K's House Fuji View
Hostel der bekannten Kette in einem umgebauten Ryokan mit Onsen-Bad, Schlafsälen und Privatzimmern, zehn Gehminuten vom Bahnhof Kawaguchiko. Fuji-Blick aus dem Garten, Velos zum Mieten. Für Alleinreisende die erste Adresse.
Japan · Chūbu · Reiseguide
Was zwei Tage am Fuss des Fuji wirklich kosten, warum du eine Nacht bleiben musst, um den Berg zu sehen, wie der Highway-Bus ab Shinjuku funktioniert und was eine Besteigung im Sommer bedeutet.
Foto: 艾倫 莊 / Pexels
Schieb die Werte auf deine Reise zurecht – der Rechner aktualisiert live (CHF).
Schätzwerte zur Orientierung, keine Buchungspreise. Flüge & Hotels schwanken saisonal stark – aktuelle Preise findest du über die Links weiter unten.
Geld & Bezahlen: Bezahlt wird in Yen (JPY). 1'000 Yen sind ungefähr CHF 6. Kartenzahlung funktioniert in Städten und Hotels, kleine Lokale, Tempel und Landbahnhöfe wollen oft Bargeld. Die IC-Karte (Suica oder ICOCA) auf dem Handy zahlt Bahn, Bus und Konbini. Flugzeit: 12 bis 14 Stunden, meist mit einem Umstieg.
Neun Optionen in drei Preisklassen – jeweils die Häuser mit den besten Bewertungen auf Booking.com.
Budget
Hostel der bekannten Kette in einem umgebauten Ryokan mit Onsen-Bad, Schlafsälen und Privatzimmern, zehn Gehminuten vom Bahnhof Kawaguchiko. Fuji-Blick aus dem Garten, Velos zum Mieten. Für Alleinreisende die erste Adresse.
Kleines Hostel mit Privatzimmern, Schlafsaal und Gemeinschaftsküche wenige Gehminuten vom Bahnhof Fujisan, Fuji-Blick aus den Zimmern, freundliche Betreiber mit Tipps zur Besteigung. Zum Kawaguchi-See sind es fünf Autominuten.
Einfaches Hotel direkt gegenüber dem Bahnhof und Busterminal, Zimmer im westlichen und japanischen Stil, Bad mit Fuji-Blick im obersten Stock. Für die Nacht vor dem frühen Bus zur 5. Station.
Mittelklasse
Hotel am Ostufer mit Fuji-Blick über den See von den meisten Zimmern und einem Onsen-Aussenbad auf dem Dach mit demselben Blick. Moderne Zimmer, Restaurant mit lokaler Küche, Shuttle zum Bahnhof.
Hotel von 1936 im grossen Garten am Südufer, in dem früher Diplomaten und Künstler wohnten, mit Fuji-Blick aus den Zimmern der Südseite und Onsen. Etwas abseits, dafür ruhig, mit Kirschbäumen im April.
Kleines Hotel mit Fuji-Blick, Tatami-Ecke in jedem Zimmer, Onsen-Bad und Sauna, Frühstück auf Japanisch. Kein Luxus, aber die Lage und der Morgenblick, für die andere das Dreifache verlangen.
Luxus
Kleines Resort im Wald am Südufer, jedes Zimmer mit eigenem Onsen-Aussenbad und Fuji-Blick, Abendessen mit Zutaten aus Yamanashi und Weinen aus Koshu. Für zwei Personen, die den Berg für sich wollen.
Glamping-Resort der Hoshino-Gruppe im Wald über dem Nordufer, Betonkabinen mit grossen Fenstern und Terrasse mit Blick über den See zum Fuji, Lagerfeuer und Abendessen im Freien. Luxus mit Natur statt Ryokan.
Klassisches Onsen-Ryokan am Ostufer mit grossem Aussenbad und Fuji-Blick über den See, Kaiseki mit Koshu-Rind und Fisch, Zimmer teils mit eigenem Bad am Fenster. Eines der bekanntesten Häuser am See.
Buchst du über diese Links, erhalten wir eine kleine Provision – für dich ohne Aufpreis.
Das Fuji-Bild mit der roten Pagode im Vordergrund, 398 Stufen über dem Arakura-Sengen-Schrein, gratis. Zwei Stationen mit der Fujikyu-Bahn bis Shimoyoshida, 15 Minuten zu Fuss. Im April und November um 6 Uhr da sein.
Zweitagestour mit Hüttenübernachtung auf der 8. Station und Sonnenaufgang am Gipfel, nur 1. Juli bis 10. September. Geführt ab Kawaguchiko oder Tokio CHF 250 bis 400 inklusive Hütte und Guide, Registrierung und Gebühr der Präfektur extra.
20 Kilometer um den See mit Fuji-Blick vom Nordufer, Oishi-Park und Lavendelfeldern im Sommer. Leihvelo CHF 10 bis 15, E-Bike CHF 20 am Bahnhof, 2 bis 3 Stunden mit Pausen. Morgens im Uhrzeigersinn starten.
Fuji Yurari am Sai-See oder Benifuji no Yu am Yamanaka-See: Aussenbäder mit dem Berg vor der Nase für CHF 8 bis 10, Handtuch gegen Gebühr. Die günstigste Art, das Ryokan-Erlebnis zu bekommen.
Acht Quellteiche mit Fuji-Schmelzwasser, Sichttiefe acht Meter, zwischen alten Bauernhäusern. Gratis, Bus ab Kawaguchiko 25 Minuten, CHF 5. Vor 9 Uhr ein Dorf, ab 10 Uhr ein Busparkplatz.
Vergnügungspark mit Rekord-Achterbahnen Fujiyama, Eejanaika und Takabisha, Eintritt frei, Fahrpass CHF 40 bis 45. Für Achterbahn-Fans ein Tag, für alle anderen nicht. Unter der Woche halbe Wartezeiten.
Rekonstruiertes Strohdachdorf am Sai-See mit Handwerk, Kimono-Verleih und Fuji-Blick, Eintritt CHF 3. Daneben Windhöhle und Eishöhle für je CHF 2.50, im Sommer 3 Grad kühl. Mit dem grünen Rundbus.
Museum am Nordufer für den Färber Itchiku Kubota, der die verlorene Tsujigahana-Technik wiederentdeckte, mit Fuji-Kimono-Serie in einem Gaudi-ähnlichen Bau. Eintritt CHF 8, im Herbst Ahornwald im Garten.
Rosa Moosphlox-Teppiche mit Fuji dahinter, Mitte April bis Ende Mai, Eintritt CHF 7, Shuttlebus ab Kawaguchiko CHF 15 hin und zurück. Unter der Woche vor 9 Uhr, an Wochenenden steht die Strasse.
Buchst du über diese Links, erhalten wir eine kleine Provision – für dich ohne Aufpreis.
Die Küche von Yamanashi ist Bergküche ohne Meer: dicke Nudeln in Kürbiseintopf, Pferdefleisch, Forelle aus dem Quellwasser, Trauben und Pfirsiche aus dem Kofu-Becken und der älteste Wein Japans, der Koshu. In Kawaguchiko isst du schlicht, aber mit Blick.
Breite, flache Weizennudeln, zusammen mit Kürbis, Pilzen, Kohl und Wurzelgemüse in Miso-Brühe im Eisentopf gekocht, bis die Nudeln die Suppe binden. Herzhaft, sättigend, das Gericht der Region. CHF 9 bis 14.
Tipp:Eine Portion reicht locker für einen Esser mit Hunger, teilen ist nicht üblich, aber niemand sagt was.
Sehr feste, dicke Udon in Soja- oder Miso-Brühe mit Kohl, Pferdefleischstreifen und einer scharfen Würzpaste (Suridane). Zäh im besten Sinn, die Pilger haben damit ihre Mägen gefüllt. CHF 4 bis 7.
Tipp:Die Touristeninformation in Fujiyoshida hat eine Karte mit über 50 Läden, die meisten nur mit Bargeld.
Schweinefleisch und Rind aus Yamanashi, als Tonkatsu, Shabu-Shabu oder im Ryokan-Kaiseki. Das Koshu-Rind ist weniger marmoriert als Hida, kräftiger im Geschmack. Set CHF 15 bis 25, Kaiseki im Ryokan inbegriffen.
Tipp:Als Mittags-Set deutlich günstiger als am Abend.
Regenbogenforelle aus dem Fuji-Quellwasser gegrillt mit Salz, und Wakasagi, kleine Stinte aus dem See, als Tempura mit Salz gegessen. Beide leicht und frisch. CHF 8 bis 12 als Gericht.
Tipp:Wakasagi-Angeln vom beheizten Hausboot auf dem Yamanaka-See im Winter kostet CHF 30 bis 40, inklusive Frittieren danach.
Weisswein aus der rosafarbenen Koshu-Traube, die seit über 1000 Jahren in Yamanashi wächst, trocken, leicht, mit Zitrusnote. Glas im Lokal CHF 5 bis 8, Flasche ab CHF 12 im Laden.
Tipp:Die Kellereien in Katsunuma bieten Degustationen für CHF 5 bis 10, ein guter Halbtag bei Regen.
Yamanashi ist Japans grösste Trauben- und Pfirsichregion. Shine-Muscat-Trauben im September, Pfirsiche im Juli und August, Kyoho-Trauben im August. Eine Traube CHF 8 bis 15, Pfirsich CHF 3 bis 5, aber makellos und süss.
Tipp:Selbstpflücken mit Essen vor Ort kostet CHF 15 bis 25, in der Saison das beste Dessert der Region.
Weiche Mochi-Würfel mit Kinako-Sojamehl und dunklem Zuckersirup (Kuromitsu), in ein Tuch gewickelt, nach dem Fürsten Takeda Shingen benannt. Süss, nussig, klebrig. Drei Stück CHF 2 bis 3.
Tipp:Das Shingen-Mochi-Softeis an den Ständen am See ist die bessere Version zum Spazieren.
Mit Guide durch Märkte und Lokale, inklusive Kostproben.
Buchst du über diese Links, erhalten wir eine kleine Provision – für dich ohne Aufpreis.
Der Fuji ist mit 3776 Metern der höchste Berg Japans, ein Schichtvulkan, der zuletzt 1707 ausbrach und Edo, das heutige Tokio, mit Asche bedeckte. Die fünf Seen an seiner Nordseite, Kawaguchi, Yamanaka, Sai, Shoji und Motosu, entstanden, als Lavaströme des Ausbruchs von 864 einen grösseren Ursee in mehrere Becken teilten; der Aokigahara-Wald wuchs auf genau dieser Lava. Der Berg war seit jeher heilig. Im 12. Jahrhundert begannen Asketen der Shugendo-Bewegung mit Besteigungen, ab dem 17. Jahrhundert pilgerten die Fuji-ko-Bruderschaften aus Edo in weissen Gewändern über Fujiyoshida auf den Gipfel, und die Oshi-Häuser in Yoshida, in denen sie übernachteten, stehen teilweise noch. Frauen war der Aufstieg bis 1872 verboten. Katsushika Hokusai machte den Berg mit seinen «36 Ansichten des Fuji» um 1831 zum Bild Japans schlechthin, die grosse Welle vor Kanagawa gehört dazu. Die Chureito-Pagode in Fujiyoshida, heute das meistfotografierte Motiv der Region, ist jung: Sie wurde 1963 als Kriegsdenkmal gebaut. 1950 erklärte Japan das Gebiet zum Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark, 2013 wurde der Fuji als Kulturstätte UNESCO-Welterbe, ausdrücklich nicht als Naturerbe, weil die Infrastruktur an seinen Hängen dafür zu dicht ist. Seit 2024 erhebt die Präfektur Yamanashi eine Gebühr und eine Tagesobergrenze von 4000 Bergsteigern auf der Yoshida-Route, nachdem Müll, Staus und Unfälle überhandnahmen. Rund 220'000 Menschen besteigen den Berg jeden Sommer.
Die einfachste Verbindung ist der Highway-Bus von Fujikyu und Keio ab dem Busterminal Shinjuku (Busta Shinjuku, direkt über dem Bahnhof) nach Kawaguchiko: 1 Stunde 45 Minuten ohne Stau, CHF 13 bis 14 einfach, alle 30 bis 60 Minuten, Reservation online bei Highway-buses.jp, an Wochenenden Pflicht. Der Bus hält unterwegs am Fuji-Q-Highland und an der Station Fujisan. Mit dem Zug fährst du mit der Chuo-Linie bis Otsuki und steigst in die private Fujikyu-Bahn um, 2 bis 2,5 Stunden, CHF 20 bis 25, der direkte Limited Express Fuji Excursion ab Shinjuku braucht 1 Stunde 55 Minuten und kostet CHF 25, mit Reservation. Der Zug lohnt sich nur bei Stau-Risiko (Golden Week, Herbstwochenenden) oder mit Rail Pass bis Otsuki. Ab Tokio Haneda gibt es seit einigen Jahren einen Direktbus nach Kawaguchiko (2,5 Stunden, CHF 15), praktisch bei Ankunft oder Abflug. Vor Ort fahren die Fujikyu-Rundbusse (rote, grüne und blaue Linie) alle Punkte am Kawaguchi- und Saiko-See ab, Zweitagespass CHF 10. Zur Chureito-Pagode fährst du mit der Fujikyu-Bahn zwei Stationen bis Shimoyoshida (CHF 2). Ein Leihvelo (CHF 10 bis 15 am Tag, E-Bike CHF 20) ist die beste Art, den Kawaguchi-See abzufahren, 20 Kilometer, flach bis hügelig.
Alles entscheidet sich am Blick. Der Fuji liegt südlich des Kawaguchi-Sees, also siehst du ihn von Hotels am Nordufer (Ortsteile Kawaguchi und Oishi) über das Wasser, von Hotels am Südufer und rund um den Bahnhof Kawaguchiko gar nicht oder nur über Dächer. Die Onsen-Ryokan am Nordufer mit Aussenbad und Fuji-Blick kosten CHF 200 bis 500 pro Person mit Halbpension, und das Bad mit dem Berg im Morgenlicht ist der Grund für die Reise. Ein bezahlbarer Mittelweg sind die Hotels am Ostufer nahe Fuji-Blick-Platz (Ubuyagasaki) oder Pensionen in Oishi ab CHF 100 pro Zimmer. Rund um den Bahnhof findest du Hostels (K's House, ab CHF 35 pro Person) und Businesshotels ab CHF 80, von dort fährst du morgens mit dem Velo oder Bus zehn Minuten ans Nordufer. Yamanaka-See, der grösste, liegt näher am Berg und hat viele Pensionen und Campingplätze, ist aber ohne Auto mühsamer. Buch früh: Die Region hat im Verhältnis zu den Besucherzahlen wenige Betten, zur Kirschblüte, zum Herbstlaub-Festival im November und im Sommer zur Kletterzeit sind die Ryokan Monate vorher voll. Zimmer mit Fuji-Blick kosten in jedem Haus CHF 20 bis 50 Aufpreis, und das ist hier einmal gerechtfertigt.
Erstens Fuji-Q Highland, der Vergnügungspark mit den Rekord-Achterbahnen: Eintritt gratis, aber der Fahrpass kostet CHF 40 bis 45, und an Wochenenden stehst du für die grossen Bahnen zwei Stunden an. Für Achterbahn-Fans ein Highlight, für alle anderen ein verlorener Tag. Zweitens die Panorama-Seilbahn am Kawaguchi-See (Kachi-Kachi-Yama): CHF 6 hin und zurück ist fair, aber zwischen 10 und 15 Uhr wartest du 45 Minuten, und der Blick vom Ufer ist nicht viel schlechter. Zu Fuss sind es 40 Minuten hinauf, gratis. Drittens das Lawson-Foto: Der Konbini in Fujikawaguchiko mit dem Fuji über dem Dach wurde 2024 so überlaufen, dass die Gemeinde eine Sichtblende aufstellte. Es gibt Dutzende bessere Standpunkte. Viertens die Tagestouren ab Tokio für CHF 80 bis 150 mit Bus, Seilbahn, Bootsfahrt und Outlet: Du zahlst das Dreifache des Linienbusses und bist genau dann am See, wenn der Berg in Wolken steht. Fünftens der Eintritt zur Chureito-Pagode: gratis, aber 398 Stufen, und im April und November morgens um 7 Uhr schon voll. Fair sind: Eintritt Oishi-Park gratis, Bootsfahrt CHF 6, Onsen-Tagesbad Fuji Yurari oder Benifuji no Yu CHF 8 bis 10, Kubota-Itchiku-Museum CHF 8.
Die Fuji-Sicht hängt von der Jahreszeit ab, und zwar stark. Von November bis Februar ist die Luft trocken und der Berg an 20 bis 25 Tagen im Monat am Morgen sichtbar, mit Schneekappe. Von Juni bis August steht er an den meisten Tagen in Wolken, Sichtbarkeit vielleicht an jedem dritten Morgen, dafür ist dann Kletterzeit. April und Mai, September und Oktober liegen dazwischen, mit guten Chancen früh am Morgen und Wolken ab 10 Uhr. Regel für jede Jahreszeit: Zwischen 5.30 und 8 Uhr ist die Chance am höchsten, danach bilden sich Wolken an den Hängen. Die Fotomotive haben ihre Wochen: Kirschblüte an der Chureito-Pagode und am Nordufer um den 10. bis 20. April, Shibazakura-Festival mit rosa Moosphlox-Teppichen am Motosu-See Mitte April bis Ende Mai (Eintritt CHF 7), Lavendel im Oishi-Park Ende Juni bis Mitte Juli, Herbstlaub-Korridor am Nordufer mit Beleuchtung Anfang bis Mitte November. Die Besteigung ist nur vom 1. Juli bis 10. September erlaubt, wenn die Hütten offen sind. Golden Week und Obon-Woche meiden, dann ist der Highway-Bus ausgebucht und die Strasse um den See steht. Im Winter ist die Region leer, kalt (minus 5 Grad am Morgen) und der Berg weiss, für die Sicht die beste Zeit.
Am kleineren Sai-See westlich liegt Saiko Iyashi no Sato Nenba, ein 2006 rekonstruiertes Dorf mit zwanzig Strohdachhäusern, in denen Handwerker arbeiten, mit Fuji über den Dächern, Eintritt CHF 3. Es ist weniger authentisch als Shirakawa-go, aber am Morgen unter der Woche fast leer, und du kannst für CHF 10 bis 15 in Samurai-Rüstung oder Kimono vor dem Berg stehen, was dort weniger albern wirkt, als es klingt. Daneben die Lavahöhlen Fugaku-Windhöhle und Narusawa-Eishöhle (je CHF 2.50), im Sommer bei 3 Grad angenehm. Oshino Hakkai, die acht Quellteiche mit Fuji-Schmelzwasser zwischen Kawaguchi- und Yamanaka-See, ist mittags ein Souvenir-Parcours mit Busgruppen; um 8 Uhr morgens sind die Teiche so klar, dass du die Forellen auf acht Metern Tiefe siehst, und die Dorfstrasse gehört dir. Bus ab Kawaguchiko 25 Minuten, CHF 5. Der Motosu-See ganz im Westen ist der tiefste und klarste, und sein Nordufer ist der Standpunkt für das Fuji-Bild auf der 1000-Yen-Note. Es gibt dort fast nichts ausser Campingplätzen, dem Shibazakura-Gelände im Frühling und Ruhe. Mit dem blauen Rundbus eine Stunde ab Kawaguchiko, zwei Verbindungen am Vormittag, Rückfahrt prüfen.
Die Besteigung ist kein Spaziergang, aber auch keine Kletterei. Die Yoshida-Route ab der 5. Station auf 2305 Metern (Bus ab Kawaguchiko 55 Minuten, CHF 16 hin und zurück) ist 1470 Höhenmeter auf Schotter und Lavagestein, 5 bis 7 Stunden hinauf, 3 bis 4 hinunter. Das Problem ist nicht die Technik, sondern die Höhe: Mehr als die Hälfte aller Aufsteiger hat ab 3000 Metern Kopfschmerzen oder Übelkeit. Deshalb: nicht in einer Nacht durchsteigen (das sogenannte Bullet Climbing ist seit 2024 auf der Yoshida-Route zwischen 14 und 3 Uhr ohne Hüttenreservation verboten), sondern eine Hütte auf der 7. oder 8. Station buchen, CHF 60 bis 90 pro Person mit Abendessen und Frühstück, Schlafplatz auf Matte in einer Reihe. Du gehst am Nachmittag bis zur Hütte, schläfst ein paar Stunden, brichst um 1 oder 2 Uhr auf und bist zum Sonnenaufgang gegen 4.30 Uhr am Gipfel. Oben ist es im August um den Gefrierpunkt, mit Wind gefühlt minus 10 Grad. Du brauchst Wanderschuhe, Regenschutz, warme Schichten, Stirnlampe, Handschuhe, zwei Liter Wasser und Bargeld für die Toiletten (CHF 2) und die Gebühr der Präfektur Yamanashi (seit 2025 rund CHF 25, mit Online-Registrierung, Tageslimit 4000 Personen, Tor ab 14 Uhr geschlossen ohne Hüttenbuchung). Hütten reservieren ab April, die Wochenenden im August sind im Mai weg. Wer nur den Berg spüren will: Die Wanderung von der 5. Station zur 6. und zurück dauert zwei Stunden, kostet nichts und gibt dir den Blick von oben auf die Seen.
Er funktioniert, aber die Chance, den Berg wirklich zu sehen, ist dann deutlich kleiner, weil du zwischen 10 und 16 Uhr vor Ort bist, wenn er am häufigsten in Wolken steht. Wenn du nur einen Tag hast: Bus um 7 Uhr ab Shinjuku, Chureito-Pagode zuerst, dann See. Besser eine Nacht bleiben, früh aufstehen, und den Rückbus am Mittag nehmen.
Im Winter am Morgen 70 bis 80 Prozent, im Frühling und Herbst am Morgen etwa 50 Prozent, im Sommer 20 bis 30 Prozent. Ab dem späten Vormittag sinkt die Chance in jeder Jahreszeit. Prüfe die Live-Kameras von Fujigoko.tv oder der Präfektur, bevor du den Wecker stellst. Und akzeptiere, dass es nicht klappen kann; der See ist auch ohne Berg schön, aber dafür fährt man nicht hin.
Mit normaler Fitness, richtiger Ausrüstung und einer Hüttenübernachtung ja, zwischen 1. Juli und 10. September. Ohne Erfahrung buchst du eine geführte Zweitagestour ab Tokio oder Kawaguchiko für CHF 250 bis 400 inklusive Hütte, Guide und Bus, das nimmt dir Logistik und Höhenentscheidungen ab. Ausserhalb der Saison ist der Berg ohne Hütten, Wasser und Rettung, und es sterben jedes Jahr Leute dort. Nicht machen.
Kawaguchiko. Der Berg ist näher, grösser, und du siehst ihn über einen See ohne Hindernisse. Hakone hat mehr Kultur, Onsen und Museen und den Blick vom Ashi-See, aber aus 30 Kilometern Distanz und seltener. Wer beides will: Kawaguchiko eine Nacht, dann mit dem Bus in 2 Stunden nach Hakone (CHF 15 bis 20) und weiter nach Tokio oder Kyoto. Das ist eine gute Route.
Die bekannten Häuser am Nordufer des Kawaguchi-Sees, etwa Konansou, Ubuya oder Fufu, kosten CHF 250 bis 500 pro Person mit Abendessen und Frühstück, Zimmer mit eigenem Aussenbad mehr. Einfache Ryokan und Pensionen mit Fuji-Blick vom Zimmer ab CHF 120 pro Person. Hotels am See ohne Halbpension ab CHF 110 pro Zimmer. Wer sparen will, schläft im Hostel am Bahnhof und zahlt CHF 8 bis 10 für das Tagesbad im Fuji Yurari mit Fuji-Blick aus dem Aussenbad.
Zwei Wege. Erstens zurück nach Tokio (Bus 2 Stunden) und mit dem Shinkansen ab Shinagawa, zusammen 5 Stunden. Zweitens mit dem Bus nach Mishima oder Shin-Fuji an der Shinkansen-Linie (1,5 bis 2 Stunden, CHF 15 bis 20) und von dort mit dem Hikari oder Kodama weiter, nach Kyoto 2 Stunden, nach Nagoya 1 Stunde 15 Minuten. Der zweite Weg ist kürzer und spart den Umweg über Tokio, bei Gepäck mit Umsteigen aber etwas mühsamer.
Nur gut zwei Monate im Jahr sind die Hütten geöffnet und die Routen auf den 3776 Meter hohen Fuji schneefrei. Die beliebteste ist die Yoshida-Route ab der 5. Station auf der Yamanashi-Seite. Seit 2025 verlangen beide Präfekturen eine Gebühr von 4000 Yen (rund CHF 25) pro Person, online zu reservieren; die Yoshida-Route ist auf 4000 Bergsteiger pro Tag begrenzt, und zwischen 14 und 3 Uhr kommt nur noch durch, wer eine Hüttenreservierung hat. Hütten kosten CHF 60 bis 90 mit Abendessen und sind Monate vorher ausgebucht. Die klassische Tour: nachmittags zur Hütte, nachts weiter, Sonnenaufgang (Goraiko) am Gipfel.
Für Reisende: Wochenenden und die Obon-Woche meiden, dann stehst du am Berg im Stau; Höhenkrankheit ist das häufigste Problem, nimm dir Zeit an der 5. Station und warme Kleidung, am Gipfel hat es auch im August um null Grad.
Was ein paar Tage in Japans Industriehauptstadt wirklich kosten, warum die Küche hier eigenwilliger ist als in Tokio und wie du Nagoya als Basis für Takayama und Ise nutzt.
Was ein paar Tage in der Samurai- und Blattgoldstadt am Japanischen Meer wirklich kosten, wo du den besten Fisch des Landes isst und wie du Kenroku-en ohne Busgruppen siehst.
Was ein paar Tage in der Holzstadt der Japanischen Alpen wirklich kosten, wann die Altstadt leer ist, wo das Hida-Rind bezahlbar bleibt und wie du von hier nach Shirakawa-go weiterkommst.
Was das Dorf der steilen Strohdächer wirklich kostet, warum eine Nacht im Gassho-Haus den Unterschied macht, wie du die Busse ab Takayama und Kanazawa richtig buchst und wann die Winterbeleuchtung stattfindet.
Was ein paar Tage in der Stadt mit der schwarzen Burg wirklich kosten, wie du Kamikochi als Tagesausflug schaffst, wo die Soba am besten ist und ob sich die Alpenroute lohnt.