Toyoko Inn Nagoya-eki Sakuradori-guchi Shinkan
Klassisches Businesshotel fünf Gehminuten vom Shinkansen-Ausgang. Kleine, saubere Zimmer, einfaches Frühstück inklusive. Für eine oder zwei Nächte vor der Weiterreise nach Takayama ideal.
Japan · Chūbu · Reiseguide
Was ein paar Tage in Japans Industriehauptstadt wirklich kosten, warum die Küche hier eigenwilliger ist als in Tokio und wie du Nagoya als Basis für Takayama und Ise nutzt.
Foto: Heather Mallon / Pexels
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Geld & Bezahlen: Bezahlt wird in Yen (JPY). 1'000 Yen sind ungefähr CHF 6. Kartenzahlung funktioniert in Städten und Hotels, kleine Lokale, Tempel und Landbahnhöfe wollen oft Bargeld. Die IC-Karte (Suica oder ICOCA) auf dem Handy zahlt Bahn, Bus und Konbini. Flugzeit: 12 bis 14 Stunden, meist mit einem Umstieg.
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Budget
Klassisches Businesshotel fünf Gehminuten vom Shinkansen-Ausgang. Kleine, saubere Zimmer, einfaches Frühstück inklusive. Für eine oder zwei Nächte vor der Weiterreise nach Takayama ideal.
Businesshotel mit Onsen-Bad auf dem Dach und gratis Ramen am späten Abend, eine Spezialität der Kette. Lage mitten im Ausgehviertel Sakae. Zimmer eng, Betten gut.
Designkapselhotel direkt beim Bahnhof, getrennte Etagen für Frauen und Männer, sehr sauber. Für Alleinreisende, die nur schlafen und früh in den Zug wollen. Kein Doppelzimmer.
Mittelklasse
In den oberen Stockwerken eines Hochhauses beim Bahnhof, Grossbad mit Stadtblick im 18. Stock. Ruhige, geschmackvolle Zimmer, gutes Frühstücksbuffet mit Nagoya-Gerichten.
Jüngere Marke der Okura-Nikko-Gruppe, 2020 eröffnet, mit Kaffeerösterei in der Lobby und hellen Zimmern. Zehn Gehminuten südlich des Bahnhofs, dafür ruhig und preislich fair.
Zwischen Sakae und Fushimi, fussläufig zu Restaurants und Burg. Grössere Zimmer als im Businesshotel, verlässlicher Standard. Gute Wahl, wenn du abends ausgehen willst.
Luxus
Direkt über dem Bahnhof in den JR Central Towers, Zimmer ab dem 20. Stock mit Blick über die Stadt. Vom Zimmer zum Shinkansen in fünf Minuten ohne ins Freie zu treten. Klassisch, nicht modern.
Grosses Hotel im europäischen Stil am Rand von Sakae, ruhige Lage am Park, mehrere Restaurants. Geräumige Zimmer, älteres Haus, gepflegt. Für Reisende, die lieber im Ausgehviertel als am Bahnhof wohnen.
Das älteste Grandhotel der Stadt, eröffnet 1936, 2023 komplett renoviert. Zwischen Bahnhof und Sakae, nahe Burg und Kunstmuseen. Grosszügige Zimmer, Service mit Tradition, Frühstück in Kaiseki-Qualität.
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Der Hauptturm ist geschlossen, der 2018 rekonstruierte Honmaru-Palast mit Goldwänden und Tigermalereien ist dafür der eigentliche Grund für den Besuch. Eintritt CHF 3, am Wochenende Vorführungen der «Samurai-Truppe» im Park.
Vom Webstuhl zum Hybridauto in einer alten Backsteinfabrik, mit laufenden Maschinen und Roboter-Vorführungen. Eintritt CHF 3, 2 bis 3 Stunden einplanen. Montags geschlossen.
Zweitwichtigster Shinto-Schrein Japans in einem uralten Kampferwald, Eintritt frei. Morgens vor neun Uhr fast menschenleer. Danach Kishimen-Nudeln im Schreingelände für CHF 5.
Nagoyas lebendigstes Quartier: überdachte Gassen mit Secondhand-Mode, Retro-Games, Streetfood und Kaffeehäusern. Am 18. und 28. des Monats Flohmarkt am Tempel. Gratis, ausser du kaufst.
Schwerter, Rüstungen und die Genji-Bildrolle aus dem Besitz der Owari-Tokugawa, Eintritt CHF 10 inklusive Garten. Im November mit Herbstlaub am Teich. Wenige Touristen.
Das Eisenbahnmuseum von JR Central am Hafen mit Shinkansen-Generationen und dem Magnetschwebezug-Prototypen. Eintritt CHF 7, Shinkansen-Simulator per Los. Für Kinder und Bahnfans ein Halbtag.
Älteste original erhaltene Burg Japans über dem Kiso-Fluss, 30 Minuten ab Nagoya. Eintritt CHF 3.50, dazu Teehaus Jo-an im Urakuen-Garten. Von Juni bis Oktober abends Kormoranfischerei.
Der heiligste Schrein Japans in 1 Stunde 25 Minuten mit dem Kintetsu-Zug. Innerer Schrein, Zedernwald, Okage-Yokocho-Gasse mit Ise-Udon. Früh los, der Naiku ist ab 10 Uhr voll.
Miso-Katsu, Tebasaki und Tenmusu selber machen, in kleinen Gruppen bei Einheimischen zuhause. Rund CHF 60 bis 80 pro Person inklusive Essen, 3 Stunden. Vegetarische Varianten auf Anfrage.
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Nagoya-meshi heisst die lokale Küche, und sie ist das Gegenteil der feinen Kyoto-Küche: dunkles Hatcho-Miso aus Okazaki, viel Sauce, deftige Portionen. Wer Japan nur mit Sushi und zarter Brühe verbindet, erlebt hier eine Überraschung. Dazu kommt eine Kaffeehauskultur, die es sonst nirgends im Land so gibt.
Gegrillter Aal in Tare-Sauce auf Reis, in drei Gängen gegessen: pur, mit Wasabi und Frühlingszwiebeln, zuletzt mit Dashi als Suppe. Rauchig, süss, knusprig an den Rändern. CHF 25 bis 35.
Tipp:Bei Horaiken ab 10.30 Uhr Namen auf die Liste setzen, die Wartezeit liegt bei ein bis zwei Stunden.
Paniertes Schweinekotelett, übergossen mit einer dicken, dunklen Sauce aus rotem Hatcho-Miso. Kräftiger und süsser als normales Tonkatsu. CHF 10 bis 15 als Set mit Reis und Kohl.
Tipp:Das Schweine-Sumo-Maskottchen am Eingang erkennst du sofort; die Bahnhofsfiliale hat die kürzeste Schlange.
Knusprig frittierte Hühnerflügel mit Pfeffer und süss-salziger Glasur, das Bier-Essen Nagoyas. Fünf Stück kosten CHF 3 bis 4. Mit den Fingern essen, Knochen auf den Teller.
Tipp:Yamachan ist pfeffriger, Furaibo milder; frag nach dem Trick, den Flügel in einem Zug vom Knochen zu ziehen.
Flache, breite Weizennudeln in klarer Dashi-Brühe mit Bonitoflocken, Spinat und Fischkuchen. Schlicht und schnell, CHF 5 bis 7. Das Alltagsgericht der Stadt.
Tipp:Auf dem Bahnsteig für CHF 4 vor der Abfahrt, das machen die Pendler auch so.
Kleine Reisbällchen mit einer frittierten Garnele, in Nori gewickelt. Handlich, knusprig, leicht gesalzen. Fünf Stück im Päckchen für CHF 5, ideal für die Zugfahrt.
Tipp:Senju macht nur Tenmusu und ist oft vor 15 Uhr ausverkauft.
Feste Udon-Nudeln, in einem Tontopf in dunkler Miso-Brühe gekocht, mit Ei, Poulet und Lauch. Kommt brodelnd an den Tisch, der Deckel dient als Teller. CHF 9 bis 13.
Tipp:Die Nudeln sind absichtlich sehr bissfest, das ist kein Kochfehler.
Keine Speise, sondern ein Ritual: Bis 11 Uhr bekommst du zum Kaffee für CHF 3 bis 4 dicken Toast mit Butter, ein hartgekochtes Ei und oft Ogura-Toast mit süsser roter Bohnenpaste gratis dazu.
Tipp:Ogura-Toast bestellen, süsse Bohnenpaste auf Buttertoast klingt seltsam und schmeckt sehr gut.
Rindersehnen und Innereien, stundenlang in Hatcho-Miso und Mirin geschmort, bis alles weich und dunkel ist. Zu Bier oder Sake, CHF 4 bis 6 die Schale. Nichts für empfindliche Esser.
Tipp:Auf Reis bestellen (Dote-meshi), dann wird daraus ein ganzes Essen.
Mit Guide durch Märkte und Lokale, inklusive Kostproben.
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Nagoya verdankt seine Existenz einem Machtkalkül: 1610 liess Tokugawa Ieyasu, der Gründer des Shogunats, die Burg bauen, um die Strasse zwischen Edo und Kyoto zu kontrollieren. Die Owari-Linie der Tokugawa residierte hier 260 Jahre lang, und die beiden goldenen Shachihoko, Fabelwesen halb Tiger und halb Fisch, auf dem Dach des Hauptturms wurden zum Wahrzeichen. Die drei grossen Reichseiniger Japans, Oda Nobunaga, Toyotomi Hideyoshi und Tokugawa Ieyasu, stammen alle aus der Gegend, worauf Nagoya bis heute stolz ist. Im 19. Jahrhundert wuchs aus Webstühlen eine Industrie: Sakichi Toyoda erfand 1896 einen automatischen Webstuhl, sein Sohn Kiichiro baute daraus ab 1937 den Autokonzern Toyota, der in Toyota-Stadt östlich von Nagoya sitzt. Im Mai 1945 zerstörten amerikanische Bomben die Burg und grosse Teile der Stadt. Der Hauptturm wurde 1959 in Beton wiederaufgebaut, der Honmaru-Palast daneben ab 2009 in traditioneller Holzbauweise rekonstruiert und 2018 eröffnet. Heute ist Nagoya mit 2,3 Millionen Einwohnern die viertgrösste Stadt Japans, Sitz von Toyota, Mitsubishi Heavy Industries und Brother und Heimat des Atsuta-Schreins, in dem der Legende nach eines der drei Throninsignien, das Schwert Kusanagi, aufbewahrt wird. Touristen fahren meist im Shinkansen durch. Genau das macht die Stadt angenehm.
Nagoya liegt an der Tokaido-Linie, dem meistbefahrenen Shinkansen-Korridor. Ab Tokio bist du mit dem Nozomi in 1 Stunde 40 Minuten da, ab Kyoto in 35 Minuten. Eine einfache Fahrt ab Tokio kostet rund CHF 68 mit reserviertem Sitz, ab Kyoto CHF 35. Der Japan Rail Pass lohnt sich seit der Preiserhöhung 2023 (7 Tage rund CHF 310) nur noch, wenn du wirklich viel fährst. Rechne lieber einzeln. Vom Flughafen Chubu Centrair (NGO) bringt dich der Meitetsu-Expresszug µSKY in 28 Minuten zum Bahnhof Nagoya, Preis rund CHF 8. Direktflüge ab Zürich gibt es nicht, du fliegst mit einem Umstieg, etwa über Helsinki, Istanbul oder Doha. In der Stadt reichen zwei U-Bahn-Linien, die Higashiyama-Linie und die Meijo-Ringlinie. Eine Fahrt kostet CHF 1.30 bis 2.00. Lade dir eine IC-Karte aufs Handy (Suica funktioniert auch hier, die lokale heisst manaca), damit zahlst du U-Bahn, Bus und Konbini. Die Me-guru-Touristenbuslinie fährt die Burg, das Tokugawa-Kunstmuseum und das Toyota-Museum für CHF 3 Tageskarte ab.
Nagoya ist keine Ryokan-Stadt, hier wohnst du in einem Businesshotel, und das ist völlig in Ordnung. Zwei Quartiere kommen in Frage. Rund um den Bahnhof Nagoya (Meieki) bist du am schnellsten bei Shinkansen und Flughafenzug, die Hochhäuser der JR Central Towers und Midland Square haben Restaurants mit Aussicht, und abends ist es ruhiger. Sakae, zwei U-Bahn-Stationen östlich, ist das Ausgeh- und Einkaufsviertel mit dem Fernsehturm, dem Oasis 21 und der meisten Gastronomie. Für zwei Nächte würde ich Meieki nehmen, für längere Aufenthalte Sakae. Ein Doppelzimmer im Businesshotel (Toyoko Inn, APA, Dormy Inn) kostet CHF 60 bis 95, Mittelklasse wie Mitsui Garden oder Nikko Style CHF 110 bis 160, Luxus im Marriott Associa direkt über dem Bahnhof ab CHF 250. Nagoya ist in der Regel 20 bis 30 Prozent günstiger als Tokio bei gleicher Kette. Nur bei Grossveranstaltungen (Sumo-Turnier im Juli, Formel-1-ähnliche Events in Suzuka) ziehen die Preise an.
Nagoya ist günstig, aber es gibt drei Stellen, an denen Geld verschwindet. Erstens: Der Hauptturm der Burg ist seit 2018 wegen Erdbebensicherheit geschlossen, du zahlst CHF 3 Eintritt für den Park und den Honmaru-Palast. Lass dir keine «Burgbesteigung» verkaufen, es gibt keine. Zweitens: Taxis. Die Stadt ist weitläufig, die Fahrt vom Bahnhof zum Toyota-Automuseum in Nagakute kostet CHF 40, mit der Linimo-Bahn CHF 5. Drittens: Legoland Japan am Hafen kostet rund CHF 45 Eintritt pro Erwachsenen und ist für Familien aus der Schweiz, die Günzburg kennen, kein Grund für den Umweg. Was wirklich günstig ist: Kaffee. Die Nagoya-Cafés servieren bis etwa 11 Uhr «Morning Service», zum Kaffee für CHF 3 bis 4 gibt es Toast, gekochtes Ei und manchmal Salat gratis dazu. Die Kette Komeda stammt von hier, aber die kleinen Familiencafés in Osu und Imaike machen es besser. Ein Hitsumabushi-Essen ist mit CHF 25 bis 35 der teuerste Posten des Tages, plane es als Mittagessen, abends kostet es mehr.
Nagoya ist berüchtigt für seinen Sommer. Juli und August bringen 35 Grad bei 80 Prozent Luftfeuchtigkeit, die Stadt liegt in einer Ebene ohne Seewind. Dann hält man es nur in klimatisierten Unterwelten wie der Einkaufspassage unter dem Bahnhof aus. Die beste Zeit ist Ende Oktober bis Anfang Dezember: trockene Luft, 15 bis 20 Grad, Herbstlaub im Tokugawa-Garten und am Korankei-Tal eine Stunde ausserhalb, das zu den berühmtesten Momiji-Orten Japans gehört. Die Kirschblüte in Nagoya fällt meist auf Ende März bis Anfang April, der Burgpark und der Tsuruma-Park sind voll, aber weniger überlaufen als Kyoto. Golden Week (29. April bis 5. Mai) und Obon (Mitte August) meiden, dann sind Shinkansen ausgebucht und Hotels doppelt so teuer. Das Nagoya-Sumo-Turnier findet im Juli statt, Tickets ab CHF 25 für die hinteren Reihen, wenn du die Hitze aushältst, ist das ein starkes Erlebnis. Im Oktober gibt es ausserdem das Nagoya-Festival mit Umzug der drei Reichseiniger.
Das Viertel Osu rund um den Osu-Kannon-Tempel ist das, was Nagoya am nächsten an Altstadt hat: überdachte Einkaufsstrassen mit Secondhand-Läden, Elektronik-Kleinhändlern, Takoyaki-Ständen und alten Kaffeehäusern. Am 18. und 28. jedes Monats ist Flohmarkt auf dem Tempelgelände. Von dort sind es 15 Minuten mit der Meijo-Linie zum Atsuta-Schrein, dem nach Ise zweitwichtigsten Shinto-Schrein des Landes. Der Wald mit tausendjährigen Kampferbäumen ist frei zugänglich, das Schatzhaus kostet CHF 3. Im Schreingelände liegt Miya Kishimen, wo du die flachen Kishimen-Nudeln für CHF 5 isst. Mein eigentlicher Tipp ist das Tokugawa-Kunstmuseum im Osten der Stadt, Eintritt CHF 10: Rüstungen, Schwerter, Teegeräte und Fragmente der ältesten erhaltenen Bildrolle des Genji-Monogatari aus dem 12. Jahrhundert, alles aus dem Besitz der Owari-Tokugawa. Daneben der Tokugawa-Garten, ein Spaziergarten mit Teich, im November mit Herbstlaub. Kaum ein westlicher Tourist verirrt sich hierher.
Zwei Tagesausflüge lohnen sich besonders. Inuyama, 30 Minuten mit Meitetsu nördlich (CHF 4), hat eine der zwölf original erhaltenen Burgen Japans, der Hauptturm von 1537 gilt als der älteste des Landes. Eintritt CHF 3.50, Blick über den Kiso-Fluss inklusive. Dazu der Urakuen-Garten mit dem Teehaus Jo-an, einem Nationalschatz, und die kleine Altstadtstrasse mit Dango-Ständen. Von Juni bis Oktober kannst du abends die Kormoranfischerei auf dem Kiso sehen, Bootsplatz rund CHF 20. Der zweite Ausflug führt nach Ise in der Präfektur Mie: Mit dem Kintetsu-Expresszug bist du in 1 Stunde 25 Minuten da, Fahrt rund CHF 17. Der Ise-Jingu ist der heiligste Schrein Japans, der innere Schrein Naiku wird alle 20 Jahre komplett neu gebaut, zuletzt 2013, das nächste Mal 2033. Die Gasse Okage Yokocho davor ist touristisch, aber die Ise-Udon mit dunkler Sauce und die Akafuku-Mochi sind echt. Plane für Ise den ganzen Tag, mit frühem Start.
Für einen reinen Japan-Ersttrip mit zehn Tagen: durchfahren und die Zeit Kyoto geben. Für alle, die zum zweiten Mal kommen oder Richtung Takayama, Ise oder Kiso-Tal wollen: zwei Nächte einplanen. Essen, Toyota-Museum, Atsuta-Schrein und Osu füllen zwei Tage ohne Hektik, und die Hotels sind spürbar günstiger als in den grossen Touristenstädten.
Es gibt keine Direktflüge ab der Schweiz. Üblich ist ein Umstieg in Helsinki (Finnair), Istanbul (Turkish Airlines) oder Doha (Qatar Airways), Gesamtreisezeit 14 bis 17 Stunden, Preis in der Nebensaison ab CHF 950 bis 1'050. Alternativ nach Tokio fliegen und mit dem Shinkansen weiterfahren, das sind 1 Stunde 40 Minuten und rund CHF 68 extra, aber oft ein günstigerer Flug.
Gegrillter Aal in süsser Sojasauce auf Reis, in drei Gängen gegessen: pur, dann mit Frühlingszwiebeln und Wasabi, dann als Reissuppe mit Dashi übergossen. Die bekanntesten Häuser sind Atsuta Horaiken beim Atsuta-Schrein (Wartezeit 1 bis 2 Stunden) und Maruya Honten mit Filialen im Bahnhof. Rechne mit CHF 25 bis 35 pro Portion, Aal ist in Japan teuer geworden.
Ja, vor allem das Toyota Commemorative Museum of Industry and Technology beim Bahnhof Sako. Es zeigt in einer alten Fabrikhalle, wie aus Webstühlen Autos wurden, mit laufenden Maschinen und Vorführungen. Eintritt CHF 3. Das eigentliche Automuseum mit Oldtimern liegt in Nagakute ausserhalb und ist eher für Autofans, Eintritt CHF 7.
Schweizer, Deutsche und Österreicher brauchen für Aufenthalte bis 90 Tage kein Visum, nur einen gültigen Pass. Seit 2025 ist die Online-Einreiseanmeldung über Visit Japan Web empfohlen, das spart Zeit am Flughafen. Bezahlt wird in Yen, Karten funktionieren in Hotels, Kaufhäusern und den meisten Restaurants, kleine Lokale und Tempel wollen Bargeld. Abheben geht an jedem 7-Eleven-Automaten.
Der beste. Der Limited Express Hida fährt ab Nagoya in 2 Stunden 30 Minuten durch die Hida-Schlucht nach Takayama, einfache Fahrt rund CHF 36, eine der schönsten Bahnstrecken Japans. Nach Shirakawa-go fährt der Gifu-Bus ab Nagoya direkt in knapp 3 Stunden für CHF 25, Reservation nötig. Ab Tokio wärst du jeweils doppelt so lange unterwegs.
Was ein paar Tage in der Samurai- und Blattgoldstadt am Japanischen Meer wirklich kosten, wo du den besten Fisch des Landes isst und wie du Kenroku-en ohne Busgruppen siehst.
Was ein paar Tage in der Holzstadt der Japanischen Alpen wirklich kosten, wann die Altstadt leer ist, wo das Hida-Rind bezahlbar bleibt und wie du von hier nach Shirakawa-go weiterkommst.
Was das Dorf der steilen Strohdächer wirklich kostet, warum eine Nacht im Gassho-Haus den Unterschied macht, wie du die Busse ab Takayama und Kanazawa richtig buchst und wann die Winterbeleuchtung stattfindet.
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Was zwei Tage am Fuss des Fuji wirklich kosten, warum du eine Nacht bleiben musst, um den Berg zu sehen, wie der Highway-Bus ab Shinjuku funktioniert und was eine Besteigung im Sommer bedeutet.