Toyoko Inn Kumamoto Ekimae
Direkt beim Shinkansen-Bahnhof, Gratisfrühstück, kleine saubere Zimmer. Zur Burg brauchst du die Tram, dafür ist der Start nach Aso oder weiter nach Kagoshima einfach.
Japan · Kyūshū & Okinawa · Reiseguide
Was eine Burgstadt und die grösste bewohnte Caldera der Welt wirklich kosten, wann du in den Krater darfst und warum eine Nacht in Kurokawa Onsen das Geld wert ist.
Foto: jason hu / Pexels
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Schätzwerte zur Orientierung, keine Buchungspreise. Flüge & Hotels schwanken saisonal stark – aktuelle Preise findest du über die Links weiter unten.
Geld & Bezahlen: Bezahlt wird in Yen (JPY). 1'000 Yen sind ungefähr CHF 6. Kartenzahlung funktioniert in Städten und Hotels, kleine Lokale, Tempel und Landbahnhöfe wollen oft Bargeld. Die IC-Karte (Suica oder ICOCA) auf dem Handy zahlt Bahn, Bus und Konbini. Flugzeit: 12 bis 14 Stunden, meist mit einem Umstieg.
Neun Optionen in drei Preisklassen – jeweils die Häuser mit den besten Bewertungen auf Booking.com.
Budget
Direkt beim Shinkansen-Bahnhof, Gratisfrühstück, kleine saubere Zimmer. Zur Burg brauchst du die Tram, dafür ist der Start nach Aso oder weiter nach Kagoshima einfach.
Gegenüber dem Busterminal Sakuramachi, von dem die Busse nach Aso und Kurokawa und zum Flughafen fahren, fünf Gehminuten zur Burg und zu den Arkaden. Kompakte Zimmer, die beste Budget-Lage der Stadt.
Am Rand der Einkaufsarkade Shimotori, zehn Minuten zur Burg. Onsen-Bad auf dem Dach, Nachtramen gratis, Frühstück mit Karashi Renkon. Knapp über Budget, aber mit Bad und Lage unschlagbar.
Mittelklasse
Das beste Stadthotel Kumamotos, direkt an der Arkade Kamitori und fünf Minuten zur Burg, einige Zimmer mit Burgblick. Grosse Zimmer, gutes Frühstück, gediegener Service. Oft für CHF 110 zu haben, dann ein Schnäppchen.
Modernes Haus zwischen Shimotori und dem Busterminal, Grossbad im Obergeschoss, ruhige Zimmer. Gute Mischung aus Businesshotel-Preis und Mittelklasse-Komfort, Frühstück mit lokalen Gerichten.
Kleines, sehr gut bewertetes Ryokan im Kurort Uchinomaki auf dem Calderaboden, sieben Kilometer vom Bahnhof Aso, mit Onsen-Bad und Tatami-Zimmern. Parkplatz gratis, mit dem Mietwagen die ruhige Basis für den Kratertag.
Luxus
Ryokan etwas ausserhalb des Dorfes am Tanohara-Fluss, mit grossen Aussenbädern wie dem Höhlenbad und dem Flussbad direkt am Wasser. Gratis-Shuttle ab der Bushaltestelle Kurokawa Onsen, bei der Buchung reservieren. Preis für zwei mit Halbpension.
Das älteste Gasthaus von Kurokawa, 1722 gebaut und einst offizielle Herberge der Hosokawa-Fürsten, mitten im historischen Dorf. Tatami-Zimmer, Bäder im Haus und alle Rotenburo des Dorfes zu Fuss erreichbar. Preis für zwei mit Halbpension.
Bekannt für das grösste Aussenbad des Dorfes, Senninburo, in einer Felsnische unter Bäumen. Zimmer teils mit Irori-Feuerstelle, zentral im Dorf, gut für den Rotenburo-Pass zu Fuss. Etwas einfacher als Oku no Yu, dafür günstiger, Preis für zwei mit Halbpension.
Buchst du über diese Links, erhalten wir eine kleine Provision – für dich ohne Aufpreis.
Über den Besuchersteg durch die Baustelle, in den Hauptturm und den Honmaru-Goten-Palast, CHF 5 Eintritt. Mit Führung (CHF 30 bis 50) verstehst du die Mauertechnik und das Erdbeben, allein reichen zwei Stunden und die Tafeln auf Englisch.
Tagestour zum aktiven Krater mit türkisem See (Zugang gasabhängig), Grasland Kusasenri und Vulkanmuseum. Mit Auto auf eigene Faust CHF 10 Maut und Parkplatz, geführt ab Kumamoto CHF 90 bis 130.
Drei Aussenbäder mit dem Rotenburo-Pass für CHF 9, Spaziergang durchs Dorf, Pudding und Dango am Fluss. Bus ab Kumamoto drei Stunden (CHF 19), geführt in Kombination mit Aso ab CHF 110.
Der Aussichtspunkt am Nordrand der Caldera zeigt die fünf Gipfel als schlafenden Buddha, dahinter die Weidestrasse über den Kraterrand. Gratis, nur mit Auto erreichbar, bei Morgennebel im Herbst ein Wolkenmeer unter dir.
Basaltschlucht mit Wasserfall, in der du selbst rudern darfst (CHF 25 pro Boot für 30 Minuten, Reservierung online), 1,5 Autostunden von Aso in der Präfektur Miyazaki. Abends Kagura-Tanz im Schrein für CHF 5.
Landschaftsgarten der Hosokawa von 1636 mit Mini-Fuji und Quellteich, CHF 2.40, Tram ab Zentrum 15 Minuten. Eine Stunde reicht, früh am Morgen fast menschenleer, Tee im Pavillon CHF 4.
Einer der ältesten Schreine Japans, das 2016 eingestürzte Tor steht seit 2023 wieder. In der Zugangsstrasse Quellwasserbrunnen zum Trinken, Akaushi-Croquetten und Kaffee. Gratis, Bahnhof Miyaji fünf Minuten.
Pferderunden über die Grasfläche auf 1'100 Metern mit Blick auf den rauchenden Krater, 5 bis 25 Minuten für CHF 9 bis 30. Kein Reitkurs, aber das Kinderfoto des Jahres. Direkt am Parkplatz Kusasenri.
Das Büro des Maskottchens im Tetoria-Gebäude in Suidocho, mit Auftritten nach Kalender, Shop und Café. Gratis, Zeiten online prüfen, bei Auftritten früh kommen. Für Kinder das Highlight der Stadt.
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Kumamotos Küche ist deftig und ländlich: rohes Pferdefleisch, Senf im Lotus, Knoblauchöl auf der Ramen. In Aso kommen rote Rinder, Bergkräuter und Milchprodukte dazu, dort schmeckt alles ein wenig nach Alp.
Rohes Pferdefleisch in dünnen Scheiben, mageres Rot und marmoriertes Fett, mit geriebenem Ingwer, Knoblauch, Zwiebeln und süsser Soja. Mild, leicht süsslich, zarter als Rindfleisch. CHF 10 bis 18 die Platte.
Tipp:Wer unsicher ist, teilt eine kleine Platte zu zweit und bestellt daneben Akaushi; niemand zwingt dich, aufzuessen.
Tonkotsu-Brühe wie in Hakata, aber mit Hühnerknochen gemischt, dickeren Nudeln und einem Löffel Mayu, schwarzem Knoblauchöl, oben drauf. Kräftiger und weniger rein als Fukuoka. CHF 5 bis 7.
Tipp:Bei Kokutei die Variante mit Tamago (Ei) nehmen, bei Keika den «Taro-men» mit Knoblauch-Chips.
Lotuswurzel, deren Löcher mit Senf-Miso gefüllt und dann in Kurkuma-Teig frittiert werden, 1632 als Stärkungsmittel für den kränkelnden Fürsten Hosokawa erfunden. Scharf in der Nase, knackig. CHF 4 bis 8.
Tipp:In dünnen Scheiben als Bier-Begleitung, zum Mitnehmen hält es im Kühlschrank drei Tage.
Rosa gegrilltes Fleisch der roten Aso-Rinder, die auf dem Grasland der Caldera weiden, auf Reis mit Onsen-Ei und Wasabi. Mager, nussig, nicht so fett wie Wagyu. CHF 12 bis 18 die Schale.
Tipp:Vor 11 Uhr in die Liste eintragen, dann den Schrein anschauen, bis du dran bist.
Bäuerliche Suppe aus Miso oder Soja mit handgezogenen Mehlklössen, Wurzelgemüse, Shiitake und Schweinefleisch. Das Wintergericht der Caldera, ein Teller macht satt. CHF 5 bis 8.
Tipp:Dazu Takana-meshi bestellen, Reis mit eingelegtem Senfkohl, das Aso-Mittagessen für CHF 10.
Dicke Scheibe Süsskartoffel mit roter Bohnenpaste in einem gedämpften Teigmantel, der Name bedeutet «plötzlich», weil es schnell für überraschenden Besuch gemacht wird. CHF 1.20 das Stück.
Tipp:Warm kaufen und sofort essen, kalt wird der Teig zäh.
Glasnudelsuppe mit Shrimps, Tintenfisch, Kohl und frittiertem Ei in klarer Hühnerbrühe, aus Fujian mitgebracht und in Kumamoto zum Schulessen geworden. Leicht, CHF 6 bis 9.
Tipp:Als leichtes Abendessen nach einem Basashi-Mittag, mit Chili-Öl nachwürzen.
Die Jersey-Kühe auf dem Calderarand liefern fette Milch, aus der Käse, Pudding und Softeis werden. Das Eis an der Milk Road ist das cremigste Japans. CHF 2.50 bis 4.
Tipp:Den Flaschenpudding «Aso purin» als Mitbringsel, hält zwei Tage gekühlt.
Mit Guide durch Märkte und Lokale, inklusive Kostproben.
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Kumamoto verdankt seine Burg dem Feldherrn Kato Kiyomasa, der sie zwischen 1601 und 1607 mit geschwungenen Mauern baute, die kein Angreifer erklimmen sollte, und mit Ginkgobäumen und Kampferwurzeln im Boden als Notvorrat für Belagerungen. Ab 1632 regierte hier die Familie Hosokawa, deren Teemeister-Tradition bis heute den Suizenji-Garten prägt. Die Mauern bestanden ihre Prüfung 1877: Saigo Takamori, der letzte Samurai, belagerte die Burg 52 Tage lang mit 14'000 Mann und scheiterte; der Hauptturm brannte dabei ab und wurde 1960 in Beton nachgebaut. Nördlich der Stadt liegt Aso, eine Caldera von 25 mal 18 Kilometern, entstanden bei vier gewaltigen Ausbrüchen, der letzte vor 90'000 Jahren, dessen Asche bis Hokkaido flog. Heute leben rund 50'000 Menschen auf dem Kraterboden, mitten darin raucht der Nakadake, einer der aktivsten Vulkane Japans. Der Aso-Schrein gilt als über 2'000 Jahre alt, die Grasflächen der Caldera werden seit Jahrhunderten jedes Frühjahr abgebrannt, damit das Weideland für die roten Akaushi-Rinder nicht verbuscht. Am 14. und 16. April 2016 erschütterten zwei Erdbeben der Stärke 6,5 und 7,3 die Region, 273 Menschen starben, die Burgmauern stürzten in grossen Teilen ein, das Romon-Tor des Aso-Schreins brach zusammen. Der Hauptturm wurde 2021 wiedereröffnet, das Tor 2023, die gesamte Burg soll 2052 fertig sein. Kumamon, der schwarze Bär mit den roten Wangen, kam 2010 als Werbefigur für den Kyushu-Shinkansen und ist heute die bekannteste Maskottchen-Figur Japans.
Nach Kumamoto kommst du ab Hakata mit dem Shinkansen in 35 Minuten für CHF 30 (Sakura-Zug, im JR Pass enthalten) oder ab Kagoshima in 45 Minuten. Der Flughafen Kumamoto liegt östlich Richtung Aso, der Bus ins Zentrum braucht 50 Minuten (CHF 6). In der Stadt fährst du Tram für CHF 1.10 pro Fahrt oder gehst zu Fuss, Burg und Einkaufsarkaden liegen beieinander. Nach Aso fährt die JR-Hohi-Linie seit 2020 wieder durchgehend: 1 Stunde 20 Minuten bis Bahnhof Aso für CHF 8, von dort Busse zum Krater. Nach Kurokawa Onsen fährt der Kyushu-Odan-Bus ab Kumamoto in drei Stunden (CHF 19), ab Aso in einer Stunde. Ehrlich: Für Aso brauchst du einen Mietwagen, die Busse fahren drei- bis viermal am Tag. Kleinwagen ab CHF 45 pro Tag bei Toyota Rent a Car oder Times am Bahnhof. Wichtig für Schweizer und Deutsche: Euer Führerschein gilt in Japan nur mit einer offiziellen japanischen Übersetzung der JAF (CHF 25, im Voraus online oder in Fukuoka am Schalter, bis zu zwei Wochen Bearbeitung). Der internationale Führerschein genügt nur bei Ausstellung nach dem Genfer Abkommen, das trifft auf Österreich zu, nicht auf die Schweiz.
In Kumamoto wohnst du am besten zwischen Burg und den Arkaden Shimotori und Kamitori: Businesshotels ab CHF 50 bis 70, das Hotel Nikko oder Mitsui Garden für CHF 100 bis 130 mit Burgblick. Die Gegend um den Bahnhof ist praktisch, aber abends leer, und zur Burg sind es 15 Minuten Tram. In Aso selbst gibt es einfache Onsen-Hotels in Uchinomaki und Pensionen am Rand der Caldera für CHF 70 bis 120 pro Zimmer, oft mit Halbpension. Der Höhepunkt ist Kurokawa Onsen, ein Dorf aus rund 30 Ryokan in einer bewaldeten Schlucht eine Stunde nördlich des Kraters. Preise: CHF 150 bis 250 pro Person mit Kaiseki-Abendessen und Frühstück, einfache Häuser ab CHF 110. Das klingt viel, ist aber mit Essen und Bädern das ehrlichste Preis-Leistungs-Verhältnis, das Japan an Luxus zu bieten hat. Buch drei bis vier Monate im Voraus, am Wochenende ein halbes Jahr, viele Häuser nehmen Reservationen nur über Booking oder Japanican, nicht direkt. Eine Nacht genügt, du kommst nachmittags, badest, isst, badest, frühstückst, badest.
Die Burg ist zur Hälfte Baustelle und genau deshalb interessant. Für CHF 5 läufst du über einen erhöhten Steg durch die Anlage, siehst eingestürzte Mauern neben neu geschichteten und im wiedereröffneten Hauptturm eine gute Ausstellung zum Erdbeben. Der Honmaru-Goten-Palast mit seinen Goldmalereien ist wieder offen. Rechne mit zwei Stunden, abends ist die Burg beleuchtet und von der Strasse gratis zu sehen. Im Sakura-no-baba-Josaien-Komplex am Fuss gibt es Essen und Souvenirs, vernünftige Preise. Kumamon hat einen eigenen Auftrittskalender (Kumamon Square im Tetoria-Gebäude, gratis, Zeiten online), Kinder sind begeistert, Erwachsene wundern sich über die Choreografie. Der Suizenji-Garten (CHF 2.40) bildet die Tokaido-Strasse mit einem Mini-Fuji nach. Und dann Basashi: rohes Pferdefleisch mit Ingwer und Soja, die Spezialität der Stadt seit Kato Kiyomasas Feldzug in Korea. Wir sagen es ehrlich: Es ist Pferd, oft aus Kanada gemästet, es schmeckt mild und süsslich, und niemand nimmt es dir übel, wenn du dankend ablehnst. Portion CHF 10 bis 18.
Der Nakadake hat einen türkisen Kratersee, der aus einem Meter Entfernung dampft, und das ist der Haken: Der Zugang hängt täglich vom Schwefeldioxid und der Warnstufe der Meteorologischen Behörde ab. Bei Stufe 1 und günstigem Wind fahren Shuttle-Busse (CHF 6 hin und zurück) oder dein Auto (Mautstrasse CHF 5) bis zum Kraterrand; bei Stufe 2 bleibt alles ab dem Parkplatz Kusasenri gesperrt. Die Seilbahn gibt es seit 2016 nicht mehr. Prüf morgens die Website des Aso-Vulkanmuseums oder die Hinweistafel am Fuss, und bei Asthma bleibst du besser unten, dafür gibt es dort Schutzräume und eine klare Ansage. Was immer geht: Kusasenri, eine Grasfläche mit zwei Teichen und Pferden auf 1'100 Metern, der Aussichtspunkt Daikanbo am Nordrand der Caldera, von dem du die fünf Gipfel als «schlafenden Buddha» siehst, die Milk Road über den Calderarand mit Weiden und Kühen, der Komezuka, ein Vulkankegel wie ein umgedrehter Reisnapf, und der Aso-Schrein mit der Monzen-Strasse, wo du Quellwasser trinkst und Akaushi-Croquetten isst. Ein Tag mit Auto reicht für alles.
Kurokawa funktioniert anders als andere Onsen-Orte: Statt Hotelbädern, die nur Gästen offenstehen, kaufst du für CHF 9 das Nyuto-Tegata, ein Holzplättchen, das drei Aussenbäder (Rotenburo) deiner Wahl in verschiedenen Ryokan öffnet, gültig sechs Monate. Rund 25 Häuser machen mit, täglich von 8.30 bis 21 Uhr. Die Besten: Shinmeikan mit dem Höhlenbad, Yamamizuki mit dem Bad am Fluss (zehn Minuten ausserhalb, Shuttle vorhanden), Ikoi Ryokan mit dem Frauenbad unter Bäumen. Nacktheit ist Pflicht, Badehose verboten, Haare hoch, vorher gründlich waschen, kleines Handtuch bleibt ausserhalb des Wassers. Tattoos sind in Kurokawa toleranter als anderswo, grosse Motive deckst du mit Pflastern ab oder fragst an der Rezeption. Das Dorf selbst ist ein Spaziergang von 20 Minuten: ein Fluss, Holzbrücken, ein paar Läden mit Pudding und Dango, ein Yakitori-Stand, kein Konbini, kein Nachtleben. Genau das ist der Punkt. Auch als Tagesbesuch machbar, Parkplatz am Dorfeingang gratis, aber die Abendstimmung, wenn die Lampen angehen und alle im Yukata über die Brücken gehen, bekommst du nur über Nacht.
Aso ist zu jeder Jahreszeit anders. Anfang März brennen die Bauern das Grasland der Caldera ab (Noyaki), danach ist alles schwarz, ab Mai leuchtend grün, im Oktober blass goldenes Susuki-Gras, im Winter braun und an manchen Tagen verschneit, die Kraterstrasse dann gesperrt. Die beste Zeit sind Mai bis Anfang Juli (vor der grossen Hitze, aber mit Regenrisiko ab Mitte Juni) und Oktober bis November. In der Golden Week und an Obon (Mitte August) stehen die Autos auf der Kraterstrasse im Stau und Kurokawa ist ein Jahr vorher ausgebucht. Erdbeben: Die Region hat sich erholt, die Strassen und Bahnlinien sind repariert, aber nimm den Hinweis an der Hotelrezeption ernst und lad dir die Warn-App Safety Tips. Kosten-Fallen: Taxis ab Bahnhof Aso zum Krater kosten CHF 40 pro Weg, der Bus CHF 6; in Kurokawa gibt es keinen Bankomaten, der funktioniert, nimm Bargeld mit, viele Ryokan nehmen keine Karten; die Kaiseki-Preise gelten pro Person, nicht pro Zimmer; und Kumamon-Souvenirs kosten am Flughafen das Doppelte wie im Kumamon Square.
Drei Tage sind ideal: ein Tag Kumamoto mit Burg und Suizenji-Garten, ein Tag Aso mit Krater, Kusasenri und Daikanbo, eine Nacht in Kurokawa Onsen mit Abreise am Mittag. Mit Takachiho-Schlucht oder einer Weiterreise nach Beppu über die Yamanami-Strasse werden es vier. Nur die Burg schaffst du als Tagesausflug ab Fukuoka.
Ja, mit Abstrichen. Zug nach Bahnhof Aso, dann Bus zum Kusasenri und zum Krater-Shuttle, drei- bis viermal täglich, und Kyushu-Odan-Bus nach Kurokawa. Du siehst Krater und Grasland, nicht aber Daikanbo, Milk Road und die Dörfer. Alternativ buchst du eine Tagestour ab Kumamoto oder Fukuoka für CHF 90 bis 130, die Krater und Kurokawa in einem Tag verbindet.
An den meisten Tagen ja, aber ohne Garantie. Der Zugang wird je nach Gaskonzentration und Warnstufe stundenweise oder tageweise gesperrt, im Jahresschnitt an rund einem Drittel der Tage. Prüf am Morgen die Website des Aso-Vulkanmuseums. Wenn es nicht klappt, sind Kusasenri und Daikanbo den Weg trotzdem wert, der Krater ist nur ein Teil der Landschaft.
Nein. Rohes Pferdefleisch ist die Spezialität Kumamotos, und wer neugierig ist, bekommt es in fast jedem Izakaya für CHF 10 bis 18. Wer es nicht will, isst Karashi Renkon, Akaushi-Rindfleisch, Kumamoto-Ramen oder Dago-jiru und verpasst nichts. Niemand erwartet es von dir, und die Einheimischen essen es selbst nur zu besonderen Anlässen.
Als Tagesbesuch mit dem Rotenburo-Pass (CHF 9 für drei Bäder) ja, die meisten Häuser sind zwischen 8.30 und 21 Uhr offen. Rechne mit drei bis vier Stunden plus Fahrt. Die Nacht mit Kaiseki ist das vollständige Erlebnis und kostet CHF 150 bis 250 pro Person, teurer, aber inklusive zwei Mahlzeiten, die du sonst nirgends so bekommst.
So sicher wie der Rest Japans. Strassen, Brücken und die Bahnlinie sind wiederhergestellt, die Burg wird bis 2052 saniert, der Tourismus läuft. Erdbeben lassen sich nicht ausschliessen, dafür gibt es die Warn-App Safety Tips und klare Hinweise in Hotels. Beim Vulkan gilt: Sperrungen respektieren, bei Atemproblemen unten bleiben, Hinweistafeln lesen.
Was ein paar Tage in der Stadt der Garküchen wirklich kosten, wo die Ramen herkommen, die du aus Ichiran kennst, und warum Fukuoka der beste Einstieg nach Japan ist, wenn du über Seoul fliegst.
Was zwei Tage in Japans Tor zur Welt wirklich kosten, wie du den Friedenspark mit der nötigen Ruhe besuchst und warum die Nachtsicht vom Inasa-Berg mehr wert ist als jede Bootsfahrt.
Was die Vulkanstadt im Süden und die Regeninsel mit den tausendjährigen Zedern wirklich kosten, wie du die zehn Stunden zur Jomon-Sugi überstehst und warum das Sandbad in Ibusuki kein Touristen-Gag ist.
Was eine Woche auf Japans Südinseln wirklich kostet, warum du ohne Mietwagen nur die halbe Insel siehst und wie du die Kerama-Inseln und die Kriegsgeschichte in eine Reise bringst.