Toyoko Inn Matsuyama Ichibancho
Im Zentrum zwischen Burgberg und Einkaufsarkade Okaido, Tramhaltestelle vor der Tür. Standardzimmer der Kette mit Frühstück. Von hier aus ist alles zu Fuss oder mit der Tram erreichbar.
Japan · Chūgoku & Shikoku · Reiseguide
Was drei Tage in Shikokus grösster Stadt wirklich kosten, wie du im Dogo Onsen Honkan badest, ohne Schlange zu stehen, und warum Matsuyama der beste Einstieg nach Shikoku ist.
Foto: Mak_ jp / Pexels
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Geld & Bezahlen: Bezahlt wird in Yen (JPY). 1'000 Yen sind ungefähr CHF 6. Kartenzahlung funktioniert in Städten und Hotels, kleine Lokale, Tempel und Landbahnhöfe wollen oft Bargeld. Die IC-Karte (Suica oder ICOCA) auf dem Handy zahlt Bahn, Bus und Konbini. Flugzeit: 12 bis 14 Stunden, meist mit einem Umstieg.
Neun Optionen in drei Preisklassen – jeweils die Häuser mit den besten Bewertungen auf Booking.com.
Budget
Im Zentrum zwischen Burgberg und Einkaufsarkade Okaido, Tramhaltestelle vor der Tür. Standardzimmer der Kette mit Frühstück. Von hier aus ist alles zu Fuss oder mit der Tram erreichbar.
Einfaches Hotel direkt neben dem Dogo Onsen Honkan, westliche Zimmer, günstig für die Lage. Kein eigenes Onsen, dafür bist du in einer Minute im Honkan oder Tsubaki no Yu.
Kleines Gästehaus nur für Erwachsene mitten in Dogo, wenige Minuten zu Fuss zum Honkan. Schlichte Zimmer mit eigenem Bad, freundliche Gastgeber, Check-in ab 16 Uhr. Günstig für die Lage, ideal als Basis für Onsen und Burg.
Mittelklasse
Zentral an der Okaido-Arkade, Onsen-Bad auf dem Dach mit Blick zur Burg, Sauna, Gratis-Ramen am Abend und ein Frühstück mit Tai-Meshi. Verlässlich wie überall bei dieser Kette.
Moderne Zimmer über der Einkaufsarkade, Skybad im obersten Stock, Tram und Burgseilbahn in drei Minuten. Ruhiger als die Lage vermuten lässt, gutes Frühstück.
Design-Hotel in Dogo ohne Abendessen, dafür mit Frühstücksbuffet mit frisch gepresstem Mikan-Saft, Zimmer in hellem Holz, Leihfahrräder und Yukata für den Weg zum Honkan. Für alle, die Ryokan-Atmosphäre ohne Kaiseki-Pflicht wollen.
Luxus
Das Traditionshaus in Dogo seit 1627, in dem Kaiser und Soseki übernachteten, heute ein grosses Ryokan mit Garten, grossen Quellbädern und Kaiseki. Zimmer mit Gartenblick wählen, die Strassenseite ist laut.
Postmoderner Bau des Architekten Kisho Kurokawa mit Innenhof, mehreren grossen Bädern und Zimmern in westlichem und japanischem Stil. Abendessen als Kaiseki oder Buffet, fünf Gehminuten zum Honkan.
Ryokan mit eigener Noh-Bühne, auf der abends Vorführungen stattfinden, grossen Bädern und einem Kaiseki, das auf Tai-Meshi und Inlandsee-Fisch setzt. Zwei Gehminuten zum Honkan, sehr japanisch, Englisch funktioniert trotzdem.
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Das Badehaus von 1894, seit Juli 2024 komplett renoviert. Einfaches Bad rund CHF 4.20, mit Ruheraum und Tee CHF 10 bis 17, online reservierbar. Vor 7 Uhr oder nach 20 Uhr kommen.
Einer von zwölf originalen Burgtürmen, hoch mit dem offenen Sessellift, Kombiticket rund CHF 6. Steile Holztreppen, Rüstungen, Blick bis zur Inlandsee. Zwei Stunden, zur Kirschblüte Anfang April voll.
Nachbau der Dampflok von 1888 auf Tramgleisen zwischen Zentrum und Dogo, 20 Minuten für rund CHF 8. Fährt nur wenige Male täglich, Fahrplan an der Haltestelle. Das Wendemanöver von Hand ist der Höhepunkt.
Pilgertempel mit Nationalschatz-Tor von 1318, Pagode und einem dunklen Tunnel voller Buddhafiguren durch den Berg. Kein Eintritt, 20 Gehminuten von Dogo, eine Stunde. Pilger in Weiss gehören zum Bild.
Velo über die vier Kilometer lange Kurushima-Kaikyo-Brücke und auf die Inseln, Mietvelo ab CHF 18, E-Bike ab CHF 36 am Bahnhof Imabari. 40 Minuten mit dem Zug ab Matsuyama, früh starten.
Oktober bis Dezember öffnen Mikan-Farmen rund um Matsuyama und auf den Inseln zum Selberpflücken, rund CHF 6 bis 10 mit Essen vor Ort. Mit Kindern und mit Blick aufs Meer, Anreise mit dem Auto oder per Tour.
25 Minuten mit dem Zug nach Süden: Strasse mit Wachshändlerhäusern, Uchiko-za Theater von 1916 (Eintritt rund CHF 2.50), kaum Touristen. Halber Tag, gut mit Ozu und seiner Burg kombinierbar.
Matsuyama ist Japans Haiku-Stadt, überall stehen Briefkästen für Gedichte. Das Shiki-Museum in Dogo (rund CHF 2.40) erklärt den Dichter, und Touren mit Haiku-Schreiben gibt es ab CHF 30.
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Ehime ist Japans Zitrusgarten und hat die Inlandsee vor der Tür: Mikan in allen Formen, Meerbrasse auf Reis, frittierte Fischpaste und Sake aus dem Bergland. Matsuyama isst einfach und gut, und die Preise sind tiefer als in Kyoto oder Tokio.
Zwei Stile: In Matsuyama wird die Brasse ganz mit dem Reis im Topf gegart, in Uwajima kommt roher Fisch mit rohem Ei und Sojasauce über den Reis. Beides CHF 10 bis 20.
Tipp:Uwajima-Stil ist die aufregendere Version, wenn du roher Fisch magst.
Ehime baut über 40 Zitrussorten an, von Mikan über Iyokan bis Setoka. Ein Glas frisch gepresst CHF 2 bis 4, ein Netz Mikan am Markt CHF 3. Am Flughafen kommt der Saft aus dem Hahn.
Tipp:Im Februar und März gibt es Setoka, die süsseste Sorte, nur kurz.
Frittierte Fischpaste aus kleinen Fischen mit Haut und Gräten, dunkel und salzig, heiss vom Stand. CHF 1.50 bis 2.50 pro Stück.
Tipp:Mit etwas Ingwer-Sojasauce und einem Bier.
Drei Reisbällchen am Spiess, überzogen mit grüner Tee-, gelber Ei- und roter Bohnenpaste, nach dem Roman benannt. CHF 1 bis 2 pro Spiess.
Tipp:Frisch und weich kaufen, die verpackten sind trockener.
Reis mit Scheiben von geschmortem Schweinebraten, Spiegelei und süsser Sauce, das Arbeiteressen aus Imabari. Rund CHF 7 bis 9.
Tipp:Nach dem Shimanami Kaido das richtige Essen.
Meerbrasse, Makrele, Tintenfisch aus den Strömungen der Kurushima-Meerenge, bissfest wegen der Strömung. Sashimi-Teller CHF 10 bis 18 in der Izakaya.
Tipp:Nach dem Fisch des Tages fragen, nicht nach der Karte.
Biskuitrolle mit roter Bohnenpaste und Yuzu, kein Kuchen im westlichen Sinn, seit dem 17. Jahrhundert das Gebäck der Fürsten von Matsuyama. Eine Scheibe CHF 1.50.
Tipp:Hält zwei Wochen, ein gutes Mitbringsel.
Mit Guide durch Märkte und Lokale, inklusive Kostproben.
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Dogo Onsen beansprucht den Titel des ältesten Bades Japans, erwähnt im Nihon Shoki von 720, und der Legende nach entdeckte ein verletzter Reiher die heilende Quelle. Prinz Shotoku soll 596 hier gebadet haben, später Kaiser und Dichter, und das Wasser kommt bis heute mit 42 bis 51 Grad aus 18 Quellen. Die Stadt darum herum entstand erst 1602, als der Feldherr Kato Yoshiaki als Belohnung für die Schlacht von Sekigahara den Hügel Katsuyama befestigte und die Burg Matsuyama baute. Die Matsudaira regierten sie bis 1868, der heutige Hauptturm stammt von 1854 und gehört zu den zwölf originalen Burgtürmen Japans. 1894 entstand das Dogo Onsen Honkan, ein dreistöckiges Holzgebäude mit Reiher auf dem Dach, 1899 das kaiserliche Bad Yushinden. Ein Jahr nach der Eröffnung kam der junge Natsume Soseki als Englischlehrer in die Stadt, badete fast täglich im Honkan und schrieb darüber 1906 den Roman «Botchan», der Matsuyama in Japan unsterblich machte. Sein Freund Masaoka Shiki, in Matsuyama geboren, erneuerte das Haiku, und die Stadt nennt sich seither Haiku-Hauptstadt. Matsuyama ist mit 500'000 Einwohnern die grösste Stadt Shikokus, Sitz der Mikan-Industrie und Station 51 bis 53 des Pilgerwegs zu den 88 Tempeln. Von 2019 bis Juli 2024 wurde das Honkan bei laufendem Betrieb restauriert und ist seither wieder komplett geöffnet.
Matsuyama liegt auf Shikoku, und das macht die Anreise zum Teil der Reise. Die schönste Variante ist das Schiff ab Hiroshima: Das Schnellboot Superjet braucht 70 Minuten vom Hafen Ujina nach Matsuyama Kanko-ko, rund CHF 47 pro Strecke, die langsame Fähre 2 Stunden 40 Minuten für rund CHF 27, mit Blick auf Dutzende Inseln. Vom Hafen fährt ein Bus in 25 Minuten zum Bahnhof und weiter nach Dogo. Ab Okayama fährt der Limited Express Shiokaze über die Seto-Ohashi-Brücke in 2 Stunden 40 Minuten für rund CHF 40, mit Japan Rail Pass inklusive. Ab Tokio fliegst du in 90 Minuten nach Matsuyama für CHF 60 bis 150 mit JAL, ANA oder Jetstar, der Flughafen liegt 15 Busminuten vom Bahnhof, und an der Ankunft steht der berühmte Mikan-Saft-Hahn. In der Stadt fährst du mit der Iyotetsu-Tram für CHF 1.20 pro Fahrt, Dogo Onsen ist Endstation der Linien 3 und 5, 20 Minuten vom Zentrum. ICOCA funktioniert, eine Tageskarte kostet CHF 4.50.
Das Honkan ist seit Juli 2024 nach fünf Jahren Renovierung wieder ganz offen, und die Nachfrage ist entsprechend. Das Prinzip: Du wählst am Eingang einen von mehreren Plänen. Das einfache Bad Kami no Yu kostet rund CHF 4.20, dazu bringst du dein eigenes Handtuch oder mietest eins. Für rund CHF 10 bis 17 bekommst du das kleinere Tama no Yu und danach Tee und Reiskekse im Yukata in einem Tatami-Raum im Obergeschoss, mit Blick auf die Dächer, das ist die Version, die sich lohnt. Reservierungen für die Pläne mit Ruheraum gibt es online, die Tickets fürs einfache Bad nur vor Ort, und am Wochenende stehst du ab 10 Uhr an. Komm bei Öffnung um 6 Uhr, wenn die Trommel schlägt, oder nach 20 Uhr. Tattoos sind im Honkan erlaubt, anders als in vielen Ryokan. Das Wasser ist weich, alkalisch und ohne Geruch, die Becken sind klein, es geht um das Gebäude, nicht um Wellness. Wer baden will, ohne Schlange: Tsubaki no Yu nebenan, das Bad der Einheimischen, kostet CHF 2.70, und Asuka no Yu, der Neubau von 2017, zeigt die Baukunst der Asuka-Zeit mit Plänen bis CHF 10.
Die Burg Matsuyama steht auf einem 132 Meter hohen Hügel mitten in der Stadt, einer von zwölf originalen Burgtürmen, und du kommst mit Seilbahn oder offenem Einzelsessellift hoch, hin und zurück rund CHF 3.20, der Sessellift ist das grössere Erlebnis. Eintritt in den Turm CHF 3.20, Kombiticket CHF 6. Innen kletterst du über steile Holztreppen durch Rüstungen und Schwerter bis in den Turm mit Blick über die Stadt bis zur Inlandsee, unten liegt der Garten Ninomaru mit Teichen in der Form der alten Palasträume. Plan zwei Stunden, zur Kirschblüte Anfang April ist der Burgberg der Treffpunkt der ganzen Stadt. Der Botchan-Zug ist ein Nachbau der Dampflok von 1888, die Soseki im Roman beschrieb, er fährt mehrmals täglich zwischen Stadtzentrum und Dogo auf den Tramgleisen, 20 Minuten für rund CHF 8. Teuer für die Strecke, aber die Wendemanöver von Hand an der Endstation sind sehenswert. Am Dogo-Bahnhof schlägt die Botchan-Uhr jede volle Stunde mit Figuren aus dem Roman, gratis und um 9, 12 und 18 Uhr am vollsten.
Matsuyama hat zwei Zentren: die Innenstadt rund um Okaido und Bahnhof Matsuyama-shi, und das Onsen-Viertel Dogo, 20 Tramminuten entfernt. Businesshotels in der Innenstadt kosten CHF 55 bis 90 fürs Doppelzimmer, in Dogo gibt es ein paar einfache Häuser ab CHF 70. Die Ryokan in Dogo mit Halbpension liegen bei CHF 120 bis 300 pro Person, die Spitze (Funaya, Dogo Kan, Yamatoya Honten) hat eigene grosse Bäder mit Dogo-Quellwasser und Kaiseki mit Fisch aus der Inlandsee. Die ehrliche Empfehlung: eine Nacht in Dogo im Ryokan, mit Yukata-Spaziergang durch die Einkaufsarkade zum Honkan und Fussbad am Platz, danach zwei Nächte im Businesshotel in der Innenstadt für Burg, Essen und Ausflüge. Viele Dogo-Hotels, auch die günstigen, haben eigene Onsen-Bäder mit Quellwasser, dann sparst du dir die Schlange am Honkan. Für Golden Week, Obon und die Kirschblüte früh buchen, Dogo ist bei Japanern beliebter als bei Ausländern.
Zwanzig Gehminuten von Dogo liegt Ishite-ji, Tempel Nummer 51 des Shikoku-Pilgerwegs, der mit 88 Tempeln und 1'200 Kilometern einmal um die Insel führt. Das Niomon-Tor von 1318 ist Nationalschatz, die Pagode und die Haupthalle stammen aus derselben Zeit, aber Ishite-ji ist kein aufgeräumter Kyoto-Tempel: Überall stehen Buddhafiguren, Räucherwerk, handgeschriebene Schilder, und hinter der Haupthalle führt ein 160 Meter langer, dunkler Tunnel mit Statuen durch den Berg zu einem inneren Heiligtum. Kein Eintritt, eine Stunde, und du siehst Pilger in Weiss mit Strohhut und Stab, die ihre Pilgerbücher stempeln lassen. Wer das selbst ausprobieren will: Tempel 51, 52 (Taisan-ji) und 53 (Enmyo-ji) liegen alle im Stadtgebiet und lassen sich an einem Tag zu Fuss und mit der Bahn verbinden, rund 15 Kilometer. Pilgerbuch und Stempel bekommst du im Tempel für rund CHF 15 plus CHF 3 pro Stempel. Du musst nicht gläubig sein, nur respektvoll: Hände waschen, verbeugen, Münze einwerfen, leise.
Von Matsuyama fährt der Limited Express in 40 Minuten nach Imabari (rund CHF 9), dem Südende des Shimanami Kaido. Am Bahnhof Imabari steht ein Giant-Store mit guten Rennvelos und E-Bikes (ab CHF 36 pro Tag), die normalen Mietvelos kosten rund CHF 18. Vom Bahnhof zur Kurushima-Kaikyo-Brücke sind es 8 Kilometer, die Brücke selbst ist 4 Kilometer lang und 65 Meter hoch, mit Blick auf die Strudel in der Meerenge, und allein diese Brücke ist den Tag wert. Weiter nach Oshima und Hakatajima, wo das Salz herkommt, und zurück, ergibt 40 bis 50 Kilometer. Wer bis Onomichi durchfährt (70 Kilometer, 6 bis 8 Stunden), gibt das Velo dort ab und fährt mit Shinkansen oder Fähre weiter. Imabari ist ausserdem die Handtuchstadt Japans, der Towel Museum und die Fabrikläden verkaufen Qualität, die du in der Schweiz nur als Luxusmarke findest. Die zweite Ausflugsoption geht nach Süden: Uchiko, 25 Minuten mit dem Zug, eine Kaufmannsstadt mit Wachshändlerhäusern und einem Kabuki-Theater von 1916, fast ohne Touristen.
Zwei Nächte für Burg, Dogo Onsen, Ishite-ji und ein gutes Abendessen, drei Nächte mit Shimanami Kaido ab Imabari oder Uchiko. Als Einstieg in eine Shikoku-Rundreise mit Kotohira, Iya-Tal und Takamatsu rechnest du insgesamt mit einer Woche. Die Fähre ab Hiroshima macht Matsuyama auch als Zwei-Tage-Abstecher sinnvoll, hin per Schnellboot, zurück mit der langsamen Fähre.
Im Honkan, im Tsubaki no Yu und im Asuka no Yu ja, die städtischen Bäder erlauben Tattoos ohne Einschränkung. In den Ryokan-Bädern ist es unterschiedlich, viele Häuser bieten private Bäder zum Mieten (Kashikiri) für CHF 15 bis 30 pro 45 Minuten an. Fragen beim Einchecken, nicht einfach reingehen, ein abdeckendes Pflaster hilft bei kleinen Motiven.
Das einfache Bad Kami no Yu rund CHF 4.20, mit Ruheraum, Tee und Yukata im Obergeschoss CHF 10 bis 17, die privaten Räume bis CHF 25. Handtuchmiete CHF 0.30, Seife ist vorhanden. Pläne mit Ruheraum lassen sich online reservieren, das einfache Bad nur vor Ort. Vor 7 Uhr oder nach 20 Uhr ist die Schlange am kürzesten.
März bis Mai und Oktober bis November. Die Kirschblüte am Burgberg Anfang April ist die schönste Zeit, der Oktober hat die Mikan-Ernte und stabiles Wetter für den Shimanami Kaido. Der Sommer ist heiss, aber trockener als auf Honshu, Taifune kommen im September. Im Winter ist Dogo ideal, kalt draussen, heiss im Bad. Golden Week und Obon meiden.
Für Matsuyama allein nein. Für eine Rundreise Osaka, Okayama, Matsuyama, Takamatsu, Kyoto rechnet sich der 7-Tage-Pass (CHF 310) knapp. Günstiger ist der All Shikoku Rail Pass für 3 bis 7 Tage (CHF 60 bis 100), der alle JR-Linien auf Shikoku, Privatbahnen und die Iyotetsu-Tram abdeckt, aber nicht die Anreise von Honshu.
Nach Takamatsu und Naoshima mit dem Limited Express Ishizuchi in 2 Stunden 30 Minuten (CHF 36). Ins Iya-Tal mit Umsteigen in Awa-Ikeda, rund 3 Stunden. Nach Kochi über Tadotsu, 3 Stunden 30 Minuten. Nach Hiroshima per Schiff (70 Minuten Schnellboot). Nach Kyushu gibt es eine Nachtfähre von Yawatahama und Matsuyama nach Beppu und Kokura.
Was zwei bis drei Tage in Hiroshima wirklich kosten, warum du für das Friedensmuseum einen halben Tag und keine Stunde brauchst und wo die Stadt abends lebt.
Was eine Nacht auf der Schrein-Insel wirklich kostet, wann das Torii im Wasser steht und wann du zu Fuss hingehst, und warum die Insel nach 17 Uhr eine andere ist.
Was zwei bis drei Tage zwischen Kanalviertel, Jeansfabriken und einem der drei schönsten Gärten Japans kosten, und warum Okayama der beste Knotenpunkt für die Inlandsee ist.
Was zwei Tage auf der Kunstinsel wirklich kosten, warum du Chichu Wochen vorher reservierst, wo du schläfst, wenn Benesse House voll ist, und welche Nachbarinsel sich lohnt.