Super Hotel Lohas JR Nara Eki
Businesshotel direkt am JR-Bahnhof mit einem natürlichen Onsen-Bad im Haus und gratis Frühstück, das für die Kette überraschend gut ist. Zum Park gehst du 20 Minuten oder fährst zwei Stationen mit dem Bus.
Japan · Kansai · Reiseguide
Was Japans erste Hauptstadt wirklich kostet, warum du länger als die vier Stunden der Reisegruppen bleiben solltest und wie du die Hirsche fütterst, ohne gebissen zu werden.
Foto: Jenny Mavimiro / Pexels
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Geld & Bezahlen: Bezahlt wird in Yen (JPY). 1'000 Yen sind ungefähr CHF 6. Kartenzahlung funktioniert in Städten und Hotels, kleine Lokale, Tempel und Landbahnhöfe wollen oft Bargeld. Die IC-Karte (Suica oder ICOCA) auf dem Handy zahlt Bahn, Bus und Konbini. Flugzeit: 12 bis 14 Stunden, meist mit einem Umstieg.
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Budget
Businesshotel direkt am JR-Bahnhof mit einem natürlichen Onsen-Bad im Haus und gratis Frühstück, das für die Kette überraschend gut ist. Zum Park gehst du 20 Minuten oder fährst zwei Stationen mit dem Bus.
Neueres Haus der zuverlässigen Kette gegenüber dem JR-Bahnhof, Zimmer grösser als beim typischen Businesshotel, gutes Frühstück mit Nara-Gerichten. Preislich in Nara am oberen Ende des Budget-Segments.
Hostel in einem alten japanischen Haus mit Garten, zehn Minuten nördlich des Kintetsu-Bahnhofs. Schlafsaal und Tatami-Privatzimmer, Gemeinschaftsküche, Velos zu mieten. Einfach und ruhig, für den Park ideal gelegen.
Mittelklasse
Grosses, klassisches Stadthotel direkt am JR-Bahnhof mit geräumigen Zimmern, mehreren Restaurants und einem Frühstücksbuffet, das sich lohnt. Nicht am Park, aber für Ankunft und Abreise mit Gepäck die bequemste Wahl.
Kleines Gasthaus über dem Besucherzentrum am Sarusawa-Teich, direkt unter dem Kofuku-ji. Moderne Zimmer mit Tatami-Ecke, Park und Naramachi vor der Tür. Abends sitzt du am Teich und schaust auf die beleuchtete Pagode.
Das Ryokan-artige Hotelkonzept der Dormy-Inn-Gruppe: Tatami in allen Gängen, Schuhe aus am Eingang, grosses Onsen-Bad und gratis Nudeln am Abend. Nahe JR-Bahnhof, gutes Mittelding zwischen Hotel und Ryokan.
Luxus
Grand Hotel von 1909 auf einem Hügel über dem Teich Ara-ike, mit Holzvertäfelung, hohen Decken und Gästebuch voller Kaiser und Staatsgäste. Der Hauptbau ist das Erlebnis, der Neubau günstiger. Fünf Minuten zum Park.
Kleines Designhotel in Naramachi mit grossen, ruhigen Zimmern, Bibliothek und einem Restaurant, das Nara-Gemüse und lokalen Sake verarbeitet. Für Paare, die die Altstadt nach Abfahrt der Tagesgäste erleben wollen.
Erstes internationales Luxushotel in Nara, 2020 eröffnet, mit Spa, Pool und grossen Zimmern im Stil der Nara-Zeit. Liegt an der Station Shin-Omiya, eine Kintetsu-Station vor dem Park. Komfort auf Weltniveau, Lage eher praktisch als schön.
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Die grösste Bronzestatue des Landes in einem der grössten Holzgebäude der Welt, Eintritt CHF 4. Bei Öffnung um 7.30 Uhr (Sommer) hast du die Halle fast allein. Danach die Treppe hinauf zum Nigatsu-do mit Aussicht.
Drei bis vier Stunden mit lokalem Guide durch Kofuku-ji, Todai-ji und Kasuga-Schrein, ab CHF 50 pro Person. Lohnt sich, weil die Geschichte der Nara-Zeit ohne Erklärung an den Gebäuden vorbeirauscht. Hirschkekse meist inklusive.
Schrein der Fujiwara mit 3'000 Stein- und Bronzelaternen im Urwald, Aussenbereich gratis, Innenbereich CHF 3. An zwei Abenden im Jahr (Februar, August) werden alle Laternen angezündet. Morgens hin, dann ist der Weg still.
Wandelgarten aus der Edo- und Meiji-Zeit mit geliehener Landschaft: Das Tor des Todai-ji und der Berg Wakakusa sind Teil der Komposition. Eintritt CHF 8, Teehaus im Garten. Weit weniger Besucher als jeder Garten in Kyoto.
Die alte Händlerstadt mit Machiya, dem Gango-ji und der Brauerei Harushika, in der fünf Sake für CHF 3 verkostet werden. Geführt ab CHF 40, auf eigene Faust mit Karte vom Besucherzentrum problemlos.
Die ältesten Holzbauten der Welt aus dem 7. Jahrhundert, 12 Kilometer südwestlich, Eintritt CHF 10. Anreise mit JR nach Horyuji und 20 Minuten zu Fuss oder Bus. Halbtagestouren ab Nara kombinieren ihn mit Toshodai-ji und Yakushi-ji.
Nara produziert seit 1'300 Jahren Tusche (Sumi) und Pinsel. Workshops in Naramachi zeigen das Reiben der Tusche und erste Zeichen, 60 bis 90 Minuten ab CHF 30. Gutes Programm für einen Regennachmittag.
Der grasbewachsene Hügel hinter dem Park, Eintritt CHF 1, 30 Minuten Aufstieg, Blick über Nara bis Osaka. Hirsche auch hier, aber kaum Menschen. Im Januar wird er beim Yamayaki-Fest abgebrannt.
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Nara ist kulinarisch bescheidener als Osaka und Kyoto, hat aber ein paar Dinge, die es nur hier gibt: Sushi in Kakiblättern, eingelegtes Gemüse aus Sakehefe und den Sake selbst, der angeblich in Nara erfunden wurde. Dazu das beste Mochi-Spektakel Japans.
Gepresstes Sushi mit Makrele oder Lachs, in ein Kakiblatt gewickelt, das konserviert und würzt. Eine Box mit acht Stück CHF 8 bis 12.
Tipp:Das Blatt wird nicht mitgegessen, aber es ist der perfekte Zug-Proviant.
Beifuss-Reiskuchen mit Bohnenpaste, in rasantem Tempo mit Holzhämmern geschlagen, noch warm serviert. CHF 1.20 pro Stück.
Tipp:Das Hämmern findet mehrmals täglich statt, bei Menschenauflauf bist du richtig.
Hauchdünne Weizennudeln aus dem Dorf Miwa südlich von Nara, im Sommer kalt mit Dip, im Winter in heisser Brühe (Nyumen). CHF 6 bis 10.
Tipp:Miwa gilt als Geburtsort aller Somen-Nudeln Japans.
Gurken, Melonen und Rettich, jahrelang in Sakehefe eingelegt, dunkel, süss und leicht alkoholisch. Ein Glas CHF 6 bis 10.
Tipp:Probierhäppchen gibt es überall, Vorsicht beim Autofahren danach ist kein Witz.
Reisbrei, in Tee gekocht, Naras Mönchsfrühstück seit der Nara-Zeit. Als Set mit Beilagen CHF 10 bis 18.
Tipp:Morgens als Frühstück, leicht und wärmend, ideal nach einem frühen Tempelbesuch.
Nara nennt sich Geburtsort des klaren Sake, gebraut im Shoryaku-ji-Tempel im 15. Jahrhundert. Verkostung von fünf Sorten CHF 3, Flasche ab CHF 8.
Tipp:Das Verkostungsglas darfst du behalten.
Yamato-Rind ist die lokale Wagyu-Rasse, günstiger als Kobe und sehr gut. Ein Yakiniku-Mittagsset CHF 15 bis 25.
Tipp:Mittags ist Wagyu überall in Japan deutlich günstiger als abends.
Mit Guide durch Märkte und Lokale, inklusive Kostproben.
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Nara war von 710 bis 784 Japans erste dauerhafte Hauptstadt, damals Heijo-kyo genannt und nach dem Vorbild des chinesischen Chang'an angelegt. In diesen 74 Jahren wurde Japan ein Staat nach chinesischem Muster, mit Beamten, Gesetzen, Schrift und dem Buddhismus als Staatsreligion. Kaiser Shomu liess ab 743 den Todai-ji errichten, dessen Grosser Buddha aus 500 Tonnen Bronze bei der Einweihung 752 von einem indischen Mönch die Augen geöffnet bekam; Gesandte aus ganz Asien waren dabei. Das Projekt soll die Hälfte der damaligen Bevölkerung beschäftigt und den Staat fast ruiniert haben. Die Mächtigen der Epoche waren die Fujiwara, deren Familienschrein Kasuga Taisha mit seinen 3'000 Laternen bis heute steht. Als die Klöster zu mächtig wurden, verlegte Kaiser Kanmu den Hof 784 nach Nagaoka und 794 nach Kyoto. Nara blieb religiöses Zentrum und wurde als «Südliche Hauptstadt» verehrt. Der Todai-ji brannte zweimal nieder, 1180 im Genpei-Krieg und 1567 im Bürgerkrieg; die heutige Buddha-Halle stammt von 1709 und ist trotz Verkleinerung noch immer eines der grössten Holzgebäude der Welt. Die Hirsche gelten seit über tausend Jahren als Boten der Kasuga-Götter; bis 1637 stand auf das Töten eines Hirsches die Todesstrafe. Heute leben rund 1'300 Tiere frei im Park, und acht Stätten in und um Nara sind seit 1998 UNESCO-Welterbe.
Zwei Bahnen fahren nach Nara, und die Wahl ist nicht egal. Die private Kintetsu-Linie endet am Bahnhof Kintetsu-Nara, der direkt am Parkrand liegt: ab Osaka-Namba 40 Minuten für CHF 4 (Schnellzug ohne Zuschlag), ab Kyoto 35 Minuten mit dem Limited Express für CHF 8 oder 50 Minuten mit dem Express für CHF 4.50. Der JR-Bahnhof Nara liegt 20 Gehminuten weiter westlich, dafür gilt dort der Japan Rail Pass: ab Kyoto 45 Minuten mit dem Miyakoji Rapid für CHF 4.50, ab Osaka 50 Minuten. Vom Flughafen Kansai gibt es einen Limousinenbus nach Nara in 90 Minuten für CHF 13. Vor Ort brauchst du keinen Transport: Vom Kintetsu-Bahnhof sind es 5 Minuten zum Kofuku-ji, 20 Minuten zum Todai-ji, 30 Minuten zum Kasuga-Schrein. Der Stadtbus (Rundlinie, CHF 1.50 pro Fahrt) hilft bei müden Beinen und bringt dich zum Toshodai-ji und Yakushi-ji im Westen, wohin kaum jemand geht. Ein Velo kostet CHF 6 pro Tag und ist für die Westtempel und Horyu-ji die beste Wahl.
Die rund 1'300 Sikahirsche im Nara-Park sind frei lebende Wildtiere, keine Zootiere. Die Hirschkekse (Shika Senbei) kaufst du an den Ständen für CHF 1.30 pro Bund, der Erlös geht an die Hirschstiftung, und die Tiere wissen genau, wie die Verpackung aussieht. Sobald du sie in der Hand hast, hast du fünf Hirsche um dich. Die Regeln, die am Boden auf Schildern stehen: Nicht necken, nicht hinhalten und wegziehen, sonst gibt es einen Stoss oder einen Biss in den Hintern. Leere Hände zeigen, dann lassen sie dich in Ruhe. Die Hirsche verbeugen sich tatsächlich, wenn du dich verbeugst, das ist antrainiert und funktioniert am besten bei den Tieren vor dem Todai-ji. Im Herbst (September bis November) sind die Böcke in der Brunft und aggressiver, die Stadt sägt dann vorsorglich die Geweihe ab. Im Frühsommer kommen die Kitze, die Mütter sind dann empfindlich. Plastik und Papiertüten weg vom Maul, Hirsche sterben an verschluckten Tüten. Ruhigere Hirsche und weniger Menschen findest du auf der Wiese Tobihino und am Weg zum Kasuga-Schrein.
Nara hat weniger Hotelbetten als Kyoto, und das ist ein Vorteil: Um 17 Uhr fahren die Tagestouristen ab, und du hast den beleuchteten Kofuku-ji und den Park mit den Hirschen in der Dämmerung für dich. Hotels kosten deutlich weniger als in Kyoto: Businesshotels (Super Hotel, Daiwa Roynet) ab CHF 60, Mittelklasse ab CHF 90. Das Nara Hotel von 1909 ist ein Haus aus der Meiji-Zeit mit Parkettböden und Blick auf den Teich, ab CHF 220. Naramachi, die alte Händlerstadt südlich des Parks, hat ein paar umgebaute Machiya und kleine Ryokan, in denen du in Tatami-Zimmern mit Gartenblick schläfst, ab CHF 120. Lage: Alles zwischen Kintetsu-Bahnhof und Park ist ideal, rund um den JR-Bahnhof ist es günstiger, aber 20 Minuten vom Park weg. Mit Übernachtung in Nara schaffst du am nächsten Morgen den Todai-ji bei Öffnung um 7.30 Uhr (April bis Oktober) fast ohne Leute und hast danach Zeit für den Westen mit Horyu-ji.
Nara ist ein günstiger Tag. Der Park ist gratis, die Hirsche auch, und von den Tempeln kostet nur das Innere: Todai-ji Buddha-Halle CHF 4, Kofuku-ji Ostgoldene Halle und Schatzhaus zusammen CHF 5, Kasuga-Schrein Aussenbereich gratis und Innenbereich CHF 3, Isuien-Garten CHF 8 (der teuerste Posten und der schönste Garten der Stadt), Nara National Museum CHF 4. Alles zusammen an einem Tag unter CHF 25. Die Falle ist das Essen rund um den Kintetsu-Bahnhof: Die Lokale an der Higashimuki-Einkaufsstrasse sind in Ordnung, verlangen aber CHF 15 bis 20 für Sets, die in Naramachi CHF 10 kosten. Die zweite Falle sind die Rikscha-Fahrer am Parkeingang, 30 Minuten für CHF 60 pro Paar. Dritte Falle: Hirschkekse in Kaufhausverpackung als Souvenir für CHF 8, dieselben Kekse gibt es am Stand für CHF 1.30. Mitbringsel, die sich lohnen: Nara-zuke (in Sakehefe eingelegtes Gemüse, CHF 6 bis 10), Pinsel und Tusche (Nara ist das Zentrum dafür) und Kakinoha-Sushi als Lunchbox für den Zug.
Zwischen 10 und 15 Uhr ist die Strecke Kofuku-ji, Todai-ji, Kasuga-Schrein eine Prozession aus Schulklassen und Reisegruppen. Dreh die Route um: Zuerst mit dem Bus zum Kasuga-Schrein, dann zu Fuss über den Wald und den Nigatsu-do mit der Aussicht hinunter zum Todai-ji, am Nachmittag in den Isuien-Garten und nach Naramachi. Der Todai-ji öffnet im Sommerhalbjahr um 7.30 Uhr, im Winter um 8 Uhr, und die ersten 60 Minuten sind die besten. Kirschblüte Anfang April ist im Park schön und machbar, weil der Park riesig ist. Der Herbst Mitte November bringt Momiji am Tobihino und rund um den Ukimido-Pavillon. Zwei Termine lohnen eine Reiseplanung: Beim Omizutori im Nigatsu-do (1. bis 14. März) schwingen Mönche nachts riesige Fackeln über die Balustrade, und beim Yamayaki am vierten Samstag im Januar wird der Grashügel Wakakusa abgebrannt, mit Feuerwerk davor. Im August werden beim Tokae-Fest tausende Kerzen im Park aufgestellt. Der Sommer ist heiss und schwül, Golden Week und Obon sind wie überall zu meiden.
Naramachi ist das Viertel, das Kyoto gern wäre: ein Netz aus engen Gassen mit Händlerhäusern aus der Edo-Zeit, Sake-Brauereien, Mochi-Läden und Cafés, zehn Minuten südlich des Kofuku-ji. Das Koshi-no-Ie ist ein restauriertes Händlerhaus mit gratis Eintritt, das Gango-ji nebenan ist UNESCO-Welterbe und hat nie Schlangen. Die roten Stoffäffchen an den Dächern (Migawari-zaru) sind Glücksbringer. Der Nigatsu-do, eine Nebenhalle des Todai-ji auf dem Hang, ist gratis, rund um die Uhr offen und hat den besten Blick über Nara, besonders bei Sonnenuntergang. Zwei Kilometer westlich liegen Toshodai-ji und Yakushi-ji, zwei Tempel aus dem 8. Jahrhundert mit der ältesten erhaltenen Tempelhalle (Toshodai-ji Kondo), Eintritt je CHF 6, und kaum Besucher. Und 12 Kilometer südwestlich mit der JR-Linie steht der Horyu-ji, 607 gegründet, mit den ältesten Holzbauten der Welt. Eintritt CHF 10, eine Stunde Anreise, und du stehst vor einer Pagode, die seit 1'300 Jahren steht.
Für Todai-ji, Kasuga-Schrein, Hirsche und Naramachi reicht ein voller Tag, wenn du vor 9 Uhr ankommst. Die üblichen vier Stunden der Reisegruppen reichen nur für den Buddha und die Kekse. Wer Horyu-ji und die Westtempel sehen will oder den Park abends ohne Menschen erleben möchte, bleibt eine Nacht. Nara ist nach 17 Uhr eine andere Stadt.
Beides geht gut. Ab Osaka-Namba ist die Kintetsu-Bahn in 40 Minuten für CHF 4 am schnellsten und günstigsten. Ab Kyoto brauchst du mit Kintetsu 35 bis 50 Minuten (CHF 4.50 bis 8) oder mit JR 45 Minuten (CHF 4.50, mit Rail Pass gratis). Steig immer am Bahnhof Kintetsu-Nara aus, wenn du die Wahl hast, er liegt direkt am Park.
Normalerweise nicht, aber es sind Wildtiere. Jährlich gibt es rund 200 gemeldete Verletzungen, fast alle leichte Bisse und Stösse, weil Besucher die Kekse hinhalten und wegziehen. Kekse sofort geben, leere Hände zeigen, Kinder nicht mit Keksen allein lassen, im Herbst Abstand zu Böcken halten. Dann ist es ein Vergnügen und kein Risiko.
Wenig im Vergleich zu Kyoto. Bahn hin und zurück CHF 8 bis 16, Eintritte CHF 10 bis 25 je nach Zahl der Tempel, Hirschkekse CHF 1.30, Mittagessen CHF 10 bis 15, Kaffee und Mochi CHF 5. Mit CHF 40 bis 60 pro Person bist du durch den Tag, ohne Übernachtung. Ein Hotelzimmer kostet CHF 60 bis 120, Ryokan ab CHF 200 pro Person mit Essen.
Ja, in der Buddha-Halle des Todai-ji ist Fotografieren erlaubt, ohne Blitz und ohne Stativ. Der Buddha ist 15 Meter hoch, mit Weitwinkel bekommst du ihn ganz ins Bild. Hinter dem Buddha steht eine Säule mit einem Loch in der Grösse eines Buddha-Nasenlochs; wer durchpasst, dem ist Erleuchtung im nächsten Leben versprochen. Für Erwachsene wird es eng.
Für alle, die sich für Architektur und Geschichte interessieren, unbedingt: Die fünfstöckige Pagode und die Haupthalle stammen aus dem 7. Jahrhundert und sind die ältesten Holzbauten der Welt. Die Anreise dauert ab Nara eine Stunde mit JR und Bus oder Velo, Eintritt CHF 10, Besuchszeit zwei Stunden. Wer nur einen Tag hat, bleibt im Nara-Park.
Tokio · Hakone · Kyoto · Nara · Osaka
Grossstadt, erste Ryokan-Nacht, Tempel, Hirsche und Strassenküche in zwölf Tagen: die Route für den ersten Japan-Besuch, komplett mit Zug und ohne Rückweg.
Tokio · Yokohama · Kyoto · Nara · Osaka
Roboter, Nudelmuseum, Hirsche, Super Nintendo World und Konbini-Essen, das Kinder lieben: die Golden Route in der Familienversion, mit weniger Tempeln und mehr Pausen.
Osaka · Kobe · Kyoto · Nara
Japans Küche auf 60 Kilometern: Strassenküche in Osaka, Rind und Sake in Kobe, Kaiseki in Kyoto und Reiskuchen in Nara, alles mit der Vorortbahn und ohne Umziehstress.
Was eine Woche in der alten Kaiserstadt wirklich kostet, wann du an welchem Tempel sein musst, damit du ihn überhaupt siehst, und warum das Velo hier den Bus schlägt.
Was ein paar Tage in Japans Küche wirklich kosten, warum Osaka die bessere Basis für Kansai ist als Kyoto und wie du Takoyaki, Kushikatsu und Okonomiyaki in der richtigen Reihenfolge isst.
Was die Hafenstadt zwischen Berg und Meer wirklich kostet, wie du Kobe-Rind isst, ohne CHF 200 zu zahlen, und warum Arima Onsen der beste Badetag in ganz Kansai ist.
Was Japans schönste Burg wirklich kostet, warum du um 9 Uhr am Tor stehen solltest und wie du aus dem Tagesausflug einen Tag machst, der mehr ist als eine Burg.