APA Hotel Hiroshima-Ekimae Ohashibashi
Hochhaus-Businesshotel fünf Gehminuten vom Bahnhof mit grossem Gemeinschaftsbad im obersten Stock. Zimmer sind klein, Betten gut, Preis fair. Ideal für eine Nacht zwischen zwei Shinkansen.
Japan · Chūgoku & Shikoku · Reiseguide
Was zwei bis drei Tage in Hiroshima wirklich kosten, warum du für das Friedensmuseum einen halben Tag und keine Stunde brauchst und wo die Stadt abends lebt.
Foto: Stephan Leuzinger / Pexels
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Schätzwerte zur Orientierung, keine Buchungspreise. Flüge & Hotels schwanken saisonal stark – aktuelle Preise findest du über die Links weiter unten.
Geld & Bezahlen: Bezahlt wird in Yen (JPY). 1'000 Yen sind ungefähr CHF 6. Kartenzahlung funktioniert in Städten und Hotels, kleine Lokale, Tempel und Landbahnhöfe wollen oft Bargeld. Die IC-Karte (Suica oder ICOCA) auf dem Handy zahlt Bahn, Bus und Konbini. Flugzeit: 12 bis 14 Stunden, meist mit einem Umstieg.
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Budget
Hochhaus-Businesshotel fünf Gehminuten vom Bahnhof mit grossem Gemeinschaftsbad im obersten Stock. Zimmer sind klein, Betten gut, Preis fair. Ideal für eine Nacht zwischen zwei Shinkansen.
Der verlässliche Standard der Kette: sauberes Doppelzimmer, kostenloses Frühstück mit Onigiri und Misosuppe, drei Minuten zum Bahnhof. Nichts Besonderes, aber nie eine Enttäuschung.
Freundliches Hostel der J-Hoppers-Gruppe nahe Bahnhof mit Privatzimmern und Schlafsälen, Gemeinschaftsküche und guten Tipps vom Personal. Wer Austausch sucht, ist hier richtig.
Mittelklasse
Zehn Gehminuten vom Friedenspark, Onsen-Bad auf dem Dach, gratis Ramen am späten Abend und ein gutes Frühstück mit lokalen Gerichten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt wie bei der ganzen Kette.
Das JR-Hotel direkt am Shinkansen-Ausgang, mit Koffer trocken vom Zug ins Zimmer. Solide, etwas nüchtern, aber mit grossen Zimmern und Blick über die Stadt. Für Ausflüge nach Miyajima und Okayama perfekt.
Mitten im Ausgehviertel, Tramhaltestelle vor der Tür, Skybad im obersten Stock mit Blick über die Dächer. Moderne, ruhige Zimmer, Okonomimura in drei Minuten. Unsere Wahl für die Lage.
Luxus
2022 eröffnet, das neueste Luxushaus der Stadt: grosse Zimmer, Pool, Spa, Executive Lounge mit Blick auf die Berge. Zehn Gehminuten zum Friedenspark, ruhige Seitenlage.
Direkt am Bahnhof, Shinkansen-Ausgang, mit Pool, Fitness und Club Lounge. Grosse Zimmer nach westlichem Standard, Frühstücksbuffet mit Austern in der Saison. Praktisch für Vielfahrer.
Das höchste Hotel der Stadt neben der Burg: Zimmer ab dem 20. Stock mit Blick auf Friedenspark, Fluss und die Insel Miyajima in der Ferne. Klassischer Service, etwas in die Jahre gekommen, dafür zentral.
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Eintritt rund CHF 1.20, Audioguide CHF 2.50. Komm zur Öffnung, plan drei Stunden ein. Das Ostgebäude erklärt den Kontext, das Hauptgebäude zeigt die Gegenstände der Opfer.
Geführte Rundgänge erklären Kenotaph, Flamme, Kinder-Friedensdenkmal und die Atombombenkuppel, oft mit Geschichten aus der Familie des Guides. Ab CHF 25, freiwillige Guides im Park auch gratis.
Hiroshima-Stil selbst schichten, mit Kohl, Nudeln und Ei, in einer kleinen Küche oder einem Lokal. Ab CHF 40, zwei Stunden, danach bist du satt. Guter Regentag-Plan.
1958 wiederaufgebaut, mit Museum zur Samurai-Zeit und Aussicht aus dem fünften Stock. Eintritt rund CHF 2.20. Der Burggarten ist gratis, zur Kirschblüte voll und schön.
Fürstengarten von 1620 mit Teich, Brücken und Teehäusern, zehn Gehminuten von Hatchobori. Eintritt rund CHF 1.60. Im November für das rote Laub, im Frühling für Pflaumen und Kirschen.
Gratis, aber nur mit Online-Reservierung: Geschichte der Marke, Rotationsmotor und ein Blick aufs laufende Montageband. Ab Bahnhof Mukainada fünf Minuten zu Fuss, Dauer rund 90 Minuten.
Vom Steg am Friedenspark in 45 Minuten den Fluss hinunter und über die Bucht nach Miyajima, rund CHF 14 pro Strecke. Teurer als die Bahn, dafür siehst du Austernfarmen und Inseln.
Ehemalige Giftgasfabrik, heute Insel mit Hunderten zahmen Kaninchen und kleinem Museum. Anderthalb Stunden mit Zug und Fähre, rund CHF 20 hin und zurück. Futter vorher kaufen, auf der Insel gibt es keins.
Saijo, 35 Minuten mit der Bahn, ist eines der drei grossen Sake-Zentren Japans mit acht Brauereien in Gehdistanz. Verkostungen ab CHF 3, im Oktober Sake-Festival. Zurück mit dem Zug, nicht mit dem Auto.
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Hiroshimas Küche ist handfest: Okonomiyaki vom heissen Eisen, Austern aus der Bucht, Meeraal auf Reis und eine lokale Variante von Tsukemen, bei der die Schärfe in Stufen bestellt wird. Dazu kommt Sake aus Saijo. Wer teuer essen will, muss sich hier anstrengen.
Geschichteter Pfannkuchen mit Kohl, Schweinebauch, Yakisoba-Nudeln, Spiegelei und süsser Otafuku-Sauce. Gross, warm, günstig: CHF 6 bis 9.
Tipp:Nicht mit dem Messer schneiden, der kleine Spachtel ist dein Besteck.
Hiroshima-Austern sind gross und mild. Gegrillt mit Zitrone CHF 3 bis 4 pro Stück, als kaki-furai im Set mit Reis und Misosuppe rund CHF 10. Saison Oktober bis März.
Tipp:Im Sommer tiefgekühlt, dann lieber Anago bestellen.
Gegrillter Meeraal auf Reis in einer Holzbox, zarter und weniger fett als Unagi. Als Bento am Bahnhof rund CHF 12, im Lokal CHF 15 bis 20.
Tipp:Das Bento von Ueno schmeckt kalt im Shinkansen noch gut.
Kalte Nudeln zum Eintunken in eine scharfe Sauce mit Chili und Sesam, dazu Kohl und Gurke. Schärfe wählst du in Stufen von 0 bis 20. Rund CHF 6.
Tipp:Stufe 3 ist für Schweizer Gaumen schon ordentlich.
Kleine Biskuitküchlein in Ahornblattform mit Bohnenpaste, Schokolade oder Käse gefüllt. Das Souvenir aus Miyajima, pro Stück CHF 0.70 bis 1.
Tipp:Frittiert als Age-Momiji am Spiess nur auf der Insel.
Dunkle Brühe aus Schwein und Soja, dünne Nudeln, Sojasprossen und Chashu. Unspektakulär, aber ehrlich, rund CHF 5 bis 6.
Tipp:Am Automaten bestellen, Ticket dem Koch geben, nicht reden müssen.
Weiches Wasser macht den Sake aus Saijo rund und mild. Verkostung in den Brauereien ab CHF 3, eine Flasche im Laden ab CHF 10.
Tipp:Kamotsuru und Kamoizumi sind die bekanntesten Namen.
Mit Guide durch Märkte und Lokale, inklusive Kostproben.
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Hiroshima entstand 1589, als der Feudalherr Mori Terumoto auf den Inseln im Delta des Ota-Flusses eine Burg baute und die Stadt «breite Insel» nannte. Unter den Asano-Fürsten wuchs sie zur Handelsstadt, ab 1871 zur Garnisonsstadt der kaiserlichen Armee, und im Krieg gegen China 1894 sass sogar das kaiserliche Hauptquartier hier. Genau diese militärische Bedeutung machte Hiroshima zum Ziel. Am 6. August 1945 um 8.15 Uhr explodierte die erste im Krieg eingesetzte Atombombe rund 600 Meter über dem Stadtzentrum. Bis Ende 1945 starben etwa 140'000 Menschen, die Innenstadt war auf einen Schlag verschwunden. Nur die Kuppel der Industrieförderungshalle am Fluss blieb als Ruine stehen, heute Atombombenkuppel und UNESCO-Welterbe. Schon 1949 beschloss das Parlament das Gesetz zum Wiederaufbau Hiroshimas als Stadt des Friedens, der Architekt Kenzo Tange entwarf den Friedenspark mit Museum und Kenotaph, der 1955 eröffnet wurde. Die Strassenbahnen fuhren bereits drei Tage nach dem Abwurf wieder, zwei der Wagen von damals sind bis heute im Linienbetrieb. Hiroshima hat heute 1,2 Millionen Einwohner, ist Sitz von Mazda und Heimat der Baseballmannschaft Carp, deren Fans die ganze Stadt rot färben. Jedes Jahr am 6. August treffen sich Zehntausende zur Gedenkfeier, abends treiben Papierlaternen auf dem Motoyasu-Fluss. Die Stadt redet offen über ihre Geschichte, ohne sich darauf reduzieren zu lassen.
Ab Shin-Osaka fährt der Nozomi in rund 1 Stunde 25 Minuten nach Hiroshima, ein Ticket kostet etwa CHF 64, hin und zurück rund CHF 130. Ab Kyoto sind es 1 Stunde 40 Minuten, ab Tokio knapp vier Stunden und etwa CHF 115 pro Strecke. Mit dem Japan Rail Pass darfst du den Nozomi nur mit Zuschlag nehmen, der Sakura oder Hikari braucht 20 bis 30 Minuten länger. Ein Direktflug aus der Schweiz nach Hiroshima existiert nicht, der Flughafen HIJ liegt 50 Minuten ausserhalb und lohnt sich nur ab Tokio-Haneda. In der Stadt fährst du mit der Hiroden-Strassenbahn, dem grössten Tramnetz Japans: Einheitstarif rund CHF 1.50 pro Fahrt, bezahlt mit ICOCA oder Suica beim Aussteigen. Vom Bahnhof zum Friedenspark brauchst du 15 Minuten mit der Linie 2 oder 6. Eine Tageskarte für Tram und Miyajima-Fähre gibt es für rund CHF 6. Taxis sind in Hiroshima selten nötig, das Zentrum zwischen Bahnhof, Hondori und Friedenspark ist gut zu Fuss machbar.
Das Friedensmuseum kostet rund CHF 1.20 Eintritt und ist damit praktisch gratis, trotzdem hetzen viele in einer Stunde durch. Plan drei Stunden ein. Der Rundgang beginnt im Ostgebäude mit der Geschichte der Stadt und endet im Hauptgebäude mit den persönlichen Gegenständen: verkohlte Lunchboxen, ein Dreirad, die Uhr, die um 8.15 Uhr stehen blieb. Es sind diese Dinge, die bleiben, nicht die Zahlen. Komm möglichst zur Öffnung um 7.30 Uhr (März bis November), dann hast du die Räume fast für dich. Der Audioguide kostet CHF 2.50 und lohnt sich. Draussen stehst du vor dem Kenotaph mit dem Buch der Namen, dem Kinder-Friedensdenkmal für Sadako Sasaki mit den Tausenden Papierkranichen und der Flamme, die brennen soll, bis die letzte Atombombe abgeschafft ist. Die Atombombenkuppel am anderen Ufer siehst du am eindrücklichsten abends, wenn sie angestrahlt ist. Zieh dich ordentlich an, sprich leise, und wenn du in der Nähe einen älteren Menschen mit Mappe siehst: Die freiwilligen Guides erzählen oft Familiengeschichten, kostenlos.
Hiroshima ist für japanische Verhältnisse günstig: Ein Businesshotel-Doppelzimmer bekommst du ab CHF 55, ein gutes Mittelklasse-Hotel mit Onsen-Bad für CHF 90 bis 120, die Luxushäuser am Fluss ab CHF 200. Die Frage ist die Lage. Am Bahnhof wohnst du praktisch für Shinkansen und Ausflüge, läufst aber abends 20 Minuten ins Zentrum oder nimmst die Tram. Rund um Hatchobori und die Einkaufsstrasse Hondori bist du mitten im Leben, mit Okonomimura, Bars und Kaufhäusern vor der Tür und dem Friedenspark in zehn Gehminuten. Das ist für die meisten die beste Wahl. Luxus bedeutet in Hiroshima Flussblick: Das Hilton und das Sheraton liegen beide zentral, nicht an einem Strand. Ryokan gibt es in der Stadt kaum, dafür fährst du nach Miyajima. Buch für den 6. August und für Heimspiele der Carp im Sommer früh, dann sind selbst Businesshotels doppelt so teuer.
In Osaka wird der Teig mit Kohl vermischt, in Hiroshima wird geschichtet: dünner Teig, ein Berg Kohl, Sojasprossen, Schweinebauch, dann Yakisoba- oder Udon-Nudeln, ein Spiegelei und zum Schluss die süssliche Otafuku-Sauce. Das Ganze wiegt gefühlt ein Kilo und kostet CHF 6 bis 9. Nenn es vor Ort nie «Osaka-Stil», die Hiroshimer nehmen das persönlich. Der einfachste Einstieg ist Okonomimura in Shintenchi, ein Gebäude mit rund zwei Dutzend kleinen Ständen auf drei Stockwerken. Du setzt dich an die heisse Platte, zeigst auf das Bild, der Koch brät vor deiner Nase. Qualität schwankt zwischen den Ständen, aber schlecht ist keiner. Lokaler und ruhiger geht es in den Okonomiyaki-Läden in den Seitengassen rund um Hatchobori und am Bahnhof im Ekie-Komplex. Dazu gehört ein Bier oder ein Oolong-Tee, und du isst mit dem kleinen Spachtel direkt von der Platte, Stäbchen sind erlaubt. Rechne mit Wartezeit zwischen 12 und 13 Uhr.
Zehn Gehminuten vom Hatchobori liegt der Shukkei-en, ein Garten aus dem Jahr 1620, der eine verkleinerte Landschaft mit Teich, Brücke und Teehäusern nachbildet. Eintritt rund CHF 1.60, mit dem benachbarten Kunstmuseum der Präfektur gibt es ein Kombiticket. Der Garten wurde 1945 komplett zerstört und nach alten Plänen wieder angelegt, ein Ginkgo, der die Bombe überlebte, steht noch. Im November ist das Laub rot, im Frühling blühen Pflaumen und Kirschen, und du bist selbst an Wochenenden fast allein. Noch stiller ist Mitaki-dera: ein Tempel aus dem 9. Jahrhundert in einem bewaldeten Tal mit drei Wasserfällen, 15 Tramminuten plus 20 Minuten bergauf vom Zentrum. Die zweistöckige Pagode wurde 1951 aus Wakayama hierher versetzt, um der Opfer zu gedenken. Moosbewachsene Steinfiguren, ein Teehaus, kaum ein Mensch. Rechne für beide Orte zusammen mit einem halben Tag und nimm Bargeld mit, Karten werden am Tempel nicht akzeptiert.
Miyajima liegt eine knappe Stunde entfernt: 25 Minuten mit der JR-Sanyo-Linie nach Miyajimaguchi, dann zehn Minuten Fähre, zusammen rund CHF 5 pro Strecke plus CHF 0.60 Inselgebühr. Die Alternative ist das Schnellboot ab dem Friedenspark, 45 Minuten direkt den Fluss hinunter und über die Bucht, etwa CHF 14 pro Strecke, schön, aber teuer. Der klassische Fehler: morgens Friedenspark, nachmittags Miyajima, beides gehetzt. Besser machst du es umgekehrt oder getrennt. Fahr am frühen Morgen nach Miyajima, wenn die Tagesgäste noch im Hotel sitzen, und komm am Nachmittag zurück ins Museum, das bis 18 oder 19 Uhr offen ist. Oder du übernachtest auf der Insel, dazu mehr auf der Miyajima-Seite. Wer Zeit hat, baut einen dritten Tag ein: das Mazda-Museum mit Werksführung (gratis, online reservieren) oder die Insel Okunoshima mit ihren Kaninchen, anderthalb Stunden entfernt. Die Austernfarmen vor Miyajima siehst du schon von der Fähre aus.
Zwei Nächte sind der ehrliche Richtwert: ein voller Tag für Friedenspark, Museum, Burg und Shukkei-en, ein Tag für Miyajima. Wer Hiroshima als Tagesausflug ab Kyoto oder Osaka macht, sieht nur das Museum im Eilschritt. Mit drei Nächten passen Mitaki-dera, das Mazda-Museum und ein entspannter Abend im Ausgehviertel Nagarekawa dazu, ohne dass du hetzen musst.
Ab etwa zehn Jahren ja, mit Vorbereitung. Das Museum zeigt verbrannte Kleidung, Fotos von Verletzten und persönliche Gegenstände von Kindern, das ist eindrücklich und belastend. Jüngere Kinder bleiben besser im Park beim Kinder-Friedensdenkmal und den Papierkranichen. Viele japanische Schulklassen besuchen das Museum ab der sechsten Klasse, und im Park gibt es genug Platz, um danach durchzuatmen.
Nur, wenn Hiroshima Teil einer längeren Rundreise ist. Tokio, Kyoto, Hiroshima und zurück nach Tokio kostet mit Einzeltickets rund CHF 300, der 7-Tage-Pass kostet CHF 310. Du gewinnst mit dem Pass nur, wenn du zusätzlich Miyajima-Fähre, Regionalzüge und weitere Strecken nutzt. Für Osaka und Hiroshima allein ist ein Einzelticket günstiger.
März bis Mai und Oktober bis November: milde Temperaturen, Kirschblüte Ende März am Friedenspark, rotes Laub im November in Shukkei-en und auf Miyajima. Der Sommer ist heiss und feucht, dafür gibt es Austern-Saison ab Oktober bis März und die Gedenkfeier am 6. August. Golden Week Anfang Mai und Obon Mitte August meidest du wegen voller Züge und Hotels.
Hiroshima liefert mehr als die Hälfte aller japanischen Austern. Von Oktober bis März isst du sie gegrillt (kaki-yaki) an den Ständen auf Miyajima für CHF 3 bis 4 pro Stück, frittiert als kaki-furai in fast jedem Teishoku-Lokal oder in der Austern-Hütte Kakigoya am Hafen in Ujina. Ausserhalb der Saison sind sie tiefgekühlt, dann lieber verzichten.
In Hotels, Kaufhäusern und Konbini ja, in Okonomimura, an Tempeln und in kleinen Izakayas oft nur bar. Hol dir am Flughafen oder in Osaka eine ICOCA-Karte oder lade Suica aufs iPhone: Damit zahlst du Tram, Fähre, Automaten und Konbini. Bargeld holst du gebührenfrei an den Automaten in 7-Eleven und Postämtern.
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