kurashiki heisst «Lagerhaus-Dorf», und das erklärt die Stadt. Ab 1642 verwaltete das Shogunat den Ort direkt, ohne Feudalherrn, als Hafen, über den Reis, Baumwolle und Öl aus der fruchtbaren Ebene nach Osaka verschifft wurden. Die Kaufleute bauten entlang des Kanals weiss verputzte Speicher mit schwarzen Fliesenmustern, die heute das Bikan-Viertel bilden. 1888 gründete Ohara Koshiro hier die Kurabo-Spinnerei, deren Backsteinhallen heute das Hotel Ivy Square sind, und sein Sohn Ohara Magosaburo eröffnete 1930 das erste Museum westlicher Kunst in Japan: El Greco, Monet und Gauguin, gekauft vom Maler Kojima Torajiro in Europa. Weil Kurashiki im Krieg nicht bombardiert wurde, blieb das Viertel erhalten, seit 1979 steht es unter Schutz. Okayama, 15 Kilometer östlich, war Burgstadt der Ikeda-Fürsten, deren schwarze «Krähenburg» 1597 entstand und deren Garten Koraku-en ab 1687 angelegt wurde. Die Innenstadt brannte 1945 ab, Burg und Garten wurden rekonstruiert. Im Stadtteil Kojima nähte Big John 1965 die erste japanische Jeans, heute ist die Region Weltmarke für Selvedge-Denim. Okayama nennt sich «Land der Sonne» wegen der wenigen Regentage, ist Heimat der Pfirsichjungen-Legende Momotaro und seit der Eröffnung der Seto-Ohashi-Brücke 1988 der Knotenpunkt zwischen Honshu und Shikoku.
Okayama liegt am Sanyo-Shinkansen: ab Shin-Osaka 45 Minuten für rund CHF 36, ab Hiroshima 35 Minuten für CHF 35, ab Tokio 3 Stunden 20 Minuten für etwa CHF 105. Jeder Nozomi hält hier. Nach Kurashiki fährst du mit der JR-Sanyo-Linie in 17 Minuten für CHF 2, der Bahnhof Kurashiki liegt zehn Gehminuten vom Bikan-Viertel. Von Okayama aus starten zudem die Züge nach Shikoku über die Seto-Ohashi-Brücke und die Linie nach Uno für die Fähre nach Naoshima. In Okayama fährst du Tram für CHF 0.75 bis 0.85 pro Fahrt, Koraku-en und Burg liegen an der Linie Higashiyama. In Kurashiki gehst du zu Fuss oder mietest ein Velo für CHF 3 bis 6 pro Tag am Bahnhof. Beide Städte funktionieren mit ICOCA. Der Flughafen Okayama hat Flüge ab Tokio-Haneda und Sapporo, mit dem Bus bist du in 30 Minuten in der Stadt, aber für die meisten ist der Shinkansen ab Osaka die logische Anreise.
Das Bikan-Viertel ist klein, 300 Meter Kanal mit Weiden, Steinbrücken und weissen Speicherhäusern, und zwischen 10 und 16 Uhr voll. Die Läden öffnen erst um 10, dafür sind die Gassen um 8 Uhr morgens leer, und abends ab 18 Uhr, wenn die Laternen angehen, gehört dir der Kanal. Darum lohnt eine Übernachtung im Viertel selbst, im alten Speicher, in einer Machiya oder im Ivy Square. Das Ohara-Museum (Eintritt rund CHF 12) ist der Pflichttermin: El Grecos Verkündigung, Monet, Gauguin, dazu japanische Volkskunst in der Mingei-Abteilung. Plan zwei Stunden. Die Bootsfahrt auf dem Kanal kostet CHF 4 und dauert 20 Minuten, Tickets morgens am Touristenbüro holen, sie sind nachmittags weg. Die Kurashiki Denim Street in einer Seitengasse verkauft blaue Softeis und Jeans-Souvenirs, Spass für ein Foto, die echten Jeans kaufst du in Kojima. Der Ivy Square ist abends nach Ladenschluss mit Efeu und Innenhof der ruhigste Ort.
Kojima liegt 25 Minuten mit der Bahn südlich von Kurashiki (Linie Richtung Shikoku, rund CHF 3). Vom Bahnhof läufst du 15 Minuten zur Jeans Street, einer alten Einkaufsstrasse, in der sich die Fabrikläden eingemietet haben: Momotaro Jeans, Japan Blue, Big John, Kapital, Betty Smith und ein Dutzend kleinere. Die Preise sind ehrlich für das, was du bekommst: eine Selvedge-Jeans aus 14-Unzen-Denim ab CHF 150, handgewebte Stücke bis CHF 1'000. In der Schweiz zahlst du für dieselben Marken das Doppelte. Bei Betty Smith kannst du für rund CHF 60 eine Jeans selbst fertigstellen, Nieten und Knöpfe setzen, Label aussuchen, zwei Stunden. Die Läden sind klein, das Personal nimmt sich Zeit, Anprobe ist normal, Handeln nicht. Komm unter der Woche, am Sonntag haben einige Läden zu. Der Bus vom Bahnhof zur Jeans Street ist mit Denim bezogen, fährt aber selten. Tax-free ab rund CHF 30 mit Pass.
Der Koraku-en zählt mit Kenroku-en in Kanazawa und Kairaku-en in Mito zu den drei grossen Gärten Japans, und er ist der weitläufigste: Rasenflächen, Teehäuser, ein Teich mit Inseln, Reisfeld und Teepflanzung, dahinter die schwarze Burg als geliehene Kulisse. Eintritt rund CHF 3, Kombiticket mit der Burg CHF 4.50. Der Garten öffnet um 7.30 Uhr (April bis September), und um diese Zeit siehst du Kraniche in der Voliere, Gärtner bei der Arbeit und keine Gruppen. Im Sommer gibt es abends Lichtinstallationen. Die Burg Okayama wurde 1966 in Beton rekonstruiert und 2022 innen neu gestaltet, mit Ausstellung und Töpferwerkstatt für Bizen-Keramik. Von aussen eindrücklich, innen ein Museum, eine Stunde reicht. Zwischen Garten und Burg liegt der Fluss Asahi mit einer Brücke, am Ufer sitzt du mit einem Konbini-Kaffee besser als in jedem Café. Vom Bahnhof mit der Tram bis Shiroshita, dann zehn Minuten zu Fuss.
Die Kibi-Radroute ist das, was in keinem Japan-Programm steht und von dem alle schwärmen, die es gemacht haben: ein flacher, asphaltierter Weg von Bizen-Ichinomiya nach Soja, 17 Kilometer durch Reisfelder, vorbei am Kibitsu-Schrein mit seinem 400 Meter langen Holzgang, dem Kibitsuhiko-Schrein, dem Hügelgrab Tsukuriyama (5. Jahrhundert, 350 Meter lang) und der fünfstöckigen Pagode von Bitchu-Kokubunji. Hier soll die Momotaro-Legende spielen, der Pfirsichjunge, der den Dämon besiegte. Am Bahnhof Bizen-Ichinomiya (zwei Stationen ab Okayama, CHF 1.20) mietest du ein Velo für rund CHF 6 und gibst es in Soja ab, von dort fährt die Bahn zurück nach Okayama oder Kurashiki. Mit Pausen brauchst du drei bis vier Stunden. Keine Steigungen, kaum Verkehr, wenige Touristen. Im Mai sind die Felder geflutet und spiegeln, im Oktober golden. Mittag gibt es in Soja oder du nimmst ein Bento mit. Regentage sind ungeeignet, es gibt kaum Unterstände.
Von Kurashiki bist du in einer Stunde mit der Sanyo-Linie in Onomichi (CHF 7), der Hafenstadt mit den Katzen, Tempeln am Hang und dem Start des Shimanami Kaido: 70 Kilometer Radweg über sechs Inseln und sieben Brücken nach Imabari auf Shikoku. Du musst nicht alles fahren. Ein Mietvelo kostet rund CHF 18 pro Tag (plus CHF 6 Depot, das du bei Abgabe an einer anderen Station verlierst), E-Bikes und Rennvelos entsprechend mehr. Die Brückengebühren für Velos sind bis März 2026 gratis gewesen und betragen danach wenige Franken insgesamt. Ein guter Tag: Fähre von Onomichi nach Mukaishima (CHF 0.70), bis Ikuchijima mit dem Kosanji-Tempel und dem Zitronenanbau in Setoda (rund 30 Kilometer), dort Zitronen-Gelato, zurück mit dem Schnellboot nach Onomichi (CHF 7). Wer die ganze Strecke will, übernachtet in Imabari oder Setoda und fährt mit dem Zug zurück. Onomichi selbst ist mit der Seilbahn auf den Senko-ji und den Katzengassen einen halben Tag wert.
Kurashiki, im oder nahe am Bikan-Viertel, wegen der Abende am Kanal. Okayama ist praktischer für Zugverbindungen und hat mehr Businesshotels und Restaurants, aber als Stadt nüchtern. Eine gute Lösung: zwei Nächte Kurashiki, Ausflüge nach Okayama (17 Minuten) und Kojima, und am Abreisetag Koffer ins Schliessfach am Bahnhof Okayama, bevor der Shinkansen fährt.
Zwei volle Tage für Bikan-Viertel, Ohara-Museum, Koraku-en und Burg. Ein dritter Tag für Kojima oder die Kibi-Radroute, ein vierter für den Shimanami Kaido. Als Zwischenstopp zwischen Osaka und Hiroshima reicht eine Nacht in Kurashiki mit Ankunft am Nachmittag und Abfahrt am nächsten Nachmittag, dann siehst du das Viertel abends und morgens ohne Gruppen.
Einstiegsmodelle der Fabrikläden ab CHF 100 bis 150, die klassischen Selvedge-Jeans von Momotaro oder Japan Blue CHF 150 bis 250, Sonderstücke mit Handwebkante bis CHF 1'000. Hemden und Jacken ab CHF 120. Mit Pass gibt es Tax-free, also knapp 10 Prozent weniger. Pass mitbringen, Karten werden in allen Fabrikläden akzeptiert.
März bis Mai und Oktober bis November. Die Kirschblüte Anfang April am Kanal in Kurashiki und im Koraku-en, rotes Laub Ende November. Okayama hat die wenigsten Regentage Japans, auch die Regenzeit im Juni ist hier erträglicher. Der Sommer ist heiss, dafür gibt es Pfirsiche und Trauben. Golden Week Anfang Mai meiden, dann ist der Koraku-en überfüllt.
Ja, Okayama ist der klassische Zugang: Mit der Bahn nach Uno (50 Minuten mit Umsteigen in Chayamachi, CHF 3.50), dann 20 Minuten Fähre nach Naoshima für CHF 1.80. Für einen Tagesausflug ab Kurashiki reicht es, bequemer ist eine Nacht auf der Insel. Fähren fahren etwa stündlich, die letzte zurück gegen 20 Uhr.
Unglasierte, rotbraune Steinzeugkeramik aus dem Dorf Imbe, 40 Minuten östlich von Okayama, eine der sechs alten Brennofentraditionen Japans. Jedes Stück ist durch Ascheflug und Flammen einzigartig. Becher ab CHF 15, Vasen ab CHF 60 direkt bei den Töpfern in Imbe oder im Shop der Burg Okayama. Im Oktober Töpfermarkt in Imbe.
Was zwei bis drei Tage in Hiroshima wirklich kosten, warum du für das Friedensmuseum einen halben Tag und keine Stunde brauchst und wo die Stadt abends lebt.
Was eine Nacht auf der Schrein-Insel wirklich kostet, wann das Torii im Wasser steht und wann du zu Fuss hingehst, und warum die Insel nach 17 Uhr eine andere ist.
Was drei Tage in Shikokus grösster Stadt wirklich kosten, wie du im Dogo Onsen Honkan badest, ohne Schlange zu stehen, und warum Matsuyama der beste Einstieg nach Shikoku ist.
Was zwei Tage auf der Kunstinsel wirklich kosten, warum du Chichu Wochen vorher reservierst, wo du schläfst, wenn Benesse House voll ist, und welche Nachbarinsel sich lohnt.